Bilderschau: 1. Bürgerversammlung zum Blockkonzept Heinrich-Heine-Viertel

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Blockkonzept Versammlung 1

Nanu? Warum wird gerade der Parkplatz gesperrt? Wieso heben die vor meinem Fenster eine Baugrube aus? Wo soll mein Auto nun hin? Mein schöner Ausblick wird verbaut ...!

Sie wohnen im Heinrich-Heine-Viertel? Sie möchten vermeiden später zu sagen: "uns sagt ja keiner was, uns fragt ja keiner!"?

Bitte schreiben Sie Ihre ergänzenden Gedanken zur Bürgerversammlung am Montag als Kommentar unterhalb dieses Artikels. Dort finden Sie auch die bisherigen Einlassungen der Bewohner.

Eine Zusammenfassung des Abends lesen Sie in den nächsten Tagen auf dieser Seite. Herr Gothe kündigte weitere Einladungen zur Diskussion der Blockbebauung an der HH-Straße an.

Bereits im März 2016 wurde das "Blockkonzept Heinrich-Heine-Straße" - leider ohne Bürgerbeteiligung - von der Bezirksverordnetenversammlung Berlin-Mitte beschlossen.

Im zweiten Anlauf unserer Bürgerversammlung wird nun Herr Baustadtrat Ephraim Gothe vom Bezirksamt Berlin-Mitte über das Projekt informieren und sich Ihren Fragen stellen.

Vor allem die unmittelbar betroffenen Anlieger des Viertels warten auf Informationen aus erster Hand.

Wo es hinführen kann, wenn auf die Bürger nicht gehört wird, kann man bereits in der Schmidstraße sehen. Wir wollen doch nicht in die Zeiten der Mietskasernen mit ihren vielen engen Hinterhöfen, dunklen Wohnungen und sozialen Spannungen zurück?

Verdichtung ja. Doch nicht um jeden Preis. Unsere Stadt muß lebenswert und optisch ansprechend sein/werden/bleiben.


Das Blockkonzept finden Sie als Planungszeichnung hier in diesem Artikel. Wir empfehlen Ihnen, sich damit vor der Veranstaltung vertraut zu machen.

Dazu haben wir eine "Große Anfrage" der SPD / BVV Bezirk Mitte an das Bezirksamt Mitte sowie die ausführlichen Antwort darauf von Baustadtrat Spallek hier als PDF Download aus dem Juni 2016 einsehbar gemacht.

Grosze Anfrage und Antwort Blockkonzept HH Str

Große Anfrage 2797/IV
Warum auf einmal alles so schnell und heimlich beim Blockkonzept Heinrich-Heine-Straße?

Die Antwort darauf sowie die komplette Anfrage finden Sie hier

Quelle: BVV Mitte via Politik-bei-uns.de


Also, bitte nehmen Sie "Bürgerbeteiligung" wörtlich, wir hoffen auf rege Teilnahme.


NEUER TERMIN für die Bürgerversammlung zum Thema "Blockkonzept Heinrich-Heine-Straße":

Montag, 23. Januar 2017, um 18.30 Uhr im Stadtteilzentrum "dialog 101", Köpenicker Straße 101

Gast ist der Baustadtrat von Mitte, Ephraim Gothe. Bitte benachrichtigen Sie auch Ihre Nachbarn und leiten Sie die Einladung an Ihren Verteiler weiter.

Diesen Termin in den eigenen Kalender eintragen:


Mehr Information

Lesen Sie sich bitte ein: Es wird enger in der Luisenstadt! Eine weitere Verdichtung für das Heinrich-Heine-Viertel ist geplant. Siehe Abbildung oben. Viele weitere Fragen der Bürger stellen sich.

Neue Planungen zum verdichtenden Wohnungsbau in der Luisenstadt!


Das Bezirksamt hat den detaillierten Plan der "Planergemeinschaft Kohlbrenner eG" veröffentlicht.

 

Zum Download:

Blockkonzept Cover 250

https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksamt/beschluesse-des-bezirksamts/2016/artikel.482959.php

Scrollen Sie auf dieser Seite in der Liste bis zum Eintrag:

"BA-Vorlage 1661/2016 (BVV-DS 2713/IV)
Blockentwicklungskonzept Heinrich-Heine-Straße vollständig veröffentlichen"

Dort finden Sie diesen Link zum Download des gesamten Blockkonzeptes:

blockkonzept_hhs_sb.pdf
______________________

Im "Deutsches Architektur Forum" wird bereits heftig unter (Fach-)Leuten diskutiert. Informieren Sie sich auch hier über weitere Drittmeinungen.

 

Oder schreiben Sie einfach hier unten Ihre Meinung als öffentlichen Diskussionsbeitrag:

 

Kommentare   

+1 #1 Joerg 2017-01-10 21:19
Teil 2
Das Vertrauen in die handelnden Personen bei solchen Dingen Schaden erleidet, scheint irgendwie ebenfalls in Vergessenheit geraten zu sein.

Dem Bezirk ist bekannt, dass es einen Bürgerverein Luisenstadt gibt, die Betroffenenvertretung. Und dann diesen mit der Begründung, es sei ja nur eine kleiner Teil des Sanierungsgebietes betroffen gewissermaßen auszubooten, dass ist absolut daneben.

Ich hoffe nur, dass möglichst viele Anwohner zur Bürgerversammlung kommen werden und die Damen und Herren Abgeodneten ihrer Aufgabe als gewählte Vertreter hier gerecht werden.
+2 #2 Joerg 2017-01-10 21:20
Teil 1

Guten Tag, gerade habe ich die Antwort auf die Anfrage an die BVV gelesen. Was ich da gelesen habe, ist wie man so sagt, ein "dickes Ding".

Wenn man dann das Bebauungsplanverfahren ansieht, wie es bei der Senatsverwaltung veröffentlicht ist, dann hat man als Lesender das Gefühl, dass da ein paar Dinge irgendwie anders gelaufen sind.

www.stadtentwicklung.berlin.de/.../index.shtml

Da steht etwas von frühzeitiger Bürgerbeteiligung... Aha. Sicher ist das nur den Verantwortlichen kurzzeitig entfallen? Oder hat das Bezirksamt Mitte für die Aufstellung von Bebauungsplänen eigene Rechtsvorschriften und Herangehensweisen?

Es wird jedenfalls sehr interessant sein zu erfahren, wie der Baustadtrat diesen Akt seines Vorgängers erklären wird und wie gerechtfertigt wird, dass die Bürger hier übergangen worden sind.
+2 #3 Joerg 2017-01-11 11:10
Teil 2
Das Vertrauen in die handelnden Personen bei solchen Dingen Schaden erleidet, scheint irgendwie ebenfalls in Vergessenheit geraten zu sein.

Dem Bezirk ist bekannt, dass es einen Bürgerverein Luisenstadt gibt und die Betroffenenvertretung. Und dann diesen mit der Begründung, es sei ja nur eine kleiner Teil des Sanierungsgebietes betroffen gewissermaßen auszubooten, dass ist absolut daneben.

Ich hoffe nur, dass möglichst viele Anwohner zur Bürgerversammlung kommen werden und die Damen und Herren Abgeodneten ihrer Aufgabe als gewählte Vertreter hier gerecht werden.
+1 #4 Jürgen Karsten 2017-01-14 16:32
"Große Anfrage 2797/IV
Warum auf einmal alles so schnell und heimlich beim Blockkonzept Heinrich-Heine-Straße?

Die Antwort darauf sowie die komplette Anfrage finden Sie hier"
Die in dieser PDF angegebene Adresse existiert nicht mehr!
+1 #5 Joerg 2017-01-14 19:24
Guten Tag Herr Kersten,

wenn Sie auf die Abbildung hier klicken, öffnen sich das PDF-Dokument. Sollte es nicht klappen, schreiben Sie mir bitte an



oder via Facebook in der Gruppe Die Berliner Luisenstadt.

Auch der Link hat gerade bei mir funktioniert, es ist vielleicht repariert. Möglich ist aber auch, dass Ihr Browser nicht mit der Adresse klar gekommen ist.

Viele Grüße, J. Simon

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