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Liebe Mitglieder und Freunde des Bürgervereins Luisenstadt, liebe Anwohner,

zum Jahreswechsel wünschen wir Ihnen allen alles Gute für Gesundheit, Familie, Arbeitsplatz und Nachbarschaft.

Eine gute Entwicklung wünschen wir uns auch für die Luisenstadt als gemeinsamen Stadtteil von Kreuzberg und Mitte.

  1. Der erfolgreichen Einführung der Parkraumbewirtschaftung in Mitte folgt voraussichtlich in ein bis zwei Jahren dieselbe Maßnahme auf Kreuzberger Seite.
  2. In beiden Stadtbezirken wird jetzt rege gebaut, fast alle Brachen sind inzwischen zu Baustellen geworden. Auf der größten freien Fläche des früheren Grenzstreifens zwischen Sebastianstraße und Stallschreiberstraße steht ein großer Wohnkomplex kurz vor der Fertigstellung.
  3. Mit dem privaten Investor konnten wir vereinbaren, dass auf dem benachbarten Luisenstädtischen Kirchpark die Umrisse der früheren Luisenstadtkirche durch Gehwegplatten und Eckbeflanzungen wieder kenntlich gemacht werden. Im Frühjahr wollen wir gemeinsam eine Einweihungsfeier durchführen.
  4. Zur Entwicklung des Grünzuges Luisenstädtischer Kanal ist anzumerken, dass die notwendigsten Pflegemaßnahmen durch die Grünämter zwar erfolgen, aber eine durchgehende Verbesserung nicht festzustellen ist. Besonderes Augenmerk wäre auf die Wasserqualität des Engelbeckens zu richten, der Verschmutzung und Überpopulationen bei Schildkröten, Fischen und Wasservögeln. Koordiniertes, bürgerschaftliches Engagement ist hier notwendiger als bisher.

Die Arbeitsgruppen des Bürgervereins tagen regelmäßig und kontinuierlich zu Themen der Luisenstadt. In den Projekten werden zeitlich begrenzte Anliegen behandelt. Sie sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Eine Mitgliedschaft im Verein ist nicht erforderlich.

Arbeitsgruppe Stadtentwicklung

Im Jahr 2005 hatte unsere Arbeitsgruppe im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain/Kreuzberg die Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Oranienplatzes organisiert. Den Erfolg kann sich sehen lassen. Die erste Hälfte des Oranienplatzes wurde bereits 2006 fertig, die zweite im Jahr danach. Die Promenade am Südteil ist vollendet, ebenso die Mittelinsel.

Die AG Stadtentwicklung tagt jeden 2. Dienstag im Monat um 16 Uhr im Büro des Bürgerverein in der Michaelkirchstraße 2.

Mehr über die AG Stadtentwicklung und ihre Arbeit hier

Großen Raum in der Stadtentwicklung der Luisenstadt nimmt aktuell das Thema Sanierungsgebiet nördliche Luisenstadt ein. Die Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt steht jedermann zur Mitbeteiligung offen. Sie trfft sich jeden 3 Dienstag im Monat in Bürgerzentrum DIALOG 101 in der Köpenicker Straße 101.

Mehr zur Arbeit der Betroffenenvertretung Infos hier auf der Seite www.Luise-Nord.de.

Arbeitsgruppe Verkehr

Im Dezember 2012 hat die Verkehrs-AG im Bürgerverein ihre Tätigkeit wieder aufgenommen. Wegen der im April 2013 beginnenden Umbauarbeiten auf den Straßen rund um den Michaelkirchplatz und das Engelbecken engagiert sich die Verkehrs-AG zunächst vorrangig in diesem Bereich mit den seit Jahren vom Bürgerverein verfochtenen Zielen Verkehrsberuhigung, Verminderung des Durchgangsverkehrs, mehr Sicherheit und Bewegungsfreiheit für Fußgänger und Radfahrer.

Wir sind im Gespräch mit dem Planungsbüro, dem Fachbereich Planung, Entwurf, Neubau des Bezirksamtes Mitte und wir suchen das Gespräch mit den politischen Parteien im Bezirk.

Begehung Zu Verkehrsproblemen am Fr. 15. März 2013 an der Ecke Annenstr./Legiendamm

Zwischen 2006 und 2010 hatte sich die Arbeitsgruppe Verkehr bereits schon einmal für eine anwohnerfreundliche Verbesserung des Verkehrs rund um den Luisenstädtischen Kanal engagiert. Die Mitglieder ermittelten Daten (z.B. Verkehrszählungen und Lärmmessungen), bündelten die Forderungen der Anwohner und kommunizierten sie gegenüber den zuständigen Ämtern der Bezirke und des Senats. Öffentliche Aufmerksamkeit erzeugte eine von der AG ins Leben gerufene Demonstration gegen den zunehmenden Verkehrslärm in den Wohnstraßen rings um das Engelbecken. Einige der Forderungen sind erfüllt worden, z.B. der Fußgängerüberweg mit Mittelinsel in der Annenstraße. Zwei weitere Fußgängerüberwege über den Engeldamm und Bethaniendamm entstanden an der Adalbertstraße und der Melchiorstraße. Andere Forderungen und Vorschläge sehen noch ihrer Umsetzung entgegen, die mit der Zunahme des Durchgangsverkehrs dringlicher wird.

Wir treffen uns jeden zweiten Montag im Monat um 19.00 Uhr in den Räumen des Bürgervereins Luisenstadt in der Michaelkirchstraße 2.

Bitte nehmen Sie doch vor Ihrem ersten Besuch Kontakt auf, um den nächsten Termin zu bestätigen und die genaue Adresse zu erfahren: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 2 79 54 08 (auch AB).

Mehr über die AG Verkehr und ihre Arbeit


Arbeitsgruppe Geschichte

Die AG trifft sich an jedem dritten Montag im Monat um 17 Uhr im Bürgerverein in der Michaelkirchstraße 2.

Bitte nehmen Sie doch vor Ihrem ersten Besuch Kontakt auf, um den nächsten Termin zu bestätigen und die genaue Adresse zu erfahren: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 2 79 54 08 (auch AB).

Frau Claudia Hertel hat 2013 die Leitung der Arbeitsgruppe übernommen.

Mehr über die AG Geschichte und ihre Arbeit

Finden Sie hier eine Bildersammlung zum Projekt Postfuhrhof

Die Info-Webseite des Bezirksamtes Mitte für das Engelbecken wurde freigeschaltet.

 

 

 

roehricht-einbringung.jpgArbeiter beim Zusammenbau der Röhrichtinseln am Fr. 13. 08. im Engelbecken. Foto: P. Falckenberg

Enten füttern ist schädlich!

Wenn Pankower Grundschüler dieses gelernt haben, warum nicht auch Sie?

Drucken Sie diese anschauliche Erklär-Kinderzeichnung aus und zeigen erklären Sie Ihren Kindern (und fütternden Nachbarn), warum Enten füttern schädlich ist. Auch an unserem Engelbecken, dass schon wieder an Verschmutzung und Trockenheit leidet.

Bombenangriffe 530
Zu den schwersten einzelnen Luftschlägen des Zweiten Weltkrieges gegen eine Stadt zählt der wesentlich durch amerikanische Bomber durchgeführte Tagesangriff am 3. Februar 1945.

Persönlichkeiten aus der Luisenstadt: Georg Wertheim

Vortrag mit Lichtbildern von Dr. Simone Ladwig-Winters 
Mittwoch 22. März 2023 um 20:00 Uhr 
Treffpunkt: Buchhandlung Moritzplatz im Aufbau Haus, Prinzenstraße 85, 10969 Berlin
 
Warenhaus Wertheim am Moritzplatz - 1914Georg Wertheim, 1854 in Stralsund geboren, eröffnete 1890 sein erstes Berliner Geschäft direkt am Moritzplatz. Schon bald entwickelte er in Zusammenarbeit mit dem Architekten Messel die Idee eines Warenhauses. In der Oranienstraße 53/54 wurde 1894 ein Gebäude errichtet, große Schaufenster lockten die KundInnen. Weitere Filialen folgten, auch ein riesiges Haus am Leipziger Platz. Am Moritzplatz öffnete 1913 ein moderner Neubau seine Pforten.
 

Georg Wertheim und seine Familie kannten als Juden antisemitische Angriffe. Die Taufe half wenig dagegen. Aber nachdem die Nazis 1933 an die Macht gelangt waren, wurde das Unternehmen immer heftiger attackiert. Der Name verschwand. Georg Wertheim selbst musste ausscheiden und emigrieren. Das Warenhaus am Moritzplatz wurde im Krieg zerstört - das Ende von Wertheim in der Luisenstadt.

 

Dr. Simone Ladwig-Winters: Expertin für deutsch- und jüdische Geschichte der Neuzeit, Hrsg. von "Anwalt ohne Recht. Das Schicksal jüdischer Rechtsanwälte in Berlin nach 1933" und Autorin von "Die Wertheims. Geschichte einer Familie".

Der Beginn des Rundfunks: Spuren der Radiogeschichte in der Luisenstadt

Vortrag von Dr. Andreas Splanemann
Mittwoch 8. Februar 2023 um 19:30 Uhr 
Treffpunkt: Stadtteilladen dialog 101, Köpenicker Str. 101, 10179 Berlin. U-Bahnhof Heinrich-Heine-Str.
 
Radio E82W von Huth Signalbau 1929Vor knapp 100 Jahren, am 29. Oktober 1923, wurde in Berlin der regelmäßige deutsche Unterhaltungsrundfunk gestartet. Das neue Radio begeisterte und interessierte das Publikum. Bereits ein Jahr später fand in Berlin die erste Große Deutsche Funkausstellung statt. In den Anfangsjahren des Radios war der weitaus größte Teil der deutschen Funkindustrie in Berlin beheimatet. Viele Unternehmen hatten in Kreuzberg und Mitte, so auch in der Köpenicker Straße in den 1920er Jahren ihren Sitz. Mit seinem Vortrag lädt Andreas Splanemann die Zuhörenden zu einer Zeitreise ins Jahr 1923 ein. Er schildert, mit welch einfachen Mitteln der Hörfunk in Berlin begann und wird uns u.a. Adele Proesler vorstellen, die als „Funkprinzessin“ zu den ersten und sehr wenigen Frauen des deutschen Rundfunks gehörte. Und immer wieder führen uns Wege in die Luisenstadt, wo es viele Anknüpfungspunkte zum Radio gab.

 

Dr. Andreas Splanemann: Historiker, Biologe und Radiojournalist, forschte u.a. zu Themen der Berliner Geschichte; seit 1992 Pressesprecher der ÖTV Brandenburg (seit 2001 ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg).

Es ist ein beglückendes Gefühl, Bücher machen zu können …

Gespräch mit Wieland Giebel, Leiter des Berlin Story Verlags, am 23.6.2021

BVL:    Unter dem Dach Berlin Story sind vielfältige Aktivitäten zur Geschichte Berlins zu finden: Seit 1997 bis 2016 Buchladen und Museum mit diversen Ausstellungen an verschiedenen Standorten Unter den Linden, seit 2014 der international bekannte Bunker mit Museum in Kreuzberg sowie der Berlin Story Verlag. Er hat seit 2015 seinen Sitz in der Luisenstadt, am Leuschnerdamm 7 mit Blick auf das Engelbecken.

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Video: Die Allianz Neue Waisenbrücke fordert die Fertigstellung bis 2025

Der Brückentag am 14. Mai 2021 – organisiert durch die Allianz Neue Waisenbrücke – wurde nun filmisch dokumentiert.

Im Youtube Channel des Stadtmuseums ist das 3:35 Minuten kurze Video veröffentlicht und trägt den Titel "Neue Waisenbrücke – Berlins historische Quartiere wieder verbinden":

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Verkehrsplanung für die Oranienstraße jetzt in diesem Film

Abbildung: Screenshot Youtube

Die planende STATTBAU GmbH hat im Namen und im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg einen Film zur Verkehrsplanung in der Oranienstraße online gestellt.

Der Beitrag ist Teil des umfänglichen Beteiligungsverfahrens und soll die daraus entwickelten Planungsergebnisse vorstellen.

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Fertigstellung der Laterne auf St. Thomas

Bild: Für Pfarrer Christoph Heil war eine seiner ersten Aufgaben die Segnung des Turmkreuzes beim Aufsetzen auf die Laterne am 31. März 2021 - in 55 Metern Höhe (Foto: Claudia Hertel)Weihnachts- und Winterpause erzwangen die Unterbrechung der Bauarbeiten. Die Wetterplanen wurden erst Ende Februar 2021 gelüftet für die Wiederaufnahme der Maurerarbeiten. Sie müssen allerdings zu jedem Feierabend erneut festgezurrt werden, weil immer wieder Frostnächte drohen.

Erst der März lässt längere Arbeitsperioden zu. Das sichtbare Sockelmauerwerk schließt in 3 Metern Höhe in einem dickeren Ring von Formsteinen ab. Hier endet der zweischalige Aufbau des Mauerwerks, das nun einschalig weiter aufgeführt wird.

Der Formsteinring bildet einen wulstförmigen Verzierungsring, der an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 1,68 Meter aufweist. Die Formsteine sind speziell nach den abgebrochenen Originalen gebrannt worden. Auch die zur vertikalen Verzierung hochgeführten Halbrundsteine sind nachgefertigt und den Originalen gleich. Sie bilden 12 aufstrebende Verzierungslinien, die die konische Gestaltung des Schaftes betonen.

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