Baerenzwinger Schnute 530
Die Bezirksverordnetenversammlung hat das Bezirksamt Mitte ersucht, zeitnah die tierartgerechte bauliche Umgestaltung des Bärenzwingers im Köllnischen Park durchzuführen. Dabei soll ggf. unter inhaltlicher und fachlicher Unterstützung von Bärenexperten ein Konzept für den Umbau erstellt werden.
Das Bezirksamt berichtet dazu im Juni 2014 über die Details des geplanten Umbaus...:
Der umlaufende bisherige Wassergraben wird der Bärin als Auslauffläche zur Verfügung stehen. Aufgrund des gesundheitlichen Zustandes kann sie die vorhandenen Stufen nur schwerlich benutzen, so dass mittig Abgänge erweitert bzw. neu errichtet werden. Der Graben erhält eine Mulchschicht. Dabei muss der Abstand von Bodenhöhe bis zum Übersteigschutz mindestens 2,50 m betragen. Durch diese Mulchfläche erfährt die Anlage eine deutliche Vergrößerung der Grundfläche.
Durch die Erweiterung genügt diese Anlage auch den Anforderungen des neuen, sich derzeit noch im Entwurf befindenden Säugetiergutachtens. Die vorhandenen Badebecken erhalten zur Erleichterung des Ein-und Ausstieges schmale Trittstufen, wobei die vorhandene Tiefe der Becken beibehalten wird. Weiterhin werden engmaschige Zaunfelder, sowohl im westlichen, als auch im östlichen Teil des Geheges, zum Schutz vor Verschmutzung der Wassereinläufe montiert. Außerdem müssen einbetonierte Findlinge aus Platzgründen entnommen bzw. verlegt werden.
Beide Auslaufflächen erhalten auf dem Plateau umgehende Elektrozäune, Höhe 50 cm, um das Abstürzen in den Graben zu verhindern. Auf einer Fläche ist es erforderlich, dass Holzpalisaden ergänzt bzw. neu eingebaut werden, um die Trennung von Plateau und Graben hervorzuheben. Zunächst soll nur auf einer Seite des Geheges der Wassergraben nutzbar als Auslauffläche hergestellt und mit Rindenmulch aufgefüllt werden.
Wenn diese Fläche von der Bärin als neue Auslauffläche angenommen wird, wird nochmals geprüft, ob der gleiche Umbau auf der anderen Fläche erfolgen sollte. Die Umbaumaßnahmen können derart durchgeführt werden, dass die Bärin nur kurze Zeit im Innengehege verbleiben muss.
Die Baumaßnahmen im Bereich des umlaufenden Grabens können sich auf die eine Hälfte der Außenanlage beschränken, so dass sich das Tier während dieser Zeit auf der anderen Hälfte, unter Beobachtung sicherheitstechnischer Aspekte, aufhalten kann. Mit den Baumaßnahmen ist in der 20. Kalenderwoche begonnen worden (12. bis 18. Mai 2014).

Quelle: StadtBauWiOrdL

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