Kaufhaus am Oranienplatz
Führung Von Waldeck zu Heinrich - Die Geschichte der Oranienstraße von der Bundesdruckerei bis zum Heinrichplatz.

Die Stationen der Führung: ehemaliger Friedhof beim Waldeckdenkmal, Jacobi-Kirche, das Haus von Paul Lincke, Wertheim-Gelände am Moritzplatz, Haus der SPD-Parteigründung, Restaurant Stiege, Max und Moritz, Kuchen Kaiser, Häuser am Oranien- und am Heinrichplatz.

Die Oranienstraße war bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts dicht von Hugenotten besiedelt. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt Joseph Peter Lenné den Auftrag, die entstehende neue Stadterweiterung Berlins und spätere Luisenstadt zu planen. Sein ausgeprägter Ordnungssinn und Hang zur symmetrischen Linienführung schlug sich in der Stadtplanung nieder.

Im Zentrum der Luisenstadt war ein Platz und Verkehrsknotenpunkt vorgesehen, an dem verschiedene Straßen aus möglichst vielen Richtungen zusammenkommen sollten: der Oranienplatz. Dort stießen drei Hauptverkehrsadern aufeinander: die Oranienstraße, damals der hugenottischen Gärtner wegen noch Orangenstraße genannt, die Dresdener Straße und die neue Wasserstraße des Luisenstädtischen Kanals.

Mit der Zeit entstanden in der Gegend repräsentative Bauten, über deren Geschichten und Bewohner bei diesem Spaziergang erzählt wird.


Samstag 21. September 2013
, 10.30 Uhr

Führung von Hans-Ulrich Fluß (Bürgerverein Luisenstadt)
Treffpunkt: Waldeck-Denkmal im Waldeck-Park, Oranienstraße Ecke Alte Jakobstraße

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt ist kostenlos. Kurzfristige Änderungen vorbehalten.