Bilderschau: Die Eisfabrik vor 2013

Die besetzte Eisfabrik 2012
Blick von der Ostseite
Die Eisfabrik 2012
Blick von der Westseite
Die Eisfabrik 2012
Blick von der Westseite
Die Eisfabrik 2012
Blick von der Westseite
Rundgang
Rundgang
Rundgang

Ruine Eisfabrik blumig

In der Zeit von jeweils 10 - 18 Uhr infomiert an diesem Denkmal-Wochenende eine große Open-Air-Ausstellung über die Geschichte und den gegenwärtigen Stand zur Erhaltung der Eisfabrik im Sanierungsgebiet "Nördliche Luisenstadt".

Die Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke - heute ein Denkmalensemble - zeigte einst in einmaliger Komplexität die Geschichte der Kälteindustrie.

Eisfabrik 001 530
Die Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke - heute ein Denkmalensemble - zeigte einst in einmaliger Komplexität die Geschichte der Kälteindustrie. Von der Eisgewinnung am Rummelsburger See bis zu den ersten Großkühlhäusern Deutschlands konnte hier die Entwicklung nachverfolgt werden. Der heutige Eigentümer, die Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG), ließ bereits im Jahr 2010 die Kühlhäuser, den größten Gebäudeteil, abreißen. Darauf folgten Bürgerproteste und seitens der TLG anscheinender Verhandlungswille

Das Denkmal ist auf Grund von Spekulation und schlangestehenden Investoren aktuell akut gefährdet, eine positive Entwicklung nicht absehbar. Für eine denkmalgerechte Entwicklung ist ö entlicher Druck notwendig.

Über die Geschichte der Norddeutschen Eiswerke und die Forderungen von Initiativen berichtet der Vortrag. Im Anschluss wird eine Fußtour in die Nähe der Eisfabrik angeboten.

Der Vortrag reiht sich ein in eine Kampagne zum Erhalt der Eisfabrik zum Tag des o enen Denkmals 2016 unter dem Motto „Gemeinsam Denkmäler erhalten“.

Eisfabrik Rundgang-003
1896 ließ Bolle auf dem Gelände an der Köpenicker Straße das erste Großkühlhaus Deutschlands errichten. 2010 wurden die Kühlhäuser abgerissen. Geblieben sind neben dem architektonisch besonders wertvollen Gebäude der Eiserzeugung auch ein Ensemble aus Wohngebäuden und ein weiteres Fabrikgebäude.

Unser neues Vorstandsmitglied Peter Schwoch gibt seinen Einstand mit einem äußerst interessanten Vortrag: Die ehemalige Eisfabrik in der Luisenstadt an der Köpenicker Straße ist ein Industriedenkmal, dass dringend der Erhaltung bedarf.

Die Luisenstadt hat viele Kleinode.

Eines davon liegt noch im Dornröschenschlaf in der Köpenicker Straße 40/41:
Es ist die denkmalgeschützte Eisfabrik.

Die Eisfabrik ist stark vom Verfall bedroht, doch die Bewohner des Vorderhauses und der Bürgerverein Luisenstadt setzen sich für ihren Erhalt ein. Gemeinsam sind wir bereits beim ehemaligen Stadtrat Epraim Gothe vorstellig geworden um die Substanz zu sichern und eine geeignete neue Nutzung anzuregen.

Widerstand gibt es allerdings vom derzeiten Eigentümer TLG, denn der favorisiert den Abriss und eine lukrative Neuverwertung. Wir hoffen, es gelingt diese schlafende Schönheit wachzuküssen.

Siehe auch: www.Berlin-Eisfabrik.de


Eine Ausstellung zur Eisfabrik ist (voraussichtlich) jeweils am Tag des Offenen Denkmals zu sehen:


Carl Bolles Norddeutsche Eiswerke

Zur Ausstellung: An Carl Bolles Norddeutschen Eiswerken lässt sich die Entwicklung der Kühlung von Lebensmitteln von der Eisgewinnung auf den Berliner Seen über die Einführung der Kältemaschinen bis zum Ende der Großkälteanlagen gut nachvollziehen. Das Ensemble, dessen erste Anlagen im ausgehenden 19. Jahrhundert errichtet wurden, hat einen wichtigen Teil durch Abriss verloren, doch auch die restlichen Gebäude sind gefährdet. Das Denkmal ist leider immer noch nicht zugänglich. Die Initiative informiert über die Geschichte der Fabrik und ihre Bemühungen zum Erhalt des Denkmals.

Köpenicker Str. 40-41
U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße
Veranstalter: Initiative zum Erhalt der Eisfabrik
Mailt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Peter Schwoch)