Günther Lamprecht liest aus seiner Biographie

"Und wehmütig bin ich immer noch: Eine Jugend in Berlin"
Kindheitserinnerungen von Günter Lamprecht aus der Luisenstadt
Ort: Kirche St. Thomas am Mariannenplatz, 10997 Berlin, am 2. Oktober 2012, 19.00 bis 20.30 Uhr


Eintrittspreis? - Eintritt frei, Spenden erbeten

Günter Lamprecht wurde 1930 in Berlin in der Luisenstadt geboren. In den ersten fünfzehn Jahren seines Lebens hat er das Drama Berlins, das Elend und die Not des zweiten Weltkriegs und die Bombennächte täglich am eigenen Leib erlebt. Er hatte ständig Angst um seine Mutter, weil der Vater sie verprügelte. Das Publikum lässt er auch an seiner Verbundenheit mit dem Havelland teilhaben. Als Junge war er bei seinem Opa in Börnicke zu Besuch. „Eine herrliche Zeit! Da fuhr noch der Dampfzug nach Kremmen. In den Nachkriegsjahren haben wir uns zentnerweise mit Gemüse und Kartoffeln aus der Mark versorgt, um zu überleben“, sagt er.

Als sich Berlin langsam aus den Trümmern erholt ist „Jünta“ Orthopädiemechaniker geworden. Damit hat er so kurz nach dem Krieg ein schönes Auskommen. Aber da schlummert noch etwas in ihm, der Wunsch und die Fähigkeit zum Schauspielerberuf...

Flyer zur Veranstaltung (PDF)

Plakat zur Veranstaltung (PDF)