Prinzessinnengarten
Zum Jahresende erfüllt auch die Politik Wünsche. Nicht alle, aber einige, die wichtig sind für die Stadt: Endlich hat man auch im Senat erkannt, dass nicht alle Grundstücke an Investoren verschleudert werden müssen. Dass es manchmal besser ist, auf Verkaufserlöse zu verzichten, stattdessen etwas zu tun fürs Image der Stadt als kreative Metropole und für die Zufriedenheit ihrer Bürger.

Diese Erkenntnis eröffnet jetzt zwei Projekten der Subkultur eine Perspektive. Der Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Kreuzberg muss keinem Büro- und Hotelneubau weichen. Sogar Senatoren waren bei Besuchen beeindruckt, was dort so alles geschieht. Das wilde Gemeinschaftsgärtnern, das es so wohl in keiner anderen Großstadt gibt, kann also weitergehen. Wie hoch die Wertschätzung des Projekts ist, zeigen jährlich rund 50.000 Besucher aus aller Welt...

Dieser Artikel (gekürzt) vom 18.12.2012 steht in der Berliner Zeitung, „Zeit für Wünsche“ von Stadtbild.

Die nächste Gartensaison im Prinzessinnengarten beginnt im April 2014.

Ab dann haben wieder täglich der Garten und das Gartencafé geöffnet.


Details über das genaue Programm im Veranstaltungskalender des Prinzessinnengartens: www.Prinzessinnengarten.net