Guitar Doc

Die nächste Führung, die unsere AG Geschichte vorbereitet hat, führt in die Nördliche Luisenstadt und trägt den Untertitel "Wiederhergestellte Mischung von Wohnen und Arbeiten" am Beispiel der Köpenicker Straße 8.


Die Führung beinhaltet einen Werkstattbesuch beim Gitarrenbauer Lutz Heidlindemann und einen anschließenden Rundgang über das Grundstück Köpenicker Straße 8, gelegen direkt am Ufer der Spree. Abschließend führt uns Stefan Klinkenberg durch sein Zweiradmuseum in der Remise des Grundstücks, auf dem er hier auch mit einem Partner sein Architektur-Büro betreibt.

Die traditionelle Mischung aus Wohnen und Arbeiten wird vor allem auch in der Köpenicker Straße seit Mitte der 1980er Jahre gepflegt. Seit Sommer 2001 gibt es Lutz Heidlindemann in seinen Werkstatt-und Geschäftsräumen in der Köpenicker Straße, direkt am Ufer der Spree.

Vorausgegangen war eine erste Werkstatt für Gitarrenreparatur in der damaligen „Wall City“ Westberlin, wo er unter anderem das Equipment von Bands wie Ideal, Interzone, Nina Hagen und Nena betreut. Das bringt ihm den Nickname „Guitar Doc“ ein. Seine Fertigkeiten: Reparatur, Einstellung, Restauration und Instrumentenbau nach Kundenwunsch. Diese sind zum großen Teil Berufsmusiker wie Alex Conti, Die Ärzte, Wir sind Helden, Element Of Crime, Al Di Meola ... Unter dem Label LUK Guitars entwickelt und baut er nach der Philosophie „Ton, Bespielbarkeit, Ästhetik“ eine eigene Instrumentenserie von Gitarren und Bässen aus ausgesuchten, artengeschützten Hölzern.

Stefan Klinkenberg lebt seit 1985 in der Köpenicker Str. 8 mit Familie, Architekturbüro und Zweiradmuseum. Von 1985 bis 1993 Sanierung und Entwicklung Köpenicker Str. 8/9 mit Partner Kampmann als Selbsthilfeprojekt. Beide sind tätig im Bereich Stadtentwicklung, Denkmalschutz, Ökologie und Soziales.

Das Zweiradmuseum

In der Remise des Hinterhofs in der Nähe stellt Stefan Klinkenberg seit 1987 Oldtimer-Motorräder aus den 20er bis 50er Jahren, Mopeds und Fahrräder sowie Beiwagen, alte Werbeprospekte und Nachdrucke alter Betriebsanleitungen aus.
Der Schwerpunkt liegt auf den deutschen Marken NSU, BMW und Horex, aber auch russische, englische und italienische Modelle finden sich in der Sammlung. Die Motorräder sind zum Teil aufwändig restauriert und auf Hochglanz poliert, wie die „NSU“ mit Tankschaltung von 1927.
Das Museum finanziert sich durch den Verkauf von originalen Ersatzteilen und Nachbauten.

Termin: Samstag, 21. Mai 2016, 11 Uhr

Treffpunkt: Eingang Köpenicker Str. 8, 10997 Berlin

Eine Veranstaltung des Bürgervereins Luisenstadt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Foto oben: Guitar Doc

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Guitar Doc - Werkstatt und Laden: www.GuitarDoc.de
Kampmann + Partner  - Architekten und Ingenieure: www.Kampmann-Partner.de
Zweiradmuseum mit Online-Shop: www.Ideal-Seitenwagen.eu

Und so finden Sie zum Veranstaltungsort:



Weitere aktuelle Veranstaltungstermine aus der Luisenstadt und auch des Bürgervereins finden Sie in unserem Luisenstadt Programmkalender.