Mariannenplatz und Umgebung

Uli Fluß vom Bürgerverein Luisenstadt führt wie immer sehr unterhaltsam durch die Luisenstadt-Süd, das alte Kreuzberg SO 36.

Die Stationen der Führung

•  Feuerwehrbrunnen von Kurt Mühlenhaupt und Feuerwehrdenkmal
•  Muskauer Straße: eine typische Straße nach Entwürfen von Peter Joseph Lenné
•  Wrangelstraße und Wrangelkaserne
•  die Nürtingen-Grundschule und Baustadtrat Blankenstein
•  das Denkmal für jugendliche Luisenstädter Opfer des 1. WK
•  St. Thomas-Kirche: die zweitgrößte Kirche Berlins
•  das Rauchhaus: eines der ersten besetzten Häuser Kreuzbergs
•  Bethanienkrankenhaus mit Fontane-Apotheke und Wilms-Denkmal

Termin und Treffpunkt ... bitte weiterlesen ...

BVL Programm 2019 Q2 Cover

Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch hier auf unserer Homepage ...

Im April 2019 begeben wir uns mit Erik Natter auf die Spuren einer vergessenen politischen Bewegung: "Gustav Landauer und die anarchistische Bewegung in der Luisenstadt" lautet die Führung.
Streifzüge durch die Luisenstadt und Geschichten rund um den Mariannenplatz präsentiert unser Vereinsmitglied und Auskenner Uli Fluß Mitte Mai.
Und um Überleben in der Großstadt geht es mit der Vorstellung des "Café Krause" als das etwas andere Café. Es bietet Hilfe für Bedürftige und Obdachlose unter dem Dach der St.-Thomas-Kirche am Mariannenplatz. Pfarrer a. D. Christian Müller berichtet von der dortigen Arbeit, Termin Mitte Juni.

Stadtteilzeitung ecke koepenicker Nr 1 Maerz April 2019 600

Update: Die Zukunft der "ecke" ist gesichert. Nun ab März 2019 wird sie wieder erscheinen. Eine Ausgabe im Jahr weniger, dafür mit mehr Seiten.


Die ecke No. 1 für die Monate März und April 2019 informiert aktuell und mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

  • Die "Ecken" sind neu! Alles bleibt anders
  • Vom Bilderrätsel zum "Kiezmoment"
  • Autoren gesucht!
  • Drei Busse passen vor das  Hostel - Neuer Vorschlag zum Umgang mit Reisebussen in der Köpenicker Straße
  • Ein Plädoyer: "Leider nicht zu leisten" - Wird der Runde Tisch Köpenicker leise eingestellt?
  • Stadtteiladen bald wieder geöffnet
  • "Stadtraum statt Verkehrsschneisen" - Der Bürgerverein Luisenstadt e.V. hat mit fünf weiteren Bürgervereinen einen offenen Verbund gegründet, der Stellung zu Themen der Stadtentwicklung im historischen Zentrum Berlins nehmen will
  • Neue Ampel über die Köpenicker gefordert - An der Adalbertstraße müsste der Schulweg gesichert werden

Berlin um 1280

Nach über zwanzigjähriger Planungszeit wurde der Bebauungsplan für den Molkenmarkt und das Klosterviertel festgesetzt. Der Plan nimmt einen erkennbaren Bezug zu dem historischen Stadtgrundriss, verzichtet jedoch darauf, die ehemals geplante Kleinteiligkeit der Parzellen festzulegen.

Aus politischer Sicht will man die Grundstücke nicht mehr an einzelne private Bauherren verkaufen, sondern je eine große Parzelle an zwei städtische Wohnungsbaugesellschaften und eine rückübertragene kleine Parzelle an einen privaten Bauherren vergeben. Mit dieser Maßnahme soll preisgünstiges Bauen ermöglicht werden.

Fünf Berliner Bürgervereine finden das überhaupt nicht gut und melden sich mit einer erneuten, dringlichen Forderungen an die Baupolitiker...

Tauthaus 1

Am 30. Januar 2019 hat die Arbeitsgruppe Schaufenster des Taut-Hauses am Michaelkirchplatz zu einer Vernissage eingeladen:

Die großen Schaufenster im Erdgeschoß zeigen nun eine Dauerausstellung zur Geschichte des Hauses und zu den Brüdern Max und Bruno Taut, den Architekten desselben.

Mehr als 10 Jahre hatte das ehemalige Gewerkschaftshaus wegen Bauschäden leergestanden, bevor aufwendige Sanierungsarbeiten begannen und die ersten Bewohner vor ca. 6 Jahren einziehen konnten. In der Autonomen Szene wurden die neuen Bewohner als Gentrifizierer eingestuft  und schon bald setzten die ersten Aktionen gegen das Haus ein:

Als “Kritik am Luxusobjekt” wurden mehrmals die großen Schaufenster im Erdgeschoß zur Zielscheibe von Steine- und Farbbeutelwerfern, Baustellenabzäunungen wurden in unmittelbarer Nähe des Hauses in Brand gesteckt.

Mopo Litfass

Update: Nun hat auch die Berliner Morgenpost das Thema entdeckt. Aber leider wohl viel zu spät, um auch nur ansatzweise die Zerstörung eines Teils Berliner Stadtgeschichte zu verhindern.

Unser Vorstand Volker Hobrack gab dennoch der Zeitung einige Statements für den Bericht ab:

"Irrsinnig sei das, schimpft Volker Hobrack. Da werde mit einem Handstreich Berliner Stadtgeschichte liquidiert. Hobrack kann sich richtig darüber aufregen. Der Vorsitzende des Bürgervereins Luisenstadt in Kreuzberg, sagt: „Man kann doch niemandem erklären, dass ein weiteres Stück Berliner Geschichte abgebaut wird, weil zwei Unternehmen sich nicht einigen können, und die Politik die Augen verschließt.

...

„Die Litfaßsäule“, sagt Hobrack, „die ist Berlin!“ Genau wie die typischen Gaslaternen, ebenfalls bedroht, und die sogenannten Schweinbäuche – die einen Meter breiten Granitplatten bilden das Herzstück der Berliner Fußwege. Erhaltenswert findet Hobrack das alles. „Die Stadt wird zugenagelt mit Werbetafeln, und die historischen Säulen müssen gehen“, sagt er. „Mir geht da der Hut weg!“

Berlin um 1280

Am Gründungstreffen vom 12.12.18 im Büro der Gesellschaft Historisches Berlin hat der Vorstand unseres Bürgervereins teilgenommen. Ein offener Verbund mit diesen weiteren Vereinen hat sich zusammengefunden:

  • Forum Stadtbild Berlin (Hr. Hans-Karl Krüger, Initiator)
  • Gesellschaft Historisches Berlin (Hr. Gerhard Hoya)
  • Bürgerforum Berlin (Dr. Benedikt Goebel, Initiator)
  • Berliner Historische Mitte (Hr. Hubertus Müller)
  • Förderverein Ev. Gymnasium zum Grauen Kloster (Fr. Brigitte Thies-Böttcher)

Zweck ist vorrangig der Informationsaustausch und zukünftige gemeinsame Stellungnahmen zur Stadtentwicklung Berlins.


Am 16. Januar 2109 erfolgte die folgende, erste Pressemitteilung anlässlich des Beginns des Umbaus der Grunerstraße in Mitte:

Stadtraum statt Verkehrsschneisen in der historischen Mitte

Die monströse Verkehrsschneise am Roten Rathaus, die 1969 eröffnete Grunerstraße, wird in diesen Tagen verschwenkt, damit die Berliner Landesarchäologie das unter der Straße begrabene älteste Viertel der Stadt ausgraben kann. Seit einigen Wochen steht zudem fest, dass die mit 49 Metern extrem breite Mühlendammbrücke so marode ist, dass sie neu errichtet werden muss.

Alle bisherigen Kurzmeldungen für 2019 hier auf dieser Seite ... - Sowie für 2018 und 2017 hier. - Mehr "Luisenstadt" googeln - bitte hier


    Mai 2019

  1. Es gibt wieder einen "Runden Tisch": Am Dienstag 7. Mai 11-13 Uhr im "dialog 101". BA Mitte bittet um TOP Wünsche

  2. April 2019

  3. Sozial-Tipp: Seniorenbüro "Am Puls 60+", Wallstraße 61-65, 10179 Berlin, Sprechzeiten Di+Do 13-17 Uhr. Infos auf der Homepage hier
  4. Mittwoch 17. April Feierlicher Auftakt der Ideenwerkstatt "Museums -und Kreativquartier am Köllnischen Park" des Fördervereins
  5. Auch die Luisenstadt ist in der neuen "BerlinHistory" App für Handy und Tablet enthalten. Geschichte interaktiv. Info und Download hier
  6. Jeden Montag 18.30 h in der O45: Neue Inititative "Prinzessinnengarten Kreuzberg" möchte den Freiraum am Moritzplatz dauerhaft sichern
  7. Mittwoch 10. April 2019 "Bauen statt Grün - Stehen die Berliner Grünflächen vor dem Aus?" Diskussion mit Politikern in der Urania. Eintritt frei
  8. Was bisher geschah in der Markthalle 9: Fragen gesammelt. Antworten heute. Vielleicht. Mehr hier im Tagesspiegel
  9. Erfolgreiche Anwohnerproteste: In der Annenstraße Ecke H-H-Straße wird gerade wieder ein Sparkassen-SB Center eingerichtet
  10. Nun hats auch schon die Morgenpost mitbekommen: Unmengen historischer Litfasssäulen werden abgerissen. Dazu hier Volker Hobrack
  11. Dienstag 2. April Vorbereitungstreffen für "Markthalle Neun für Alle"
  12. Luisenstadt Süd: Die Markthalle Neun wird zum "House of Food" - Anwohner sauer, weil ALDI raus geht (Tagesspiegel). Bürgerprotest läuft
  13. Samstag 27. April 2019 Tagung zum Thema „Nachhaltigkeit“ auf dem Spreefeld-Areal

  14. MÄRZ 2019

  15. Viel Publikum: Unser Bürgerverein und Wieland Giebel in der Buchhandlung Moritzplatz über "Warum ich Nazi wurde" (BerlinStory Blog)
  16. Mittwoch 27. März Kiezspaziergang mit Stadtrat Ephraim Gothe: "Historische Pfade entdecken". Treffpunkt Märkisches Museum
  17. Samstag 23. März Buchvorstellung: Unser Bürgerverein und Wieland Giebel in der Buchhandlung Moritzplatz über "Warum ich Nazi wurde"
  18. Freitag 22. März "Book Launch" im Berliner Bärenzwinger: "Spuren, Architekturen, Projektionen"
  19. Das Februar-Sitzungsprotokoll der Betroffenenvertretung Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt ist hier online. Weiterhin viel Trouble
  20. Neue Öffungszeiten unseres Bürgerbüros. Jeden 1., 2. und 4. Montag im Monat erreichen sie uns persönlich - oder Sie mailen bzw. rufen an
  21. Geburtstag! Volker Hobrack wird 75 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich und wünschen allzeit Gesundheit
  22. Die "ecke Köpenicker" mit bisheriger Besatzung erscheint weiter. Das Konzept wurde modernisiert. Lesen Sie die neue Ausgabe No. 1/2019
  23. Mittwoch 6. März Auftaktveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals 2019: "Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur"
  24. Spektakel für 70 Jahre Luftbrücke? Der Förderverein Luftbrücke 70 e.V. möchte die Landung von 40 Rosinenbombern auf dem THF

  25. FEBRUAR 2019

  26. Donnerstag 28. Februar: Vernissage in der Alten Münze - CONTEMPORARY OPPORTUNITIES - Arbeiten aus dem 2 OG
  27. Das ist ein Verlust. Der Prinzessinnengarten am Moritzplatz wird Ende 2019 nach Neukölln umziehen. Auf einen Friedhof
  28. Bürgerbeteiligung in Mitte: Haben Sie schon die neue "Vorhabenliste des Bezirks Berlin-Mitte" inspiziert? Auch hier als Download
  29. Donnerstag 21. Februar Bona Peiser Planungswerkstatt für sozio-kulturellen Projekträume in der ehemaligen Bibliothek
  30. Freitag 22. Februar Geburtstagsfeier: Einjähriges der Sozio-kulturellen Projekträume Bona Peiser. Mit Unterhaltungsprogramm - Musik, Rückblicke und ein paar kleine Tanz- und Theateraufführungen, Essen und Trinken
  31. Samstag 23. Februar Unsere AG Geschichte lädt zum gemeinsamen Werkstattbesuch in der Kreuzberger Luisenstadt: Ein doppelter Werkstattbesuch am Mariannenplatz: Die Werkstatt für Filz und die Werkstatt für klassische Gitarren
  32. Montag 18. Februar Besichtigung der Kita Schmidstr. 4 im Rahmen des Interessenbekundungsverfahrens
  33. Der Senat plant eine Straßenbahnverlängerung entlang der Luisenstadt bis zum Hermannplatz: Präsentation des Projektes hier
  34. Neuer Kultur- und Kreativstandort "Alte Münze": Beteiligungsverfahren beginnt am 12. Februar 18 Uhr, vorab Führung
  35. Dauerausstellung. Wenn Sie mal in der Nähe sind, bspw. am Engelbecken, schauen Sie doch mal ins nah gelegene Taut-Haus hinein
  36. Samstag 2. Februar Nach Jahrzehnten ist der Turm des Märkischen Museums wieder zugänglich. Der Förderverein lädt ein zur Führung (kostenpflichtig)
  37. Die "Initiative Haus der Statistik" vernetzt das Modellprojekt Haus der Statistik. Das Haus in Mitte steht seit 10 Jahren leer

  38. JANUAR 2019

  39. Lesen: Das Januar-Protokoll der öffentlichen Sitzung der Betroffenenvertretung für das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt
  40. Sonntag 27. Januar "Meeting with the other as such, but still". Ende der Ausstellung im Bärenzwinger im Köllnischen Park
  41. Montag 21. Januar Literatursalon am Moritzplatz: Always in poetry. Without fear. Without border! (in englischer Sprache, Eintritt frei)
  42. Dienstag 15. Januar Es beginnt die neue Veranstaltungsreihe unserer AG Geschichte im Beginenhof. Eintritt frei, keine Anmeldung
  43. Dienstag 15. Januar Wieder öffentliche Sitzung der Betroffenenvertretung für das Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt mehr hier
  44. Freitag 11. Januar, Diskussion "Die Pressefreiheit in der Gegenwart" im FHXB Museum, Dachetage
  45. Freitag 11. Januar, Gespräch + Neujahrsempfang "Die IBA 1987 (i. d. Luisenstadt) - und Stadterneuerung heute". CLB, Aufbauhaus
  46. Lichtgrenze Kanal Banner
    Bild oben Großansicht
    · Mehr über die Lichtgrenze am 9. November 2014 in der Luisenstadt

 

Nutzungskonflikte_in_der_Noerdlichen_Luisenstadt

In der ecke No. 8 Dez 2018/ Jan 2019 finden Sie diesen Leserbrief von Volker Hobrack, Vorstand unseres Bürgervereins Luisenstadt, zur Studie zu den Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt:

Liebe Redaktion,
in diesem Artikel der FAZ (m.FAZ.net/aktuell/reise/tourismus-berlin-deutsch-land - "Den Berlinern reicht's") steckt sehr viel mehr Wahrheit als in Euren Beiträgen über die Studie zu den Nutzungskonflikten (hier lesen) in der ecke von Nov/Dez 2018. Mit den Zitaten aus dieser Studie wird der Eindruck erweckt, als wären die Lärmbelastungen durch Tourismus nicht sonderlich groß.

Besonders grotesk ist das Zitat, "dass Gäste des A&O Hostels… keine wesentliche Quelle nächtlicher Ruhestörungen" seien.

Auch in dieser Studie steckt ein Haufen falscher und beschwichtigender Aussagen. Dieses Hostel ist Hauptverursacher von Lärm und von Verkehrsproblemen in der Köpenicker Straße, weil es überdimensioniert ist.

Eisfabrik Ausstellung Okt 2018

Am Tag des offenen Denkmals, der am 8. und 9. September 2018 stattfand, hat der Bürgerverein Luisenstadt e.V. mit einer open-air-Ausstellung zur Geschichte und den Zukunftsperspektiven des Denkmalensembles Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke in der Köpenicker Str. 40-41 teilgenommen.

Auf zahlreichen Informationstafeln wurde über die Geschichte der Kühleisproduktion berichtet, über den Bau einer der ersten Fabriken für industrielle Kühleisproduktion Deutschlands im Jahr 1896, über die Einstellung des Betriebs nach der Wiedervereinigung und den langjährigen Verfall und teilweise Abriss der denkmalgeschützten Gebäude.

Anwohnerversammlung Umbau Koepenicker 101


Das Protokoll der Veranstaltung liegt sei Mitte August 2018 vor und kann hier eingesehen werden.


Gern können Sie Ihre Eindrücke von dieser Anwohnerversammlung unten im Kommentarbereich äußern.


Das Bezirksamt Mitte und das Koordinationsbüro KoSP für das Fördergebiet Luisenstadt Nord (Mitte) laden am

Mittwoch, den 4. Juli 2018 zur Anwohnerversammlung

anlässlich des Bauprojektes

"Umgestaltung Vorplatz Köpenicker Straße 101 (Ecke Heinrich-Heine-Straße)"

HH Historischer Pfad

Am kommenden Montag, den 5. Februar 2018, begehen wir den "Zirkeltag".

Aber was denn nun ist der "Zirkeltag"???

Der rbb weiß es, die Radio- und TV-Macher haben den Tag selbst so benannt ("Die Wortschöpfung soll auf den Thementag im rbb aufmerksam machen, nicht mehr und nicht weniger."): Am Zirkeltag ist die Berliner Mauer genauso lange weg, wie sie da gewesen ist - nämlich exakt 28 Jahre, 2 Monate und 26 Tage.

Marie Asmussen vom Inforadio möchte an diesem Tag noch einmal darauf eingehen, wie sich Orte in Berlin verändert haben - erst durch die Teilung, dann durch die Wiedervereinigung. Dazu wird ein Übertragungswagen morgens zum ehemaligen Übergang Heinrich-Heine-Straße fahren und später zur Sonnenallee.

Am Standort Heinrich-Heine-Straße werden Mitglieder vom Bürgerverein Luisenstadt im Rahmen einer Reportage etwas darüber erzählen, was sich geändert hat, nachdem Mauer und Grenzübergang aus der Heinrich-Heine-Straße verschwunden sind.

Im Programm des rbb finden sich in diesen Tagen zahlreiche Beiträge der Erinnerung zu dieser deutschen Geschichte - hier der Überblick.

berlinbesetzt screenshot 600

Eine interaktive Häuserkarte zeigt: von 1970 bis heute sind auf dieser Karte die besetzten Häuser Berlins aufgezeichnet.

Ein Fundus der jüngsten Geschichte besonders für die südliche Luisenstadt (Kreuzberg), aber auch für den nördlichen Teil in Mitte. Dort kam es nach der Wende zu mehreren Besetzungen bzw. Besetzungsversuchen.

Ein Klick auf die Häuser-Symbole der interaktiven Karte bringt interessante Original-Flugblätter jener Zeit in den Vordergrund, die Details zu den jeweiligen Objekte enthalten.

Obiger Screenshot in hoher Auflösung.

www.Berlin-besetzt.de


Blockkonzept Cover Grafik


Wir waren dabei

Und so kam es dann auch folgerichtig: Ein halbleerer Vortragssaal ist nicht das, was man sich unter einer Bürgerinformationsveranstaltung vorstellt. Die Kritik der fehlenden und rechtzeitigen Einladungen durch das wenige Publikum war Tagesordungspunkt 1.

Aber es hätte schlimmer kommen können - mit den Nachrichten: Sanierungsmaßnahmen, Umgestaltungsmaßnahmen in der Annen- und Schmidstraße waren angekündigt.

Konkret erfuhren wir: Instandsetzung von 260 Meter Straße mit Gehwegen auf beiden Seiten und der Pflanzung von 7 Bäumen. 6 von 40 Parkplätzen fallen weg und 190 Meter sollen Einbahnstraße werden, wegen Enge der Fahrbahn.

BA verwies auf personelle Unterbesetzung und daher mangelhafte Koordinierung, lobte Besserung. Vorgestellte Pläne sind alle noch im Vorstadium ist, die etwa 20 anwesenden Anwohner an Einzelheiten nur mäßig interessiert.

Zu hoffen bleibt, dass die Abt. Planung im SGA zum ersten Mal seit Jahren über genügend finanzielle Mittel unabhängig von der Stadtplanung zugewiesen bekommen hat und selbst mal etwas auf die Beine stellen kann.
Abstimmungen mit dem Baustadtrat und anderen Abteilungen im BA bleiben jedoch erforderlich.

Ein nachträglich Präsentation der Pläne soll im Netz zu sehen sein. Dann können sich alle informieren - diskutiert wird aber nicht mehr. Oder vielleicht doch.

121114 Unter der Michaelbrücke

8. Dezember 2017. Unfall auf der Spree. Das Ausflugsschiff MS Bellevue rammte gegen 16.30 Uhr das Brückenleitwerk der Michaelbrücke. Durch Ausfall der Ruderanlage war das Schiff nicht mehr steuerbar, so die Aussage des Schiffsführers. An Bord befanden sich keine Fahrgäste.

Sehr merkwürdig, vor der Brücke funktionierte die Ruderanlage und nach der Brücke auch wieder. So wird es in der Presse nach Angaben der Polizei berichtet. Die Frage, ob das Verbot "Handy am Ohr" auch für steuernde Schiffskapitäne gilt, diese Frage wurde nicht gestellt. Jedenfalls ist die Ursache bis heute noch ungeklärt.

Die Michaelbrücke geht auch unter der S-/Stadtbahn hindurch, sie befindet sich am nördlichen Ende der Michaelkirchstraße, an deren anderen, südlichen Ende die große Kirche mit dem unaufgebauten ruinösen Kirchenschiff, der St. Michaelkiche, zu sehen ist.

Luisenstadt Nord Ausgehen Cloud 800

Die Luisenstadt Nord lebt! Restaurants, Gastsätten, Cafés, Post und Pizza, Clubs und Botschaften, Kunst und Biergärten, Museen und Ausstellungen - alles nur ein paar Schritte vom Zentrum der Luisenstadt entfernt.

Wir haben für Sie eine Klick-Karte zur Orientierung erstellt. Klicken Sie auf die einzelnen Standorte für mehr Informataionen, zu vielen ist eine direkte Webseite verfügbar.

Zum Ausgeh-Stadtplan hier klicken

Zur besseren Übersicht können Sie auf der linken Seite die Themen-Ebenen aus- oder einblenden.

27 ausgewählte Seiten zum Reinschnuppern:

Klicken Sie auf "Fullscreen [  ]" für eine lesbare Ansicht. - Den ganzen Artikel lesen


300 Seiten Geschichte und Geschichten über einen alten Berliner Stadtteil
Wir haben diese seit vielen Jahren vergriffene, wunderbare kleine "Bibel" der Luisenstadt aus dem Jahr 1995 wiederaufgelegt.


Am liebsten ist es uns, wenn Sie das Buch direkt bei uns, beim Büro des Bürgervereins bestellen.
Einfach eine E-Mail ins Büro schicken. Abholung in unserem Büro nach Absprache oder die Zusendung erfolgt per Post.


gemberg weg einladung grafik

Zwischen den Häusern Köpenicker Str. 48 und 52 gibt es seit Oktober 2017 eine neue Straßenverbindung zum Spreeufer.

Sie verläuft knappe 100 Meter von der Köpenicker Straße zu den Wohngebäuden der Alten Seifenfabrik und der Genossenschaft Spreefeld.

Diese kurze Straße wird nur als Weg bezeichnet und führt zwischen dem Hochtief-Bürogebäude und dem Deutschen Architekturzentrum zur Spreefeld-Areal.

Ihr Name erinnert an die Gründerin der ersten Kinderbewahranstalt 1831 in der Luisenstadt: Wilhelmine-Gemberg-Weg.

Berlin - Ein Garten

Wer das Engelbecken und das gesamte Gartendenkmal Luisenstädtischer Kanal liebt, der mag auch die zahlreichen weiteren gestalteten Parks und Schmuckplätze Berlins bewundern.

Diese rbb-Dokumentation von Sabine Carbon aus dem Jahr 2011 haben wir für Sie aus unserem Archiv geholt. Der überaus interessante Film führt uns gemeinsam mit Klaus von Krosigk, dem damaligen Gartenbaudirektor Berlins, in einem Bus voll mit Freunden der Gartenbaukunst durch die Stadt zu zahlreichen grünen Welten der Erholung - jede für sich mit einem eigenen ästhetischem Konzept.

Erstaunlich, was in den 90er Jahren möglich war, als Grün-Projekte noch von heute auf morgen umgesetzt werden konnten.

Eingefügt in die Doku sind Szenen aus Interview-Nachdrehs sowie interessantes Archivmaterial. Auch unser Bürgerverein kommt zu Wort.

Sehen Sie sich hier den Film an. Und auch für weitere Informationen bitte ...

Verkehrskonzept Flyer S2

Am 12. Oktober 2017 veranstaltete der Bezirk XHAIN eine Auftaktveranstaltung zu einem neuen "Verkehrskonzept Luisenstadt". Mehrere Mitglieder des Bürgervereins nahmen daran teil. Volker Hobrack berichtet, auch mit eigenen Einschätzungen.

Sehr schön, dass die Luisenstadt auch in Kreuzberg ein Begriff ist. Nicht schön ist, dass die STATTBAU die "Luisenstadt" vordergründig nur für Kreuzberg okkupiert. Zumindest im Einladungsflyer zur genannten Veranstaltung. Erst aus dem Vorspanntext der Einladung ist zu entnehmen, dass ein Verkehrskonzept für das Untersuchungsgebiet Luisenstadt Kreuzberg gemeint ist.

Denn für die nördliche Luisenstadt liegt eine Verkehrsstudie bereits seit 2011 vor, an die sich Kreuzberg hätte anschließen können. Noch dazu mit geringerem Aufwand, weil die Kordonmessungen an den Kontrollpunkten Köpenicker Straße, Adalbertstraße und Heinrich-Heine-Straße ja die Ansatzpunkte für den Durchgangsverkehr Mitte nach Kreuzberg und in umgekehrter Richtung geliefert hatten.

Sparkasse Logo gedreht

Der Bürgerverein Luisenstadt protestiert gegen die Schließung der Sparkassen-Filiale an der Ecke Heinrich-Heine-Straße / Annenstraße.

Wir richten unseren Protest an den Bezirksbürgermeister von Mitte und an den Sparkassenverband Berlin, die ungeachtet der Bedürfnisse der Anwohner eine stark frequentierte Sparkassen-Filiale schließen lassen.

Immer mehr Anwohner ziehen in das Gebiet der nördlichen Luisenstadt, wo gerade vor einem halben Jahr 125 Wohnungen in der Schmidstraße bezogen worden sind. Neubauwohnungen entstehen in den nächsten zwei Jahren entlang der Heinrich-Heine-Straße und dem Kraftwerk gegenüber in der Köpenicker Straße und die Verwaltung lässt zu, dass die Grundversorgung der Anwohner verschlechtert wird.

Oder wird nicht politisch gefordert, dass jedermann das Recht auf ein eigenes Konto hat? Alles per Internet zu erledigen, ist den vielen älteren Bewohnern des Heinrich-Heine-Viertels nicht zuzumuten. Ebenso wenig der Weg zum Alexanderplatz, wo die Sparkassenfiliale schon im bisherigen Normalbetrieb übervoll ist.

Stadtteilzeitung ecke koepenicker Nr 6 Okt 2017

Die sechste ecke 2017 informiert dieses Mal außerordentlich spannend mit diesen Themen:

· Die Parkraumbewirtschaftung kommt wirklich - jedoch nach Redaktionsschluss auf Ende Q I/2018 verschoben!
· Kleine Stadtoase, erneuert - Der Spielplatz samt Grünfläche an der Melchiorstraße wurde neu eröffnet
· Glosse Eckensteher: Spielplatz als Wahlkampfarena?
· Das Eisfabrik-Areal sieht neuen Entwicklungen entgegen

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Cover Die Luisenstadt
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Unsere Geschichts-Broschüre
"Ein historischer Pfad im Heinrich-Heine-Viertel"

Viele Abbildungen mit erläuternden Texten

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