Prinzessinnengarten
Zum Jahresende erfüllt auch die Politik Wünsche. Nicht alle, aber einige, die wichtig sind für die Stadt: Endlich hat man auch im Senat erkannt, dass nicht alle Grundstücke an Investoren verschleudert werden müssen. Dass es manchmal besser ist, auf Verkaufserlöse zu verzichten, stattdessen etwas zu tun fürs Image der Stadt als kreative Metropole und für die Zufriedenheit ihrer Bürger.

Diese Erkenntnis eröffnet jetzt zwei Projekten der Subkultur eine Perspektive. Der Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Kreuzberg muss keinem Büro- und Hotelneubau weichen. Sogar Senatoren waren bei Besuchen beeindruckt, was dort so alles geschieht. Das wilde Gemeinschaftsgärtnern, das es so wohl in keiner anderen Großstadt gibt, kann also weitergehen. Wie hoch die Wertschätzung des Projekts ist, zeigen jährlich rund 50.000 Besucher aus aller Welt...

Dieser Artikel (gekürzt) vom 18.12.2012 steht in der Berliner Zeitung, „Zeit für Wünsche“ von Stadtbild.

Die nächste Gartensaison im Prinzessinnengarten beginnt im April 2014.

Ab dann haben wieder täglich der Garten und das Gartencafé geöffnet.


Details über das genaue Programm im Veranstaltungskalender des Prinzessinnengartens: www.Prinzessinnengarten.net

 

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Aug-Okt: Ausstellung - "Blumen küssen Nachtigallen" Kunst an der Plakatwand

Große Original-Gemälde am Michaelkirchplatz Berlin Mitte vom 18. August bis 6. Oktober 2019.

Rund um die St. Michael-Kirche zeigen 16 Künstler großformatige Original-Gemälde.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "30 Jahre Mauerfall" organisiert der Verein "Kunst an der Plakatwand e.V." erstmals in Berlin sein neuestes Projekt.

Künstler aus Deutschland zeigen an dem historisch bedeutsamen Ort in Nähe des ehemaligen Mauerstreifens auf dem Michaelkirchplatz originale Malerei auf großen Werbeformaten (260x360cm).

Bezugnehmend auf das Heinrich-Heine-Viertel lautet das Motto: "Blumen küssen Nachtigallen". Das Thema ist auf die Gemeinsamkeiten in der Gegenwart ausgerichtet und möchte zu grenzüberschreitendem Denken und einem neuen Miteinander anregen.


Die Veranstaltungsreihe der Ausstellung
"Blumen küssen Nachtigallen" Kunst an der Plakatwand

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Unser Newsletter Juni 2019

Bürgerverein Luisenstadt - Newsletter Juni 2019 (lange Version)

Bericht aus unserem Vereinsleben

Unsere Vereinsarbeit ist gekennzeichnet erstens durch die Mitarbeit in den kommunalen Gremien im Sanierungsgebiet der Nördlichen Luisenstadt: In der "Betroffenenvertretung" werden neue Bauvorhaben, die Verkehrsprobleme rund um das Hostel in der Köpenicker Straße, die weitere Planung des Spreeuferweges und die zukünftige Gestaltung des Quartiers gemeinsam mit dem Gebietsbetreuer KoSP beraten.

Dieser hat Anfang 2019 das ISEK (Integriertes städtebauliche Entwicklungskonzept) vorgelegt, das Ziele, Handlungsfelder und Maßnahmen der Entwicklung enthält. Das Wachstum der Einwohnerzahlen in Fördergebiet (von 4841 in 2011 auf 7282 in 20179 erfordert einen Mehrbedarf an sozialer und grüner Infrastruktur.

Gemeinbedarfsstandorte wie Kitas, Grundschule, Einkaufsmöglichkeiten u.a. müssen gesichert und zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Dazu gibt es im Stadtteiladen Dialog 101, Köpenicker Str. 101, eine kleine Ausstellung vom 11.6. bis zum 16.6.2019, die unbedingt sehenswert ist.

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Grün für Luise - Unsere neue Arbeitsgruppe zur Förderung der Grünanlagen

Grün für Luise – Einladung zum Mitmachen

Unter dem Dach unseres Bürgervereins Luisenstadt e.V. entsteht eine neue Arbeitsgruppe (AG) zur Förderung unserer Grünanlagen.

Die AG soll auch Anwohnerinitiativen zur ehrenamtlichen Grünpflege anregen, unterstützen und bündeln und gleichzeitig Sponsorengelder und Zuwendungen zur Erhaltung, Verschönerung und Neugestaltung der grünen Oasen in den dichtbesiedelten Wohngebieten der Luisenstadt einwerben.

Durch Übernutzung, nicht genügend Pflege, Verwahrlosung und auch mangelnde Abwendung von Vandalismus sind die Parkanlagen der Luisenstadt, allen voran das Engelbecken und der Luisenstädtische Kanal, aber auch kleine öffentliche Grünflächen und Plätze, in einem traurigen Zustand.

Foto oben: Bitte weitersagen - Radfahren im gesamten Luisenstädtischen Kanal ist verboten! Es ist ein geschütztes Gartendenkmal!

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Läuft: Haushaltsbefragung zur sozialverträglichen Quartiersentwicklung in der Nördlichen Luisenstadt

Sie, die Bewohnerinnen und Bewohner der Luisenstadt Nord, werden amtlich um Mitwirkung gebeten.

Nach der Publikation der wissenschaftlichen Untersuchung zu "Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt" im Jahr 2018 (hier nachlesen) fragt das BA Mitte Stadtentwicklungsamt nun noch einmal genauer nach.

Gerichtet an die Haushalte im Bereich Luisenstadt Nord wurden Fragebogen in die Briefkästen gesteckt, deren Beantwortung ist dringlich erwünscht. Erst ein Minimum an Rückläufen dürfte so etwas wie Repräsentativität herstellen

Die Datenerhebung erfolgt anonym. Es geht um Ihre Wohnumfeld, Ihre Nachbarschaft. Zum Inhalt des Fragebogens bitte weiterlesen.

Hintergrund

Im Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt hat die Nutzung der erheblichen Neubaupotentiale eine besondere Bedeutung für die weitere Entwicklung des Quartiers.

Mit dem Ziel einer sozial verträglichen Gebietsentwicklung sollen Vorgaben für einen am Bedarf der Bevölkerung orientierten Wohnungsbau entwickelt werden.

Hierbei steht die Schaffung von preiswerten, von breiten Schichten der Bevölkerung nachgefragten Wohnungen im Vordergrund.

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Mai/Juni 2019: ecke köpenicker No. 2/2019 erschienen

Die ecke No. 2 für die Monate Mai und Juni 2019 mit den Schwerpunkten Bodenwerte, Milieuschutz, Mieterberatung informiert aktuell und mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

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Bürgerverein Luisenstadt: Wir erneuern erneut eine Gedenktafel

1848 noch einmal.
"Was geschah am 16. Oktober 1848 am Luisenstädtischen Kanal?" - das berichtete Dr. Klaus Duntze vom Bürgerverein Luisenstadt am Donnerstag, dem 16. Oktober 2008 um 18 Uhr in der Annenkirche am Heinrich-Heine-Platz. Anschließend um 17 Uhr wurde an der Mauer der Gartenanlage eine Gedenktafel zu diesem historischen Ereignis enthüllt.

Mehr zu dem denkwürdigen Tag berichtet Vereinsmitglied Wieland Giebel in seinem BerlinStory-Blog:
www.BerlinStory.de/blog/freitag-19-september-2008

Der Bürgerverein Luisenstadt erneuert jetzt im Frühjahr 2019 die vandalisierte und mittlerweile völlig verschwundene Gedenktafel - und erinnert damit auch an unser leider kürzlich verstorbenes Gründungsmitglied Klaus Duntze.

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