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Eine überaus erfreuliche Mitteilung sendet uns Frauke Mahrt-Thomsen: Die BVV Friedrichshain-Kreuzberg hat auf ihrer Sitzung am 7.6.2014 einstimming beschlossen, die Bona-Peiser-Bibliothek - zumindest bis auf weiteres - nicht zu schließen!

Das ist ein wunderbarer Erfolg der Bürgerinitiative und aller Freunde und Freundinnen, die diese beim Kampf gegen die Schließung unterstützt haben.


Im Antrag, der die Zustimmung der BVV gefunden hat, werden wichtige Hinweise gegeben auf die mögliche Korrektur der vom Land Berlin insbesondere den Bezirken aufoktroyierten Stelleneinsparungen. Diese Hinweise könnten auch von Initiativen in anderen Bezirken genutzt werden, um geplante Schließungen und Serviceeinschränkungen von Bibliotheken und anderen Kultureinrichtungen in Frage zu stellen, insbesondere, wenn diese hauptsächlich mit Stellenkürzungen begründet wurden.
 
Wie geht es weiter, wie kann der Bona-Peiser-Bibliothek in eine sichere Zukunft geholfen werden?

Frauke Mahrt-Thomsen hat Ideen: durch punktuelle Aushilfe bei Personalengpässen, durch Bücherspenden, durch Ideen zur weiteren Verankerung im Stadtteil u.ä.  Hilfreich ist es sicher auch, die Bona-Peiser-Bibliothek in den nächsten Wochen und Monaten verstärkt aufzusuchen und durch dort getätigte Ausleihen in dem Nachweis ihrer Existenzberechtigung zu unterstützen.
 
Wie wäre es mit einem gemeinsam von der Bona-Peiser-Bibliothek, dem Bürgerverein Luisenstadt, der Gewerkschaft ver.di, verschiedenen Bügerinitiativen gegen die Schließung von Stadtteilbibliotheken, dem AWO-Treffpunkt und Ihrem Büro sowie sonstigen InteressentInnen organisierten Stadtteilfest zur Feier der Rettung der Bibliothek und zur Nachfeier des 150. Geburtstages der Namensgeberin?

Die Bürgerinitiative wird sich auf Reaktionen der Luisenstädter zu diesen Überlegungen freuen.

(Aus einer Info der Bürgerinitiative gegen die Schließung der Bona-Peiser-Bibliothek; gekürzt)