Parkzonen Grafik


UPDATE: Kurzfristig wurde der vorgesehene Termin 1.12.2017 für den Beginn der Parkraumbewirtschaftung auf Ende des 1. Quartals 2018 verschoben!

Die neue Ausgabe der "ecke köpenicker" beschreibt das genauere Procedere der Bewirtschaftung, wer wie an die Park-Vignetten kommt. Schauen Sie hier rein.


Der bisherige Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung, Carsten Spallek, informierte uns über einen Beschluss des Bezirksamtes:

In der Sitzung am 6. September 2016 wurde die Erweiterung der bestehenden Parkraumbewirtschaftung in Berlin-Mitte-Luisenstadt beschlossen.


In der Meldung heißt es weiter:

Es werden im Gebiet der Luisenstadt zwei weitere Zonen eingerichtet. Die Trennlinie zwischen den beiden Parkzonen verläuft entlang der Michaelkirchstraße, Köpenicker Straße und Heinrich-Heine-Straße. Die weiteren Begrenzungen bilden die Bezirksgrenze zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, die Spree bzw. der Spreekanal sowie die Axel-Springer Straße und der Spittelmarkt.

Ein bereits bewirtschafteter Teil der Parkzone 2 östlich der Axel-Springer-Straße und des Spittelmarkts sowie der Bereich der Parkzone 2 südlich des Spreekanals (s. Anlage/Bild oben). Die Parkgebühren werden 0,50 € je Viertelstunde betragen.

Im Zuge der Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Nördliche Luisenstadt wurde auch der ruhende Verkehr untersucht. Dabei wurden das Parkraumangebot sowie die Parkraumauslastung insgesamt und nach den verschiedenen Nutzergruppen erhoben.

"Das Gebiet weist eine hohe Nutzungsmischung aus beschäftigungsintensiven Einrichtungen, Wohnen und Einzelhandel auf. Dementsprechend kritisch ist die Situation im ruhenden Verkehr. Die Auslastung der vorhandenen Stellplätze im öffentlichen Straßenraum liegt bei über 100%. Der hohe Parkdruck wird wesentlich von Beschäftigten verursacht. Bewohner haben daher häufig Schwierigkeiten, einen Stellplatz in Wohnungsnähe zu finden.", so Baustadtrat
Carsten Spallek (CDU).

Die Umsetzung der erforderlichen Arbeiten zur Einführung der Parkraumbewirtschaftung (Öffentlichkeitsarbeit/Anwohnerinformation, Beschaffung und Montage von Parkscheinautomaten sowie Parkzonenkennzeichen, Auswahl und Einstellung des zusätzlich notwendigen Personals sowie die Ausstellung von Anwohnerparkausweisen) benötigen voraussichtlich einen Zeitrahmen von 14 Monaten.

"Die Einführung der Parkraumbewirtschaftung wurde im Vorfeld von vielen Anwohnerinnen und Anwohnern gefordert. Ich gehe daher davon aus, dass die zeitnahe Umsetzung auf große Zustimmung treffen wird.", so Carsten Spallek abschließend.

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Plan PWB Anlage 1 535
Parkaum-Planung und Einladung zum Infotag am 1.11.17 anschauen

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Pressespiegel zum Thema

www.morgenpost.de/bezirke/mitte/../In-der-noerdlichen-Luisenstadt-werden-Parkgebuehren-faellig

www.bz-berlin.de/berlin/mitte/parken-in-berlin-mitte-soll-teurer-werden

www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/mitte-parken-in-der-luisenstadt-kostet-bald-geld

SenStadtUm

www.stadtentwicklung.berlin.de/../strassen_kfz/parkraum

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