Geschichte

  • Rückblick: Unser Veranstaltungsprogramm September bis Dezember 2016

    Programm Q4 2016

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine hier...

  • Sa 17·Juni 2017 Führung: Auf den Spuren der Zwangsarbeit in der Luisenstadt

    Zwangsarbeiter Collage

    Die deutsche Hauptstadt war die wichtigste Rüstungsschmiede des Dritten Reiches.

    1943 mussten hier etwa 400 000 Ausländer/innen Zwangsarbeit leisten. Sie lebten in großen Barackenlagern oder kleinen Sammelunterkünften in Kellern, auf Dachböden oder in Gaststätten.

    Innerhalb Berlins war die Luisenstadt mit ihren zahlreichen metallverarbeitenden Betrieben ein Zentrum der Rüstungsproduktion und damit der Ausbeutung von Zwangsarbeit.

    Auf dem Rundgang suchen wir nach Spuren der Zwangsarbeit in der Luisenstadt.

  • Sa 21·Jan 2017: Führung - Die Blindenanstalt von Berlin in der Oranienstraße

    Blindenanstalt Collage

    Sie ist mittlerweile schon ein sehr beliebter, gut besuchter Klassiker: Unsere Führung durch die Blindenanstalt von Berlin in der Oranienstraße. Wir freuen uns über die nun im 3. Jahr in Folge stattfindende Führung!

    Die Blindenanstalt in der Oranienstraße 26 geht auf das Jahr 1902 zurück. Das Gebäude stammt aus den Jahren 1863/64 und diente vorher als Gemeindeschule. Im Haus der nun ehemaligen "Blindenanstalt" werden heute unterschiedlichste Nutzartikel wie Bürsten und Besen, Körbe und Flechtwaren in erstklassiger Handwerkstradition hergestellt.

    Seit 1998 sind die Werkstätten weltweit bekannt, denn seitdem werden hier unter dem Markennamen "DIM Die imaginäre Manufaktur" Designprodukte - wie Lampenschirme, Bilderrahmen oder Kartonkästchen - aus Natur- und Kunststoffmaterialien hergestellt, die sogar in Museumsshops in New York, London und Tokio zu finden sind und die im hauseigenen historischen Laden, aber auch direkt in den Werkstätten an Kunden oder Händler verkauft werden.

    Bei der Führung werden sowohl der Verkaufsladen als auch die Werkstätten besichtigt.

    Eine Veranstaltung des Bürgervereins Luisenstadt. Anmeldung nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

    Termindetails, Anfahrt... >>>

  • Samstag 1·Oktober 2016: Ein architektonischer Streifzug durch die Markthalle IX

    Markthalle Eisenbahnstraße

    Unter dem Titel "Die Versorgung der Großstadt mit Lebensmitteln" führen Dr. Peter Lemburg und Roman Dashuber durch die Markthalle IX, auch bekannt als Eisenhahnmarkthalle, da in der Kreuzberger Eisenbahnstraße gelegen.

  • Stadtführung „Jüdisches Leben in der Luisenstadt“

    Synagoge am Fränkelufer, Foto: Zimmermann

    24. November 2012, 10:30-13:00 Uhr
    Treffpunkt : Moritzplatz vor Eingang Aufbauhaus
    „Jüdisches Leben in der Luisenstadt“
    Es führt: U. Hartwigsen
    Die jüdische Bevölkerung hatte in Berlin und der Luisenstadt großen Anteil an der schwungvollen Entwicklung und dem quirligen Leben um die Jahrhundertwende 1900.

  • Über den Bürgerverein

    Gründung

    Am 6. März 1991 gründeten Mitglieder der Bürgerinitiative Luisenstadt (Ost) und engagierte Bürger aus SO 36, dazu Vertreter der Büchereien und der Kirchengemeinden, den Bürgerverein Luisenstadt e.V..

    40 Jahre in zwei Staaten mit entgegengesetzter Gesellschaftsordnung sollten überwunden werden. Gemeinsame Ziele für die soziale und städtebauliche Entwicklung zu entwickeln, wurde zur Aufgabe, die der Bürgerverein noch heute zu erfüllen sucht.

  • Über die Luisenstadt

    Die Luisenstadt ist einer der wenigen alten und zentralen Stadtteile Berlins mit einem großen Anteil an klassizistischer Bausubstanz. Der einstige Vorort erhielt 1802 Stadtrecht, doch schon 1920 wurde die Luisenstadt zwischen den neu geschaffenen Bezirken Mitte und Kreuzberg aufgeteilt. Dem regen Gemeinwesen und florierende Gewerbe tat das keinen Abbruch (siehe „Die sieben Leben der Luisenstadt“).

  • Wilhelm Friedemann Bach

    Friedemann Bach

    Ab 1723, nachdem der Vater in Leipzig zum Thomaskantor berufen worden war, besuchte Wilhelm Friedemann die Thomasschule und studierte dann Rechtswissenschaften. 1733 ging er nach Dresden und erfüllte hier - wie auch später in Halle - als überragender Organist auf das Schönste die vom Vater in ihn gesetzten Hoffnungen.  Nach dem Tod Johann Sebastian Bachs im Jahre 1750 versuchte Friedemann Bach, sich von den täglichen Zwängen zu befreien.

  • Wo in Berlin befindet sich eigentlich die Luisenstadt?

    Die Luisenstadt in Mitte, die Luisenstadt in Kreuzberg

    Abbildung oben: Die Luisenstadt in Mitte, die Luisenstadt in Kreuzberg - historische Grenze


    Lage und Grenzen

    Das Gebiet zwischen den ehemaligen Stadtwällen (Alte Jakobstraße), der letzten Stadtmauer (Skalitzer Straße/Hochbahn) und der Spree wurde 1802 unter dem Namen Luisenstadt zu einem selbständigen Stadtteil. Von der Gärtnervorstadt wurde sie zum dichtest besiedelten Wohn- und Gewerbestandort Berlins. Durch Sektorengrenze und Mauer 40 Jahre lang geteilt, wächst sie seit 1990 wieder zusammen.