Markthalle VII

Vortrag am Mittwoch, 24. Oktober 2012,
18:30-20:00 Uhr, Veranstaltungssaal der WBG Berolina, Neue Jakobstraße 30
„Die Luisenstadt und die Geschichte des Einzelhandels“

Herr N. Busch-Petersen

Am Anfang des Einzelhandels im Mittelalter standen die offenen Wochen - und Jahrmärkte, später wurden die Märkte spezialisiert. Es gab Woll,- Pferde und Rindermärkte,Heumärkte u.s.w. Bekannt in der Luisenstadt war zur Mitte des 19.Jahrhunderts der Obst- und Gemüsemarkt entlang des kurz zuvor erbauten Luisenstädtischen Kanals, hier kamen die Bauern aus Brandenburg und speziell die Spree-wälder Gurkenbauern mit ihren Kähnen und priesen ihre Ware an.

Allerdings ließen die hygienischen Bedingungen dieser offenen Märkte sehr zu wünschen übrig, so dass die BerlinerStadtverordneten beschlossen, in der Stadt ein Netz von geschlossenen Markthallen zu errichten. In der Luisenstadt kann man noch Überreste der Markthalle VII in der DresdenerStraße und die Eisenbahnmarkthalle bewundern. Dann entwickelte sich in rasantem Tempo der Einzelhandel mit kleinen Straßenläden in den wichtigsten Straßen der Stadt undparallel dazu die immer imposanter werdenden Kauf- und Warenhäuser. Das bekannteste in der Luisenstadt war das Wertheim am Moritzplatz.

Flyer zur Veranstaltung (PDF)
Plakat zur Veranstaltung (PDF)