Bus 147 Treffen 530
Am Freitag, den 4.9.2015, traf sich die Verkehrs AG des Bürgervereins mit dem Zielgruppenmanager der BVG, Herrn Huwe, und überreichte ihm mehrere hundert Unterschriften, die der Bürgerverein in letzter Zeit gesammelt hatte. Damit soll unterstrichen werden, dass viele Bürger der Luisenstadt angesichts der wachsenden Stadt und der Sozialstruktur der Luisenstadt mit vielen älteren Bewohnern eine Ausweitung des Angebots der Linie 147 zwischen Märkischem Museum und Ostbahnhof für dringend geboten halten.

Das Treffen kam dank der Vermittlung durch das Mitglied des Abgeordnetenhauses für den Bezirk Mitte, Silke Gebel (Bündnis90/Grüne) zustande, die zuvor eine kleine Anfrage zum Thema an den Senat gerichtet hatte.

Dank dieses Treffens und des jahrelangen Engagements unserer Mitglieder Frau Dr. Bräuner und Petra Falkenberg sagte die BVG nun eine Prüfung der Ausdehnung der Fahrzeiten über derzeit 18 Uhr hinaus bis Mitte nächsten Jahres zu.

Der 147er Bus soll nach unseren Vorschlägen unter der Woche bis 23 Uhr zum Ostbahnhof und von dort bis zum Hauptbahnhof fahren, auch am Sonntag soll ein leicht eingeschränktes Angebot zusätzlich eingerichtet werden.

Die Verkehrs AG konnte auch dafür sorgen, dass die Ausdehnung des Angebots im Verkehrskonzept nördliche Luisenstadt zu finden ist. Eine entsprechende Nutzung ist Voraussetzung für den längerfristigen Erhalt der Linie, sollten denn die Fahrzeiten ausgedehnt werden: heute ist die Nutzung in den Randzeiten nach 16 Uhr noch etwas dünn, merkte die BVG an.

Jochen Baumann

Auf dem Foto, von links: Dr. Braeuner, Petra Falkenberg (beide Bürgerverein), Gerd Huwe Bezirks (Zielgruppenmanager BVG)

Kommentare   

0 #1 Petra Falkenberg 2016-11-30 11:25
Dranbleiben hat sich gelohnt! Ab 11. Dezember 2016 soll der Bus 147 zwischen Ostbahnhof und Märkisches Museum morgens eine Stunde früher und abends zwei Stunden länger verkehren

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Verkehrskonzept Luisenstadt: Einbahnstraßen wären doch das Mindeste

Am 12. Oktober 2017 veranstaltete der Bezirk FXHAIN eine Auftaktveranstaltung zu einem neuen "Verkehrskonzept Luisenstadt Kreuzberg". Volker Hobrack vom Bürgerverein war dabei und berichtet, auch mit eigenen Einschätzungen.

Sehr schön, dass die Luisenstadt auch in Kreuzberg ein Begriff ist. Nicht schön ist, dass die STATTBAU die "Luisenstadt" vordergründig nur für Kreuzberg okkupiert. Zumindest im Einladungsflyer zur genannanten Veranstaltung. Erst aus dem Vorspanntext der Einladung ist zu entnehmen, dass ein Verkehrskonzept für das Untersuchungsgebiet Luisenstadt Kreuzberg gemeint ist.

Denn für die nördliche Luisenstadt liegt eine Verkehrsstudie bereits seit 2011 vor, an die sich Kreuzberg hätte anschließen können. Noch dazu mit geringerem Aufwand, weil die Kordonmessungen an den Kontrollpunkten Köpenicker Straße, Adalbertstraße und H-Heine- Straße ja die Ansatzpunkte für den Durchgangsverkehr Mitte nach Kreuzberg und in umgekehrter Richtung geliefert hatten.

Jetzt müssen wegen veränderter Bedingungen neue Untersuchungen gestartet werden, die sicher nicht weniger Kosten verursachen.

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PROTEST! Berliner Sparkasse verlässt die Luisenstadt und seine Bürger

Der Bürgerverein Luisenstadt protestiert gegen die Schließung der Sparkassen-Filiale an der Ecke Heinrich-Heine-Straße / Annenstraße.

Wir richten unseren Protest an den Bezirksbürgermeister von Mitte und an den Sparkassenverband Berlin, die ungeachtet der Bedürfnisse der Anwohner eine stark frequentierte Sparkassen-Filiale schließen lassen.

Immer mehr Anwohner ziehen in das Gebiet der nördlichen Luisenstadt, wo gerade vor einem halben Jahr 125 Wohnungen in der Schmidstraße bezogen worden sind. Neubauwohnungen entstehen in den nächsten zwei Jahren entlang der Heinrich-Heine-Straße und dem Kraftwerk gegenüber in der Köpenicker Straße und die Verwaltung lässt zu, dass die Grundversorgung der Anwohner verschlechtert wird.

Oder wird nicht politisch gefordert, dass jedermann das Recht auf ein eigenes Konto hat? Alles per Internet zu erledigen, ist den vielen älteren Bewohnern des H.-Heine-Viertels nicht zuzumuten. Ebenso wenig der Weg zum Alexanderplatz, wo die Sparkassenfiliale schon im bisherigen Normalbetrieb übervoll ist.

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Mi 8·Nov 2017: Vortrag - Otto Lilienthal und die Anfänge der Luftfahrtindustrie

Es kamen tatsächlich einige Meilensteine der Technik aus der Luisenstadt.

Sogar die Anfänge der Luftfahrtindustrie sind eng mit der Luisenstadt verbunden:

In der Köpenicker Str. 113 befand sich die Kessel- und Dampfmaschinenfabrik der Gebrüder Lilienthal. Hier wurde der erste Fluggleiter weltweit in Serie hergestellt. In der Gitschiner Str. 5 saß die Abteilung für Luftfahrzeugbau der Rumpler-Werke.

Zu Beginn des 20. Jhs widmeten sich zahlreiche kleinere Konstrukteure der Entwicklung und Herstellung einzelner Flugzeugteile, größere Firmen wie Focker oder Harlan bauten auf Lizenzbasis ganze Flugzeuge nach.

Hans-Ulrich Fluß, Ehrenamtler im Technikmuseum und im Bürgerverein Luisenstadt, erzählt uns in einem spannenden "Lichtbildvortrag" die ganze Geschichte.

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Do 12·Okt 2017: Auftaktveranstaltung zu einem neuen "Verkehrskonzept Luisenstadt Kreuzberg"


Wir waren bei dieser Auftaktveranstaltung vertreten.
Ein Bericht mit Einschätzung der dortigen Diskussion ist für diesen Artikel in Vorbereitung.


Der Bürgerverein kümmert sich auch um die südliche Luisenstadt.

Es ist sehr zu begrüßen, dass dem Verkehrskonzept für die nördliche Luisenstadt (Mitte) jetzt analog eines für die südliche Luisenstadt (Kreuzberg) folgen soll, wenn auch mit 4 Jahren Verspätung.

Vor allem der Durchgangsverkehr über die Magistralen Heinrich-Heine-Straße/Prinzenstraße und auch über die Köpenicker Straße betrifft ja jeweils beide Stadtbezirke.

Der Bürgerverein wird auf den Veranstaltungen vertreten sein.

Aus der Einladung des Bezirksamtes:

"Liebe Anwohner*innen, Gewerbetreibende und Aktive der Kreuzberger Luisenstadt,

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Oktober 2017: ecke köpenicker No. 6/2017 erschienen

Die sechste ecke 2017 informiert dieses Mal außerordentlich spannend mit diesen Themen:

· Die Parkraumbewirtschaftung kommt wirklich - jedoch nach Redaktionsschluss auf Ende Q I/2018 verschoben!
· Kleine Stadtoase, erneuert - Der Spielplatz samt Grünfläche an der Melchiorstraße wurde neu eröffnet
· Glosse Eckensteher: Spielplatz als Wahlkampfarena?
· Das Eisfabrik-Areal sieht neuen Entwicklungen entgegen

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"Luisenstädter" aus der Nachbarschaft sind wieder zum Stammtisch eingeladen

Zur Erinnerung - an jedem zweiten Dienstag im Monat trifft sich Initiatorin Rosie Kühne mit freundlichen Nachbarn zum Plauder-Stammtisch im Café "Kombrink" am Alfred-Döblin-Platz in der Dresdener Straße 27.

Nächster Termin: Dienstag 12. September 2017, ab 18:30 Uhr. Auch wer erst später kommen kann, ist herzlich willkommen.

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