Liebe FreundInnen der Bona-Peiser-Bibliothek,
die Jubiläumsfeier zum 150. Geburtstag von Bona Peiser am 25.4.2014 im ver.di Haus war wunderbar, nochmals herzlichen Dank an ver.di, insbesondere an Andreas Splanemann, und Frauke Mahrt-Thomsen, dass sie diese Feierstunde zur Erinnerung an die Pionierin der Frauenarbeit in Bibliotheken möglich gemacht haben. Schon am Samstag, 3. Mai 2014 gibt es Gelegenheit für einen weiteren Stadtrundgang auf den Spuren Bona Peisers.

 


Zur Feier kamen etwa 25 TeilnehmerInnen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen, Mitglieder des Bürgervereins Luisenstadt, des BIB (Berufsverband Information Bibliothek) -Landesvorstandes, des Vereins ProKiezBötzowviertel (Betreiber der Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Pankow), ehemalige und jetzige Mitglieder des BVV-Ausschusses für Kultur und Bildung, BibliotheksbenutzerInnen, interessierte BürgerInnen, eine Künstlern, eine renommierte Frauenhistorikerin und der ver.di-Archivar (als Vorschlag für eine der nächsten BIB-Führungen: das ver.di-Archiv).

 

Monika Mueller vom Bürgerverein Luisenstadt sprach die Begrüßung für die BesucherInnen und Monika Fomenko, die Vorsitzende der ver.di-Bundesfachgruppe Archive, Bibliotheken und Dokumentationsstellen, hielt eine schöne Rede zum Thema: "Sie war die Erste, die diesen Weg ging".

Ein Dankeschön auch an Roland Tremper, den stellvertretenden ver.di Landesvorsitzenden, dass er sich Zeit für die Teilnahme an dieser Feierstunde genommen hat, und für seine Zusage, sich für die Ergänzung des Namensschildes am Bona-Peiser-Weg und für eine Bona-Peiser-Gedenktafel in der Nähe des Haupteinganges am Paula-Thiede-Ufer einzusetzen.

Mit dem Verein ProKiezBötzowviertel sind die Luisenstädter InitiatorInnen sich einig, dass eine stärkere Vernetzung not tut, um weitere Bibliotheks-Schließungen zu verhindern und für eine bessere Bibliothekspolitik in dieser Stadt einzutreten.
Es ist ein Gesprächskreis im Entstehen, an dem Vertreter der Bürgerinitiativen gegen die Schließung der Bona-Peiser-Bibliothek in Friedrichshain-Kreuzberg und der Johannes-Bobrowski-Bibliothek in Friedrichshagen beteiligt sind sowie bisher ein interessierter Bibliotheksbenutzer.

Ein erstes Koordinierungstreffen findet am Dienstag, 6. Mai 2014, 18 Uhr, statt, in der Bar Anna Hirsch, Torstraße 221, nahe Oranienburger Tor. InteressentInnen an der Teilnahme mögen sich bitte bei der Unterzeichneten melden.

Eine gute Meldung, die einen kleinen Hoffnungsschimmer verbreitet: vom BVV-Büro Friedrichshain-Kreuzberg gab es die Meldung, dass 1.548 Unterschriften für den Einwohner-Antrag zur Rettung der Bona-Peiser-Bibliothek als gültig anerkannt wurden und dass der Antrag am 7.5.2014 der BVV vorgelegt wird.

Auf dieser BVV-Sitzung (Beginn: 17.30 Uhr) bekommt die Initiative Rederecht und kann Antrag noch einmal begründen. Der Antrag wird dann im Laufe des Monats erneut im Ausschuss für Kultur und Bildung (13.5.) und im Haushaltsausschuss beraten und voraussichtlich am 4.6.2014 von der BVV abschließend behandelt.
 
2. Stadtrundgang auf den Spuren Bona Peisers,
dieses Mal in der Spandauer Vorstadt und im Scheunenviertel.
Samstag, 3. Mai 2014, 17 Uhr
Treffpunkt: Insel-Galerie, Torstraße 207, 10115 Berlin (U-/S-Bhf Oranienburger Tor/Straße, Bus 142, Tram 1, 12)
Rundgang mit Sabine Krusen und Frauke Mahrt-Thomsen

Und so gelangen Sie zum Treffpunkt: