Einladung Stallschreiber Juni 2015 530
Am Luisenstädtischen Kirchpark entstehen ein weitere, teils luxuröse Wohnblöcke. Die Baugrube von "MEINE MITTE" an der Alten Jakobstraße ist bereits betoniert, um die Ecke entlang der Stallschreiber ist ein weiterer großer Block im ehemaligen Niemandsland der Mauer geplant. Gut zu erkennen auf dem Luftbild ist es die grüne Freifläche in der Mitte.

Für den Bereich der Stallschreiberstraße, des Kolonnenweges sowie des zwischenliegenden Abschnittes der Alexandrinenstraße sind daher umfangreiche Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen geplant.


Die angekündigten Vertreter des Straßen- und Grünflächenamtes des Bezirkes Mitte möchten bei dieser sehr kurzfristig angesetzten Info-Veranstaltung die bisherigen Planungen vorstellen und Ihre Anregungen entgegennehmen. Darüber hinaus stehen Ihnen die weiteren beteiligten Fachplaner und Experten zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Den Original-Flyer finden Sie hier - steht aber auch nicht mehr drin.

Das Luxus-Bauprojekt "MEINE MITTE" der Partizia AG an der Alten Jakobstraße Ecke Stallschreiber wartet bereits auf Käufer.

INFORMATIONSVERANSTALTUNG
wegen Bürgerbeteilung

Termin:
Dienstag 30.06.2015

Beginn: 18:00 Uhr Ende ca. 20:00

Ort: Citygrundschule Berlin Mitte, Sebastianstraße 57, 10179 Berlin

Update:

Die Berliner Woche berichtet über die o. a. Veranstaltung und die verkündeten Pläne hier unter der Überschrift "Brache verschwindet, historische Straßenzüge entstehen".

 

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Lesen Sie unsere Leseproben hier und über Weitere Publikationen zur Luisenstadt


Interview mit Kisch & Co

„Wir wollen hier bleiben…“ - Wie geht es weiter mit Kisch & Co. und der Oranienstraße?


Foto: Matthias Reichelt

Interview mit Thorsten Willenbrock am 21.5.2021

BVL: Vor einem Monat, am 22.4.2021, hat das Landgericht Berlin Kisch & Co zur Räumung eurer Buchhandlung in der Oranienstraße 25 verurteilt. Dagegen konnte innerhalb eines Monats Berufung eingelegt werden. Habt ihr das getan?

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Gentrifizierung in der Luisenstadt am Beispiel der Buchhandlung Kisch & Co.

Der Begriff Gentrifizierung kommt aus dem Englischen und wird seit den 1960er Jahren zur Charakterisierung von Veränderungsprozessen in städtischen Bereichen benutzt. Gegen Veränderung als solche ist erst einmal nichts einzuwenden, es kommt aber darauf an, in welche Richtung sie geht und wer letztlich davon profitiert.

Das Deutsche Institut für Urbanistik erläutert den Begriff Gentrifizierung und die damit einhergehenden Prozesse eingängig und gut nachvollziehbar: "Abgeleitet vom englischen Ausdruck "gentry" (= niederer Adel) wird .. (Gentrifizierung) zur Charakterisierung von Veränderungsprozessen in Stadtvierteln verwendet und beschreibt den Wechsel von einer statusniedrigeren zu einer statushöheren (finanzkräftigeren) Bewohnerschaft, der oft mit einer baulichen Aufwertung, Veränderungen der Eigentümerstruktur und steigenden Mietpreisen einhergeht.

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Vorbeigegangen … an Paul Lincke

Paul Lincke in der Oranienstraße

Paul Lincke, geboren 1866 in Berlin, gestorben 1946 in Hahnenklee-Bockswiese bei Goslar, wohnte jahrelang in der Oranienstraße 64. An der Stelle, an der das Haus stand, hängt heute eine Gedenktafel.

Wer von uns kennt nicht seine Lieder wie "Bis früh um fünfe, kleine Maus" oder "Berliner Luft" oder seine Operetten wie "Frau Luna".

Immer wieder kreuzte auch sein beruflicher Weg die Luisenstadt. So fand er sein erstes Engagement als Fagottspieler im Central Theater in der Alten Jakobstraße und spielte unter anderem auch im Parodie-Theater in der Oranienstraße.

Viele seiner Stücke wurden in einem der vielen Revuetheater aufgeführt, die es um den ersten Weltkrieg herum in der Luisenstadt gab.

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Leseprobe: "Das Taut-Haus am Engelbecken, ein Denkmal"

 

Das Taut-Haus im Jahr 2011 als Baustelle - Foto: Archiv Bürgerverein

Text: Elisabeth Masé

1927 beauftragte die Zentralverwaltung des Deutschen Verkehrsbundes den Architekten Bruno Taut mit dem Bau eines imposanten Bürogebäudes am Engeldamm/Ecke Michaelkirchplatz. Es wurde 1932 vom Architekten Max Taut, Bruno Tauts Bruder, und dem Architekten Franz Hoffmann in Form eines viergeschossigen Rechtecks mit zwei umschlossenen Innenhöfen fertiggestellt.

Bruno Taut, ein enthusiastischer Verehrer der Russischen Revolutionsarchitektur, lebte zu diesem Zeitpunkt bereits in Moskau und richtete für die dortige Stadtverwaltung ein Büro für Neubauten ein. Doch aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten und enttäuscht von der sowjetischen Architekturentwicklung kehrte er 1933 nach Berlin zurück, wo er, kaum angekommen, vor den Nationalsozialismus nach Japan fliehen musste.

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Video: Die Allianz Neue Waisenbrücke fordert die Fertigstellung bis 2025

Der Brückentag am 14. Mai 2021 – organisiert durch die Allianz Neue Waisenbrücke – wurde nun filmisch dokumentiert.

Im Youtube Channel des Stadtmuseums ist das 3:35 Minuten kurze Video veröffentlicht und trägt den Titel "Neue Waisenbrücke – Berlins historische Quartiere wieder verbinden":

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Verkehrsplanung für die Oranienstraße jetzt in diesem Film

Abbildung: Screenshot Youtube

Die planende STATTBAU GmbH hat im Namen und im Auftrag des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg einen Film zur Verkehrsplanung in der Oranienstraße online gestellt.

Der Beitrag ist Teil des umfänglichen Beteiligungsverfahrens und soll die daraus entwickelten Planungsergebnisse vorstellen.

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