Entartete Kunst im Viktoriaspeicher 530
Die 1937 in deutschen Museen als "entartet" beschlagnahmten rund 20.000 Kunstwerke wurden in Berlin zunächst im Viktoria-Speicher in der Köpenicker Straße eingelagert. Dort wurden sie inventarisiert und dann ihrem unterschiedlichen Schicksal zugeführt.

Der Bildvortrag von Dr. Andreas Hüneke geht den Fragen nach, wie es zu den Ereignissen kam, und was mit den Werken in der Folge geschah. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Situation im Viktoria-Speicher gelegt.


"Kein Bild findet Gnade", notierte Goebbels nach der Besichtigung mit Hitler in sein Tagebuch. Ein Teil der Kunstwerke wurde vernichtet, der größte Teil sollte ins Ausland verkauft werden. Aber es gab auch einige Rückgaben an die Museen oder an Künstler.
Der Vortrag geht den Fragen nach, wie es zu den Ereignissen kam, und was mit den Werken in der Folge geschah. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die Situation im Viktoria-Speicher gelegt.

Abbildungen: Der Viktoriaspeicher heute, Gedenktafel; Hitler und Goebbels bei der Besichtigung der beschlagnahmten Kunstwerke im Viktoria-Speicher

Umschlagplatz für "Entartete Kunst": der Viktoriaspeicher in der Köpenicker Straße
Bildvortrag von Dr. Andreas Hüneke
Termin: Donnerstag 26. Februar 2015, 20.15 Uhr
Ort: Moritzplatz-Stammtisch im Aufbau-Haus, M1 Café, Prinzenstr. 85, 10969 Berlin

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