Bürgerverein Luisenstadt e.V.

GEBRÜDER LILIENTHAL

Wertheim Moritz-Platz

Ökumenische Andacht und Verlesung der Namen der Opfer.

Am Freitag, 9. November 2018, jährt sich das Novemberpogrom zum 80. Mal. Wir erinnern daran - mit Ihnen.

  • 16:00-16:45 Uhr Ökumenische Andacht in der St. Jacobi-Kirche, mit Daniel Pacitti, Bandoneon
  • 16:45-17:00 Uhr Überquerung der Oranienstraße mit Kerzen zum Vorplatz vor der Bona Peiser Sozio-Kulturelle Projekträume
  • 17:00-18:00 Uhr Verlesung der Namen von Jüdinnen und Juden, die aus der Luisenstadt deportiert oder zur Zwangsarbeit verpflichtet wurden. Die Namen werden auf dem Vorplatz vor der Bona Peiser von Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern aus Politik, Kultur und Gesellschaft verlesen
  • Gegen 18:00 Uhr Musik vom Frauenchor Queen Bees and the Beat
  • Ab ca. 18 Uhr Gesprächsrunde in der Bona Peiser Sozio-kulturelle Projekträume, Moderation: Matthias Hofmann

Zusammen mit der Evangelischen Jacobi-Kirchengemeinde in Kreuzberg-Mitte und den Bona Peiser Projekträumen möchten wir zusammen mit anderen Organisationen, Vereinen, Schulen und Kirchengemeinden aus der Luisenstadt eine Gedenkveranstaltung abhalten und an die Verfolgung und Deportation von Jüdinnen und Juden aus der Luisenstadt erinnern. Gleichzeitig möchten wir damit ein Zeichen für ein friedliches Zusammenleben setzen.

Berlin war in den 1930er Jahren für Juden als Handelsplatz von herausragender Bedeutung, man denke allein an die großen Warenhäuser wie Wertheim, Hermann Tietz und Nathan Israel.

Nach dem 1933 verordneten "Judenboykott" kommt am 9. November 1938 ein weiterer gewaltiger Schlag:

SA-Männer toben sich tagelang an jüdischen Geschäften, deren Eigentümern und Mitarbeitern aus um klarzustellen, "dass für sie in Deutschland kein Platz mehr ist."

Die Jahre später startenden Deportationen und die Ermordung jüdischer Mitmenschen waren eine unvorstellbare Steigerung dieses Wahns.

Am 9.11.2018 jährt sich das Novemberpogrom zum 80. Mal.

Foto: Das Warenhaus Wertheim am Moritzplatz (um 1915)


Orte:

  • St. Jacobi-Kirche, Oranienstraße 133
  • Bona Peiser Soziokulturelle Projekträume, Oranienstraße 72

Bündnispartner:

  • Luisenstädter Ökumene
  • Bona Peiser Sozio-Kulturelle Projekträume
  • Bürgerverein Luisenstadt e.V.
  • Alevitische Gemeinde zu Berlin  e.V.
  • Pfadfinder_innenstamm Fredy Hirsch VCP-Kreuzberg
  • Demokratiewerkstatt Friedrichshain-Kreuzberg, u.a.

 


 

  • Es wird grün in der Luisenstadt. Sehr schnell sogar.

    PXL 20240408 0849380852Die Grundwasservorräte sind z.Z. ausreichend für das Stadtgrün. Ab Juli wird das erfahrungsgemäß anders aussehen und die Straßenbäume sind auf unsere Hilfe angewiesen, damit sie uns Schatten und Sauerstoff spenden können. Unsere Umgebung kann für uns alle nur lebenswert bleiben, wenn das Stadtgrün seine Lebenskraft nicht verliert. Die AG GRÜN FÜR LUISE wird wieder für Zapfstellen und Gerät sorgen und lädt wieder Anwohner und Nachbarn zu unseren Gießaktionen ein.

    Gemeinsam schaffen wir mehr! Machen auch Sie mit und notieren sich schon jetzt die Termine:
    Auf dem Heinrich-Heine-Platz: immer sonntags jeweils um 17 Uhr 16. Juni, 07. Juli, 28. Juli, 18. August, 08. September
    Auf dem Michaelkirchplatz: immer mittwochs jeweils um 17 Uhr am 26. Juni, 17. Juli, 07. August, 28. August, 18.
    September
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ecke Mai Jun"ecke köpenicker" ist eine Zeitung, erscheint achtmal im Jahr kostenlos und wird herausgegeben vom Bezirksamt Mitte, Stadtentwicklungsamt, Fachbereich Stadtplanung.