Gangolf Ulbricht 530

Papier: Leicht wie eine Feder oder hart wie Holz.

Gangolf Ulbricht schöpft nach Kundenwunsch als Letzter seiner Zunft in Deutschland Papiere von Hand. Seit 1992 betreibt der gebürtige Sachse eine eigene Werkstatt im Bethanien. Am Mittwoch um 18 Uhr besuchen wir den Künstler.

In seinem Lager hortet Gangolf feinen Flachs, Hanf, Baumwolle und hundert Jahre alte Leinenkittel. Wie ein Alchimist kocht er daraus einen Brei, der sich in das dünnste Papier der Welt - mit 2g/m² begehrt bei Buchrestauratoren - verwandelt.

Oder es entsteht ein Papier, so hart, dass es wie Holz zu sägen ist. 2010 erhielt Gangolf Ulbricht für seine Arbeit als Papiermacher, Papierkünstler und Restaurator den Antiquaria Preis des Vereins für Buchkultur.

Bei unserem Werkstattbesuch erzählt der leidenschaftliche Handwerker, Ingenieur und Forscher von seiner Arbeit.


Foto: Archiv

Altes Handwerk und Manufakturen in der Luisenstadt:
Der Papierschöpfer Gangolf Ulbricht

Werkstattbesuch im Kunstraum Bethanien

Termin: Mittwoch, 20. Mai 2015, 18 Uhr

Ort: Foyer des Künstlerhauses Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin

Die Teilnahme ist kostenlos.

Und so finden Sie hin:


Weitere aktuelle Veranstaltungstermine aus der Luisenstadt und auch des Bürgervereins finden Sie in unserem Luisenstadt Programmkalender.