zeitlabor screenshot 530Ein Mahnmal wie die Berliner Mauer spielerisch aus der Erinnerung lösen? Ja, das ist möglich. Das Projekt "Virtuelle Mauer_ZeitLabor" lässt Sie wie in einem Computerspiel aus der Ich-Perspektive die Mauer zwischen Kreuzberg und Mitte erleben. Man steuert sich einfach mittels eines Joysticks entlang der Mauer vom Grenzübergang Heinrich-Heine-Straße bis zum Luisenstädtischen Kanal hinter dem Engelbecken. Überraschende Aktionen und historische, originale Tonaufnahmen verstärken die virtuelle Realität. Es ist auch Spaziergang durch die Geschichte der Mauer selbst. Die Tür vom Westen in den Osten ermöglicht den Blick von der anderen Seite. Doch diese Tür gab es nicht wirklich, Sie müssen diese erst finden. Tipp: Laufen Sie über das Wasser des Engelbeckens...

Im Veranstaltungssaal der BEROLINA bietet sich dieser beindruckende Rückblick in die Geschichte und den Zustand des Heinrich-Heine-Viertels im Schatten der Mauer.

Noch bis zum 30. August 2014 jeweils Mittwoch und Donnerstag von 15 - 18 Uhr.

Freitag 22. August 2014 Gespräche im Zeitzeugen-Café von 17 - 19 Uhr.

Zusätzlich am Samstag, den 30. August (letzter Tag!), ab 15 Uhr, gefolgt ab 19 Uhr von einer Finnissage der Veranstaltungsreihe, ist die digitale Rekonstruktion des Grenzgebietes und Teilen des Heinrich-Heine-Viertels - von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart - in einer lebensgroßen Projektion interaktiv begehbar sein. Ergänzt wird die Installation durch Stadtspaziergänge mit Zeitzeugen, Zeitzeugencafés und Workshops mit Kindern und Jugendlichen.

Das Programm der Veranstaltungsreihe am 13. August 2014:

Durch eine große Visualisierung des Heinrich-Heine-Viertels kann man mittels Joystick einen Spaziergang von der Vergangenheit in die Gegenwart des Heinrich-Heine-Viertels machen und hier sogar vom Osten in den Westen gehen und sich ansehen, wie das Leben "auf der anderen Seite" aussah.
Die Zeitreise ist für alle Generationen spannend - für die, die das Viertel schon seit vielen Jahrzehnten kennen, genauso wie für diejenigen, die es erst nach der Wende kennengelernt haben. Es ist auch eine Reise in die Vergangenheit der BEROLINA.

Ablauf

  • 10 – 12 Uhr: Stadtspaziergang zum Thema Leben und Alltag im Heinrich-Heine-Viertel | Treffpunkt Neue Jakobstraße 30
  • 12 – 13 Uhr: Zeitreisen in der 3D-Installation "Virtuelle Mauer"
  • ab 15 Uhr: Veranstaltung mit Klaus Kordon - Der ehemalige Bewohner des Heinrich-Heine-Viertels liest aus seinem Buch „Krokodil im Nacken“ – anschließend Gespräche und Diskussion zu Leben und Alltag im Heinrich-Heine-Viertel.
Weitere Termine bis 30. August 2014 als Download-Programm hier.

Ort:
  • Virtuelle Mauer_ZeitLabor
    im Veranstaltungsraum der Berolina
    Neue Jakobstraße 30
    10179 Berlin

  • Anreise
    U8 Heinrich-Heine-Straße
    U2 Märkisches Museum
Weitere Einzelheiten auf den Seiten:

Und so finden Sie hin: