Geschichte

  • "MYRICA"-Presse hat Erklär-Tafel erhalten

    160713 Myrica Presse hat Stele

    Die mit Hilfe des Bürgervereins restaurierte "Friktionsspindelpresse" war ein Fund auf der Baustelle der neuen BEROLINA-Wohnblöcke ("MYRICA") nahe der Dresdner Straße.

    Im September 2015 aufgestellt, hat das Industrie-Denkmal nun im Sommer 2016 endlich seine verdiente Erklärtafel erhalten.

    Schauen Sie dort in der Nachbarschaft doch bei Gelegenheit einfach mal vorbei...

  • 1991: NEULAND LUISENSTADT - Bürger entdecken ihren Stadtteil

    1 Gruendungsversammlung Aufmacher 530
    Bild: Gründungsversammlung des Bürgervereins Luisenstadt in der Heinrich-Heine-Bibliothek (Foto: Mike Hughes). Text aus DRUCKSACHE - dem Magazin der Erneuerungskommission KottbusserTor - Ausgabe Nr. 3 vom  22.03.1991:

  • 1991: Verdammnis und Hoffnung - Interview mit dem Gründungvorstand des Bürgervereins

    4 Vorstand Duntze Mahrt Thomsen Eberhardt 530

    Bild: Klaus Duntze, Frauke Mahrt-Thomsen, Frank Eberhardt (Foto: Mike Hughes). Text/Interview aus DRUCKSACHE - dem Magazin der Erneuerungskommission KottbusserTor - Ausgabe Nr. 3 vom  22.03.1991.

    Bei der Gründungsversammlung des „Bürgerverein Luisenstadt" wurden Frauke Mahrt-Thomsen, Frank Eberhardt und Klaus Duntze in den Vorstand gewählt. Keine leichte Aufgabe, denn die Aufgaben, die sich der Verein gestellt hat sind mindestens ebenso zahlreich und vielfältig wie die dabei zu bewältigenden Probleme.

    Über beides sprachen die DRUCKSACHE mit den frischgebackenen Vorsitzenden:

  • 2017: Frühling am Engelbecken

    Das Fernsehen tv-berlin war da und Volker Hobrack hat es für uns rund ums Engelbecken und an den Luisenstädtischen Kanal geführt.

    vh tvberlin engelbecken 2017

    Sehen Sie die VideobeiträgeTeil 1 und Teil 2 hier in der Mediathek bei Youtube


    Mehr Frühling

    Gleich zwei neue "Pflanz was! Gemeinschaftsgärten" öffnete Vattenfall in der Luisenstadt.
    Wir haben die Vorher-Pflanz-Fotos gemacht und werden das Wachstum verfolgen


     

  • 2017: Unser Veranstaltungsprogramm von April bis Juni

    Flyer Q2 2017 aussen

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auf unserer Website...

    Wir beginnen das Veranstaltungsprogramm des Bürgervereins im 2. Quartal 2017 im April mit einem Besuch in der Kirche. Die St.-Thomas-Kirche am Mariannenplatz ist vom Volumen her die größe Kirche Berlins. Dr. Peter Lemburg zeigt uns interessante Winkel des Hauses, die ein "normaler" Besucher nicht zu sehen bekommt.

  • Bürgerverein Luisenstadt: 1991 bis heute, 25 Jahre Engagement

    1 Gruendungsversammlung Aufmacher 530

     

    Rückblick auf 25 Jahre Vereinsarbeit - Ein Vortrag von Volker Hobrack anlässlich unseres Geburtstagsempfangs am 15. April 2016.

    Alle interessierten Bewohner der Luisenstadt, Freunde und Mitglieder können mit dem folgenden Text und den illustrierende Bildern die jüngste Geschichte der Luisenstadt nachvollziehen.

    Am Ende dieses Artikels finden Sie einen Link zu einer kleinen Fotogalerie mit Schnappschüssen unserer 25-Jahr-Feier.

    > Vortrag mit Bildern: Die Wiederbelebung eines vergessenen Stadtteils >>>

  • Carl Gottlieb von Suarez

    Karl Gottlieb Suarez wurde am 27. Februar 1746 in Schweidnitz (Schlesien) als Sohn eines Ratsherren und Advokaten geboren. Er studierte in Frankfurt/Oder Jura und begann 1766 in der schlesischen Justizverwaltung. Dort unterstützte er Johann Heinrich Carmer bei der Reorganisation und dem Wiederaufbau des Landes nach dem Siebenjährigen Krieg (1756 – 1763). Sein finanzpolitisches und bildungspolitisches Talent setzte er vor allem bei der Kreditbeschaffung für die schlesischen Güter und im Schulwesen ein. Diese Erfahrungen leisteten ihm gute Dienste bei der Vorbereitung auf sein Lebenswerk, die Ausarbeitung des großen preußischen Gesetzbuches.

  • Denkmal Luisenstädtischer Kirchpark

    Die Idee des Bürgervereins Luisenstadt e. V. für die Neugestaltung des Luisenstädtischen Kirchparks entstand sofort nach Maueröffnung. Die durch Krieg und Grenzregime zerstörte Anlage sollte für die Menschen aus Mitte und Kreuzberg wieder als Erholungspark zur Verfügung stehen. An die Luisenstadtkirche und ihren Kirchpark erinnert ein Bodendenkmal und eine Erinerungsstele.

  • Der Luisenstädtische Kanal

    Der Luisenstädtische Kanal wurde seit 1845 gebaut. Er wurde in einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme angelegt und 1852 eingeweiht. Der Kanal erfüllte damals zwei Funktionen: erstens entwässerte er das durch Spreehochwasser bedrohte Umfeld und zweitens diente er als Transportweg für den neu entstehenden Stadtteil. Die Redensart „Berlin ist aus dem Kahn gebaut“ trifft hier wirklich exemplarisch zu. Mit den so genannten „Kaffenkähnen“ schaffte man alles Baumaterial heran, vom Mauerstein bis zu Sand und Kalk für Mörtel, vom Deckenbalken bis zur Schüttung vom Pflasterstein bis zum Kantstein. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert war die Bebauung seines Einzugsgebietes jedoch abgeschlossen. Und immer mehr erwies sich das brackige Kanalwasser als übel riechendes Ärgernis.

    Also verfüllte man ihn, teils mit dem Schutt der neuen U-Bahnlinie, und der reformbewegte Gartenplaner Erwin Barth erhielt schließlich den Auftrag zur Umgestaltung in eine Gartenanlage. 1929 war die Einweihung. Der extrem dicht besiedelte Stadtteil hatte eine Oase, Kinder geschützte Spiel- und Freiräume und Erwachsene ihre Orte der Erholung.

    Natürlich blieb diese Idylle vom Zweiten Weltkrieg nicht verschont, doch der schlimmste Schaden entstand ihr 1961 durch die Teilung der Stadt. Wo der Kanalzug die Bezirksgrenze zwischen Kreuzberg und Mitte markierte, errichtete die DDR die Mauer; man verfüllte und planierte ihn und schnitt auch hier Luisenstadt entzwei. Krasser konnte der Funktionsverlust nicht ausfallen: vom Verkehrsweg zum Sperrgebiet, vom Erholungsgebiet zur Wüste.

    Auf Kreuzberger Seite war der Kanalzug noch sichtbar, führte allerdings ein (Mauer-) Schattendasein. Bezirk und IBA taten in den 1980er Jahren das Mögliche um ihn behutsam zu sanieren oder ihm eine Kur zu verpassen, die dem Zeitgeist entsprach. Die markanteste Umgestaltung geschah an seinem südlichen Ende.

    Nach dem Fall der Mauer taten sich jedoch ganz neue Perspektiven auf. 1991, in einer „Hauruck-Aktion“ wie sie nur in Zeiten des Umbruchs passieren kann, pflanzten Bezirk und Umweltsenat die Lindenreihen entlang des Bethanien-, Engel-, Leuschner- und Legiendammes. Danach war die andere Option, nämlich Ausbau zur großen Ost-West-Autotrasse, aus der Welt geschafft.

    In Sondierungsgrabungen mit der Gartendenkmalpflege entdeckte man einen Großteil der Kaimauern, aber auch große Teile von Treppen-, Brunnen und Beckenanlagen. Es folgte die mutige Entscheidung für eine Rekonstruktion des Rosengartens und des Immergrünen Gartens, dann des Waldpflanzengartens und des Engelbeckens. Weiteres erfahren Sie in den folgenden Abschnitten oder noch besser - bei einem Spaziergang durch den Ehemaligen Luisenstädtischen Kanal.

  • Die Luisenstadt in Kürze

    1920, als Groß-Berlin entstand, verschwand ein Stadtteil, der 1802 gegründet worden war: die Luisenstadt. Die Ackerbürger des Köpenicker Feldes baten König Friedrich Wilhelm III., der Vorstadt das Stadtrecht und den Namen seiner Gemahlin, der Königin Luise, zu verleihen.

  • Die sieben Leben der Luisenstadt

    Abb.: Wappen der LuisenstadtIm Jahre 2002 beging die Luisenstadt ihr 200-jähriges Bestehen. Grund genug, der Geschichte dieses eigenständigen Stadtteils nachzuspüren und seine Eigenart zu beschreiben. Vom Stadtplan und aus dem Verzeichnis der Bezirke ist die Luisenstadt verschwunden, in den Zeugnissen ihrer Geschichte und im Bewußtsein ihrer Bewohner lebt sie fort und sucht eine neue, der heutigen Zeit gemäße Gestalt zu gewinnen.

    1. Vorgeschichte und Gründung der Luisenstadt

    2. „Männerstolz vor Fürstenthronen“ - Die bürgerliche Luisenstadt

    3. Reichsgründung – die Luisenstadt in der Kaiserzeit

    4. Vom Stadtplan verschwunden. Die Luisenstadt in den 20er Jahren

    5. Anpassung und Widerstand – die Luisenstadt im III. Reich

    6. Am Rande zweier Gesellschaften – Die Luisenstadt in Ost und West

    7. Vom Mauerfall bis heute – DU ABER BLEIBST?


    Bildernachweis

  • Friedrich Nicolai

    Friedrich Nicolai

    Christoph Friedrich Nicolai wurde am 18. März 1733 in Berlin geboren. Er besuchte das Joachimsthalsche Gymnasium und ab 1747 die Schule des Waisenhauses in Halle, wo er zunächst pietistisch erzogen werden sollte. Aber schon bald lehnte er den Pietismus ab. 1748 kam er an die neugegründete Berliner Realschule, deren Unterricht ihm sehr zusagte, vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern.

  • Gastkommentar: "25 Jahre – ein beachtliches Alter für einen aktiven Bürgerverein"

    Stadtteilzeitung Ecke Koepenicker 3 Mai 2016 Fuehrung

    Und so war die Jubiläumsfeier des Bürgervereins Luisenstadt, die am 15. April im Café am Engelbecken begangen wurde, auch überaus gut besucht.

    Nicht nur Vereinsmitglieder und Freunde waren gekommen, auch die lokale Politprominenz gratulierte.

    Die Bezirksbürgermeister von Kreuzberg und Mitte, Monika Herrmann und Christian Hanke, würdigten die Arbeit des Vereins, ebenso die Stadtentwicklungsstadträte beider Bezirke, Hans Panhoff  und Carsten Spallek.

  • Geschichte der Luisenstadt

    Foto: Oranienplatz 1908


    Im Lauf der Zeit

    um 1600

    Entstehung der Köpenicker Vorstadt mit Gärten, Ackern und Vorwerken

    1641
    Niederbrennung des größten Teiles der Vorstadt im Dreißigjährigen Krieg

    1694/95
    Bau der ersten Kirche, damals Sebastiankirche, an der Alten Jakobstraße

    1734
    Errichtung der Akzisemauer vom Schlesischen zum Halleschen Tor

    1751/53
    Neubau der Sebastiankirche

    1802
    Verleihung des Namens Luisenstadt und Stiftung einer Bürgerfahne durch Königin Luise

    1840/41
    Pläne zur Bebauung des Köpenicker Feldes durch Peter Josef Lenné

    1844/45
    Bau der Jakobikirche in der Oranienstraße

    1845/47
    Bau von Bethanien auf dem Köpenicker Feld

    1848/52
    Bau des Luisenstädtischen Kanals als ABM - Kämpfe zwischen Erdarbeitern und Bürgerwehr im Oktober

    1851/61
    Bau der Michaelkirche gegenüber dem Engelbecken

    1865/69
    Bau der Thomaskirche am Mariannenplatz

    nach 1860
    sprunghafter Ausbau der Luisenstadt - Entstehung der typischen Mischung von Wohnen und Gewerbe

    1867/69
    Stadtmauer wird niedergelegt

    1891/96
    Anlage des Urbanhafens am Landwehrkanal

    1899
    Errichtung des Schulze-Delitzsch-Denkmals

    1902
    Bau der Oststrecke der Hoch- und U-Bahn (Linie 1)

    1920
    Bildung der neuen Stadtgemeinde - Aufteilung der Luisenstadt zwischen Mitte und Kreuzberg

    1926
    Zuschüttung des Luisenstädtischen Kanals und Gestaltung einer Grünanlage als ABM

    1945
    Zerstörung des westlichen Teiles der Luisenstadt durch Bombenangriffe Anfang Februar

    1961
    erneute Teilung des Luisenstadt durch den Mauerbau

    1989
    Fall der Mauer mitten durch die Luisenstadt


    Die Luisenstadt in Kürze

    1920, als Groß-Berlin entstand, verschwand ein Stadtteil, der 1802 gegründet worden war: die Luisenstadt. Die Ackerbürger des Köpenicker Feldes baten König Friedrich Wilhelm III., der Vorstadt das Stadtrecht und den Namen seiner Gemahlin, der Königin Luise, zu verleihen. 1842 verfertigte der Stadt- und Gartenplaner Lenné den Bebauungsplan für das Köpenicker Feld; Friedrich Wilhelm IV. zeichnete eigenhändig den Verlauf des Kanals ein, die städtebauliche Grundfigur der Luisenstadt. 1848 in Notstandsarbeit erbaut, diente er vor allem dem Transport der Baumaterialien für den neuen Stadtteil.

    Bis zur Jahrhundertwende wurde die Luisenstadt die am dichtesten besiedelte Gegend Berlins. Die großen Gartenhöfe wurden mit Werkstätten und Hoffabriken zugebaut. Hier entstanden die ersten großen Warenhäuser, der Oranienplatz wurde zu einem der schönsten Stadtplätze Berlins.

    Doch die Herrlichkeit währte nicht lange: als 1928 der Luisenstädtische Kanal zugeschüttet wurde, verschwanden mit dem Wasser bis auf die Waldemarbrücke auch die Brücken aus der Luisenstadt. Aber der Kanal erlebte seine Auferstehung als Grünzug: Gartenbaudirektor Erwin Barth schuf in den Kanalabschnitten Gärten, Spielbereiche und das mit Fontänen geschmückte Engelbecken.

    Im Krieg wurde die nördliche Luisenstadt furchtbar zerstört. Die Kanalgärten wurden mit Trümmerschutt verfüllt, und mit dem Mauerstreifen entlang der Bezirksgrenze zwischen Kreuzberg und Mitte war die Luisenstadt wirklich geteilt und zwei politischen Welten zugewiesen. Im Westteil bewahrte SO 36 das Erbe der Luisenstadt: Die ‚Strategien für Kreuzberg‘ und die Internationale Bauausstellung, verstärkt durch die Hausbesetzungen in den 80er Jahren, erweckten die Mischung von Wohnen, Gewerbe, öffentlichen Einrichtungen in den Blöcken zu neuem, teils alternativem und multi-ethnischem Leben.

    Nach 40 Jahren fiel die Mauer, Gartendenkmalpflege und Bezirk pflanzten die Linden wieder neu und konnten so verhindern, daß der Grenzstreifen zur Autoschneise wurde. Der neu gegründete Bürgerverein bemühte sich, die Bewohner der beiden Teile der Luisenstadt einander näher zu bringen. Auf der Mauerbrache entstand um die alte Exerzierhalle das Heinrich-Heine-Forum, daneben die Annenhöfe. Der ‚Immergrüne Garten‘ wurde wieder hergestellt, es folgte der ‚Rosengarten‘ mit dem Indischen Brunnen, im Engelbecken kam das Wasser wieder.

    Das Heinrich-Heine-Viertel wurde in seinem Bestand modernisiert, die Gewerkschaft ÖTV zog (vorübergehend) in das Taut-Haus am Engeldamm. Aber die Hypotheken des Krieges, der Teilung und der Mauer sind noch lange nicht abgetragen. Und die Grenze, die einst die Mauer gezogen hat, wirkt in den Köpfen und im Gefühl der Luisenstädter noch immer nach.

    Weiterführende Links:

     

  • Günter Lamprecht liest aus seinem Buch

    Günther Lamprecht liest aus seiner Biographie

    "Und wehmütig bin ich immer noch: Eine Jugend in Berlin"
    Kindheitserinnerungen von Günter Lamprecht aus der Luisenstadt
    Ort: Kirche St. Thomas am Mariannenplatz, 10997 Berlin, am 2. Oktober 2012, 19.00 bis 20.30 Uhr

  • Heinrich Eduard Kochhann

    Heinrich Eduard Kochhann

    Ein liberaler Bürger und Christ.

    Am 11. Februar 1990 jährte sich zum 100. Mal der Tag, an dem der Berliner Ehrenbürger Heinrich Eduard Kochhann gestorben ist. Ein Luisenstädter, ein Unbekannter, obwohl er sich um das Gemeinwesen Berlin und um die Kirche in dieser Stadt verdient gemacht hat.

  • Heinrich Runge

    Heinrich Runge

    Man sieht den Magistrat vor lauter Runge nicht.

    Die Rungestraße in Mitte wurde nach dem am 26.11.1886 verstorbenen Stadtrat und Kämmerer Heinrich Runge benannt. Sein Ehrengrab liegt auf dem Luisenstädtischen Friedhof am Südstern. Warum gab man einer Straße seinen Namen? Warum hat Heinrich Runge ein Ehrengrab auf dem Luisenstädtischen Friedhof?

  • HEUTE. Mi 15·März 2017: Vortrag - Die politischen Verhältnisse in der Luisenstadt vor 125 Jahren

    IG Metallhaus Berlin

    Die politischen Verhältnisse im reaktionären Preußen vor 125 Jahren boten keinen Platz für die Vertretungen der Arbeiterverbände in Berlin. Erst als 1908 das Vereinsgesetz in Kraft trat, verlegten diese ihren Sitz in die Reichshauptstadt, so auch der Deutsche Metallarbeiter-Verband DMV.

    Joachim Leidig von der IG-Metall erzählt uns vor Ort die ganze Geschichte.

  • Historische Pläne der Luisenstadt

    Von 1700 bis 2010

    Plan Bachmann 1700 - Bachmann, die Luisenstadt, Ed. Luisenstadt

    Plan Bachmann 1750 - Bachmann, die Luisenstadt, Ed. Luisenstadt

    Plan Bachmann 1838 - Bachmann, die Luisenstadt, Ed. Luisenstadt

    Plan Lenné 1842

    Plan von Sieneck 1856 (Landesarchiv Berlin)

    Plan von Liebenow 1867

    Plan von Liebenow 1888 (Landesarchiv Berlin)

    Pharus-Plan 1894

    Verwaltungskarte 1920; Aufteilung der Luisenstadt auf die neuen Bezirke Mitte und Kreuzberg

    Gewerbenutzung Luisenstadt um 1930. Aus: March/ Balg, die Umsetzung von Gewerbebetrieben, 1963. (Datierung korrigiert)

    Plan der Rüstungsbetriebe und der Kriegsschäden in der Friedrich- und Luisenstadt. Dunkelgrün Totalschaden, hellgrün beschädigt (Kreuzberg-Museum: 3. Februar 1945 Die Zerstörung Kreuzbergs aus der Luft)

    Kriegszerstörung und Abriß bis 2000 (Bezirksamt Mitte 2010)

    Mauerstreifen zwischen 1961 und 1989 (Karte der Grenztruppen der DDR)

    Neubau1945 bis 2000 (Bezirksamt Mitte 2010)

    Luisenstadt 1992 Ausschnitt  (Ausschreibung Städtebaulicher Wettbewerb Heinrich-Heine-Straße 1992,
Senat Berlin)

    Integriertes Stadtentwicklungskonzept Luisenstadt Geltungsbereich  (Bezirksamt Mitte 2010)

    Siehe auch: die Luisenstadt heute



  • Ikonen der Luisenstadt

    Die Luisenstadt im 19. Jahrhundert – ein Stadtteil macht Geschichte. Nicht Weltgeschichte, versteht sich, aber Berlin-Geschichte; die Luisenstadt wurde durch ihre Persönlichkeiten zur Schule der bürgerlichen Selbstverwaltung, wie sie durch die Steinsche Städteordnung den Kommunen in den preußischen Landen auferlegt worden war.

    Weg vom fürsorglichen Verwaltungshandeln einer königlichen Obrigkeit, hin zur Selbstbestimmung in Wirtschaft, Sozialwesen und lokaler Politik und kirchlichen Angelegenheiten, das brauchte Mut, Einübung und Erfahrungswissen, das erst allmählich zu erwerben war.