Goerli AK 530

Fortsetzung der Führung von Dr. Andreas Splanemann im März 2014. Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Verkehrsmittel, mit denen die Luisenstadt als dicht besiedeltes Wohn- und Industriegebiet der Stadt Berlin erschlossen wurde: Eisenbahnlinien, die U-bzw. Hochbahn, bedeutende Straßenzüge und natürlich die Spree als Wasserweg und ihre Verbindung zum Landwehrkanal.

Im Mittelpunkt des Rundganges stehen die verschiedenen Verkehrsmittel, mit denen die Luisenstadt als dicht besiedeltes Wohn- und Industriegebiet der Stadt Berlin erschlossen wurde. Zu Beginn der Führung geht es zunächst um die Eisenbahnlinien.

Die U- bzw. Hochbahn gibt es in der Luisenstadt bereits seit 1902. Viel ist seitdem verändert und umgebaut worden. Entlang der Hochbahn geht es dann Richtung Görlitzer Bahnhof, einem der ehemaligen Berliner Kopfbahnhöfe, von dem heute nur noch Reste zu sehen sind. Verbunden war dieser Bahnhof über die „Verbindungsbahn“ u.a. mit dem heutigen Ostbahnhof. Die ehemalige Strecke führte über die Eisenbahnstraße zur Brommybrücke.

Bei der Führung folgen wir teilweise dem Streckenverlauf, machen aber einen Abstecher zur Oberbaumbrücke und betrachten im Anschluss ein weiteres Stück Berliner Hochbahnarchitektur, den Bahnhof Schlesisches Tor.

Danach geht es weiter über die Köpenicker Straße, an der es noch zahlreiche Spuren ehemaliger Fabriken und Werkstätten gibt. Hier wurden unter anderem Radios hergestellt, wenig bekannt ist zum Beispiel, dass die Firma Blaupunkt ihren Firmensitz an der Köpenicker Straße hatte.

Die Köpenicker Straße als Ost-West-Verbindung ist ebenfalls bedeutend für die Erschließung der Luisenstadt. Kurz vor der Brommybrücke befanden sich ausgedehnte Militäranlagen, denn auch für die Soldaten und ihre Ausrüstung war eine gute Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung. Von der Brommybrücke, die dann in kurzer Zeit erreicht wird, hat man einen guten Blick auf die Spree und kann hervorragend über Vergangenheit und Zukunft des Spreeufers diskutieren.

Die Spree war vor allem in der Zeit der Industrialisierung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts für die Luisenstadt eine unverzichtbare Verkehrsader, über die Waren und Personen transportiert wurden. Noch zu sehen sind hier alte Lagerhäuser, Reste von alten Fabriken und natürlich die Heeresbäckerei.

Die Führung streift dann die Einmündung des Luisenstadtischen Kanals, einer weiteren Verkehrsader, die 1859 angelegt wurde und die Spree mit dem Landwehrkanal verband. Im Jahr 1926 wurde der Kanal wieder zugeschüttet, heute ist im ehemaligen Kanalbett eine Grünanlage angelegt.

Die Führung folgt dem Kanalverlauf bis zur Adalbertstraße. Von dort geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Die Verkehrsadern in der Luisenstadt

Führung von Dr. Andreas Splanemann - Historiker

Termin: Samstag, 25. Oktober 2014, 10.30 - 12.00 Uhr

Treffpunkt: Vor dem FHKB-Museum Adalbertstr. 95 a, 10999 Berlin

Anreise: Bus 29, U1, U2

Die Teilnahme ist kostenlos.

Und so finden Sie zum Treffpunkt:


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