Allgemeine Ziele

Ziel unserer Arbeit soll sein, die Spuren der Geschichte in der Luisenstadt noch mehr erlebbar zu machen, um u.a. die Identifikation der dort lebenden Menschen mit Ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld zu verbessern.
Wir wollen das Entdecken und Erleben von Geschichte als Chance für die Zukunft der Luisenstadt begreifbar machen.

Wir sehen die neuere Entwicklung der Luisenstadt als Fortsetzung der Entwicklung zu einem sozio-kulturellen Bezirk innerhalb der weltoffenen Metropole Berlin, deren Grundlagen in der Vergangenheit gelegt wurden.
Besondere Aufmerksamkeit wollen wir bei der Geschichtsrecherche den Themen der Entwicklung von Kunst und Kultur in der multikulturellen Gesellschaft, der Touristikentwicklung und Attraktivitätssteigerung, der Grenzüberwindung an der Nahtstelle zwischen den Stadtbezirken Mitte und Friedrichshain/Kreuzberg und der Dienstleistungsansiedlung in der Luisenstadt widmen.
Wir wollen die Spuren der Geschichte der Öffentlichkeit durch Ausstellungen, Vorträge, Führungen und Objektevents (mit Sponsoring) bekannt machen.

Wir wollen in Zusammenarbeit mit den Bürgern, Behörden, Investoren und Wohnungsunternehmen bauliche und städtebauliche Fehlentwicklungen der Vergangenheit untersuchen und deren Korrekturmöglichkeiten prüfen.

 

Recherche und Dokumentation

Die Recherchearbeit und die daraus hervorgehenden Dokumentationen, Vorträge oder Ausstellungen bilden den Kern unserer Arbeit.
Dabei werden wir uns im Allgemeinen um die weitere Aufarbeitung der Entwicklungsgeschichte der Luisenstadt bemühen, die wir in folgende Entwicklungsstufen einordnen :

  1. 1600 – 1801 Die Luisenstadt als Ackerbürgerstadt
  2. 1802 – 1860 Die Entwicklung der Luisenstadt zur Stadt
  3. 1861 – 1920 Die vorläufige Vollendung der Stadtentwicklung
  4. 1920 – 1945 Groß-Berlin und Kriegszerstörung
  5. 1945 – 1989 getrennte Nachkriegsentwicklung
  6. seit      1989 Entwicklung der Luisenstadt nach der Wiedervereinigung Deutschlands

Im Speziellen wird sich unsere Recherche auf  eingegrenzte Themen beziehen, wie z.B.:

  • bauliche und kulturhistorische Entwicklung von alten und bedeutenden Straßen und Plätzen der Luisenstadt ( wie z.B. Dresdener/Rixdorfer Straße, Köpenicker Straße )
  • Entstehung und Entwicklung von öffentlichen und kulturell-bedeutenden Gebäuden ( wie z. B. städtische, militärische Einrichtungen, Theater, Kino’s, Kirchen und Einzel- und Großhandelseinrichtungen )
  • Entstehung und Entwicklung  von Industrie und Gewerbebauten ( z. B. Ritterstraße und Köpenicker Straße )
  • Die Städtebaulichen Planungen für die Luisenstadt und deren Umsetzung

 

Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein Schwerpunkt der AG Geschichte. Hierbei wollen wir uns auf folgende Aufgaben konzentrieren:

  • Themenbezogene Führungen durch die Luisenstadt
  • Themenbezogene Umfragen zur Luisenstadt
  • Arbeit mit Jugendlichen
  • Arbeit mit Senioren
  • Zusammenarbeit mit Behörden und Institutionen
  • Veröffentlichung von Dokumentationen und Ausstellungen
  • Mitwirkung beim Sommerfest und beim Tag des Offenen Denkmals

 

Spurensuche

Wir wollen mit allen geschichtsinteressierten Mitbürgern/Innen, die wir erreichen können, auf Spurensuche in der Luisenstadt gehen. Diese Spurensuche bezieht sich auf die bau- und kulturhistorische Entwicklung von Straßen und Plätzen, öffentlichen und kulturell-bedeutenden Gebäuden und Anlagen, Industrie und Gewerbebauten, sowie historische städtebauliche Planungen für die Luisenstadt und deren Umsetzung. Alle Informationen, Geschichten oder persönliche Erlebnisse von Zeitzeugen sind Bausteine unseres Geschichtsbewusstseins und wollen von uns gesammelt werden, um sie der Öffentlichkeit bekannt zu machen. 

Methodik der Recherche

Für das Zusammentragen von Informationen zur Geschichte der Luisenstadt wollen wir sowohl traditionelle,  als auch moderne Formen der Recherche nutzen :

  • Studium der einschlägigen Literatur
  • Erschließung von öffentlichen und privaten Fotosammlungen
  • Zeitzeugenaussagen durch Befragung ( Interviews ) zu konkreten Themen
  • Installation eines Geschichtsbriefkastens ( virtuell und physisch )
  • Nutzung des Wikipedia-Projektes im Internet für die Recherche über die Luisenstadt
  • Nutzung der Computertechnik für die dreidimensionale Darstellung von Raum- und Zeitabläufen

 

Geschichtsbriefkasten

Als neue Art der Kontaktaufnahme zu uns und des Informationsaustausches zwischen Bürgern der Luisenstadt und ihrem Bürgerverein wollen wir Geschichtsbriefkästen sowohl in traditioneller Form als auch virtuell im Internet installieren.

Das  Anbringen von Geschichtsbriefkästen könnte nach unseren Vorstellungen in Wohngebietszentren, Bibliotheken, in Senioreneinrichtungen, Vereinsräumen oder in öffentlichen Einrichtungen erfolgen.

In virtueller Form soll ein Geschichtsbriefkasten auf  der Webseite des Bürgervereins, ggf. im Wikipedia-Projekt, und als Linkverknüpfung der wichtigsten Suchmaschinen (Google u.ä.) installiert werden.

 

Kontakt

Mitbürger/Innen, die sich für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Geschichte des Bürgervereins interessieren, können zu unserem monatlichen Treffen des Bürgervereins jeden dritten Montag im Monat um 17:00 Uhr in den Räumen des Bürgervereins in der Michaelkirchstraße 2 (9. Etage) kommen.

Bitte nehmen Sie doch vor Ihrem ersten Besuch Kontakt auf, um den nächsten Termin zu bestätigen und die genaue Adresse zu erfahren: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 2 79 54 08 (auch AB).

Frau Claudia Hertel hat 2013 die Leitung der Arbeitsgruppe übernommen.

Kommentare   

0 #1 Bürgerverein 2015-11-28 19:07
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