Axthelm Buch Cover 530
Bereits im Februar diesen Jahres anlässlich unserer Jahresversammlung vernahmen Mitglieder und Freunde unseres Bürgervereins einen historischen Streifzug durch die wohl wichtigste Straße der Luisenstadt - der Köpenicker Straße vorgetragen vom Historiker und Autor: Dieter Hoffmann-Axthelm hat nun sein über 3 Pfund schweres Geschichtswerk mit mehr als 500 Seiten und 300 Abbildungen veröffentlicht.


Aus der Buchankündigung des des Verlages:

Das Buch ist wie der Roman einer Straße emotional, überraschend und meisterhaft. Dieter Hoffmann-Axthelm will es ganz genau wissen. Er geht die Köpenicker Straße Grundstück für Grundstück ab und entwickelt daraus ein wirtschaftliches, gesellschaftliches und kulturelles Panorama Preußens.

Wie Naturgeografie, Stadtwerdung und Probleme der Manufakturen mit administrativen Abläufen zusammenhängen das sind seine Fragen.

Die Quellen machen dieses Buch lebendig. Die Quellen beschreiben, wie die Unternehmer, die Ackerbürger, die Fabrikanten aus dem staubigen Feldweg entlang der Spree etwas gemacht haben.

Vor 1740 befanden sich die Straße und ihre Akteure in den Startlöchern, bis es mit dem Regierungsantritt von Friedrich II. zu einem jähen Sprung nach vorn kam. Holzhandel, Kattunproduktion und Militär trugen ganz spezifisch zur Entwicklung des Staates bei, aber auch Pietismus, bürgerliche Selbstverwaltung und die Genossenschaften des Sozialiberalismus. Parzellierung, Ackerfolge, Gartenstruktur, Uferschälungen, Bleichtechnik und Sodachemie.

All das fügt sich aus den einfachsten Details zu einem komplexen Geschichtsbild bis 1989 und danach zusammen, spannend zu lesen.

Das aufwändig gestaltete Buch erscheint in begrenzter Auflage und ist für 49,95 Euro in den Off- und Online-Buchhandlungen erhältlich.

Preußen am Schlesischen Tor - Die Geschichte der Köpenicker Straße 1589-1989 auf der Homepage des Verlages

Am Freitag, den 22. Mai 2015 gab es einen Vortrag von Hoffmann-Axthelm über die Köpenicker Straße in der Urania.

Weiterin online zu lesen ist ein interessanter, längerer Aufsatz der Berliner Zeitung vom 3.1.2014:

www.Berliner-Zeitung.de/../berlin-koepenicker-strasse-brachen-zeltdorf-luxuslofts-kreuzberger-mischung

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Unsere Geschichts-Broschüre
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Viele Abbildungen mit erläuternden Texten

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März/April 2019: ecke köpenicker No. 1/2019 erschienen

Update: Die Zukunft der "ecke" ist gesichert. Nun ab März 2019 wird sie wieder erscheinen. Eine Ausgabe im Jahr weniger, dafür mit mehr Seiten.


Die ecke No. 1 für die Monate März und April 2019 informiert aktuell und mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

  • Die "Ecken" sind neu! Alles bleibt anders
  • Vom Bilderrätsel zum "Kiezmoment"
  • Autoren gesucht!
  • Drei Busse passen vor das  Hostel - Neuer Vorschlag zum Umgang mit Reisebussen in der Köpenicker Straße
  • Ein Plädoyer: "Leider nicht zu leisten" - Wird der Runde Tisch Köpenicker leise eingestellt?
  • Stadtteiladen bald wieder geöffnet
  • "Stadtraum statt Verkehrsschneisen" - Der Bürgerverein Luisenstadt e.V. hat mit fünf weiteren Bürgervereinen einen offenen Verbund gegründet, der Stellung zu Themen der Stadtentwicklung im historischen Zentrum Berlins nehmen will
  • Neue Ampel über die Köpenicker gefordert - An der Adalbertstraße müsste der Schulweg gesichert werden
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Sa 23·März 2019: Buchvorstellung - "Warum ich Nazi wurde". Biogramme früher Nationalsozialisten

Wer sich fragt, wie es möglich wurde, dass das verbrecherische Nazi-System überhaupt an die Macht kommen konnte, sollte dieses Buch lesen.

"In diesem Buch geht es um die große Menge kleiner Nazis."

Die Sammlung von Berichten des amerikanischen Professors polnischer Abstammung, Theodore Fred Abel, ist einmalig, sie ist die wertvollste Primärquelle zur Frage, warum Menschen zu Nazis wurden.

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Berliner Bürgervereine fordern: Bauherrenvielfalt und Rekonstruktionen am neuen Molkenmarkt!

Nach über zwanzigjähriger Planungszeit wurde der Bebauungsplan für den Molkenmarkt und das Klosterviertel festgesetzt. Der Plan nimmt einen erkennbaren Bezug zu dem historischen Stadtgrundriss, verzichtet jedoch darauf, die ehemals geplante Kleinteiligkeit der Parzellen festzulegen.

Aus politischer Sicht will man die Grundstücke nicht mehr an einzelne private Bauherren verkaufen, sondern je eine große Parzelle an zwei städtische Wohnungsbaugesellschaften und eine rückübertragene kleine Parzelle an einen privaten Bauherren vergeben. Mit dieser Maßnahme soll preisgünstiges Bauen ermöglicht werden.

Fünf Berliner Bürgervereine finden das überhaupt nicht gut und melden sich mit einer erneuten, dringlichen Forderungen an die Baupolitiker...

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Das Taut-Haus am Engelbecken weiht eine öffentliche Dauerausstellung ein - wir sind dabei

Am 30. Januar 2019 hat die Arbeitsgruppe Schaufenster des Taut-Hauses am Michaelkirchplatz zu einer Vernissage eingeladen:

Die großen Schaufenster im Erdgeschoß zeigen nun eine Dauerausstellung zur Geschichte des Hauses und zu den Brüdern Max und Bruno Taut, den Architekten desselben.

Mehr als 10 Jahre hatte das ehemalige Gewerkschaftshaus wegen Bauschäden leergestanden, bevor aufwendige Sanierungsarbeiten begannen und die ersten Bewohner vor ca. 6 Jahren einziehen konnten. In der Autonomen Szene wurden die neuen Bewohner als Gentrifizierer eingestuft  und schon bald setzten die ersten Aktionen gegen das Haus ein:

Als “Kritik am Luxusobjekt” wurden mehrmals die großen Schaufenster im Erdgeschoß zur Zielscheibe von Steine- und Farbbeutelwerfern, Baustellenabzäunungen wurden in unmittelbarer Nähe des Hauses in Brand gesteckt.

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Verjüngung in der Luisenstadt - Das Stadtmuseum Berlin als Spiegel und Motor der Veränderung

Der Wandel des Stadtmuseums Berlin zu einer zeitgemäßen und nachhaltig arbeitenden Organisation ist in vollem Gange. Die Institution reflektiert den Zeitgeist, festigt ihre aktive Rolle innerhalb der Stadtgesellschaft und verpflichtet sich zunehmend den Prinzipien Öffnung, Partizipation, Kooperation und Inklusion. Die Profile der fünf Museumsstandorte wurden im vergangenen Jahr weiter geschärft, partizipative Formate ausgebaut und neue Communitys erreicht. All diese Erfahrungen und Lernprozesse fließen 2019 in die Fortschreibung der Zukunftsstrategie für das Stadtmuseum Berlin mit ein.

Paul Spies, Direktor des Stadtmuseums Berlin: "Berlin ist stets durch Zuzug gewachsen, nie aus sich heraus. Darum war die Stadt immer schon divers. Die heutige Stadtgesellschaft ist sogar superdivers. Als Stadtmuseum aller Berlinerinnen und Berliner wollen wir dies auch im Inneren widerspiegeln, nachhaltig in der Organisation verankern und uns im Bewusstsein der politischen Dimension unserer Rolle als relevanter Akteur innerhalb der Stadtgesellschaft weiterentwickeln."

Rückblick 2018
Märkisches Museum: Neue Dauerausstellung zur Berlin-Geschichte und Besucherrekord

Die größten Veränderungen haben 2018 im Märkischen Museum stattgefunden...

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Historische Litfaßsäulen verschwinden - Berlin vernichtet Geschichte

Liebe Freund*innen der Luisenstadt,

mehr als 2.000 historische Litfaßsäulen verschwinden gerade aus dem Berliner Stadtbild. Der Abbau der vertrauten Säulen ist schon ein großer Verlust an Stadtgeschichte.

Am Michaelkirchplatz ist die erste schon weg, an der Michaelkirchstraße ist die zweite schon blind geklebt.

In der Köpenicker Straße sind 5 Litfaßsäulen ebenso mit grünem Papier stillgelegt.

Das Unternehmen Wall muss sie alle abbauen - so will es der Berliner Senat.

Das Irre ist dabei, dass andere neue Säulen von einer Stuttgarter Firma gebaut werden sollen, 1.500 Stück - aber dicker als die Klassiker und mit künstlicher Beleuchtung.
Siehe Berliner Zeitung von heute (29.1.19; Link unten).

Wer macht noch Fotos von den letzten bestehenden Litfaßsäulen in der Luisenstadt? Wer hat noch alte Abbildungen, Ansichtskarten, Fotos.
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