Denkmal Tag 2013 Postfuhramt
Insbesondere der Samstag, der ersten Tag des Offenen Denkmals 2013, überaschte mit großem Zuspruch im ehemaligen Postfuhramt in der Melchiorstraße. 100 neugierige Gäste waren bei der ersten Führung dabei, etwa 50 weitere Interessierte kamen zur zweiten Runde. Auch der Infostand zur verfallenden Eisfabrik in der Köpenicker Straße stieß auf reges Interesse.

Vorstandmitglied Peter Schwoch hat die Sachvorträge im Postfuhramt mit großer Fachkompetenz durchgeführt. Er hatte die interessantesten historischen Fotos dabei und gab viele Details aus früherer Technikgeschichte an das Publikum weiter.

Das Architekturbüro Patzschke hat fünf Tafeln zur Planung für das Gelände vorgestellt. Herr Olfe hat die Erläuterungen zur zukünftigen Bebauung gemacht. Alle Leute waren von der historischen Darstellung beeindruckt, natürlich vor der Kulisse des fast totalen Verfalls.

Insgesamt können wir mit der Resonanz sehr zufrieden sein. Büro Patzschke lieferte darüber hinaus Mineralwasser und Brezeln, alles erschien weitgehend professionell.

Über die Geschichte der Eisfabrik und den Stand der derzeitigen Entwicklung auf dem Grundstück informierte die Eisfabrik-Initiative von Peter Schwoch sowohl am Sonnabend wie auch und Sonntag. Der häufigste geäußerte Wunsch war, das Denkmal einmal sehen zu können, was aber wegen der Baufälligkeit immer noch nicht möglich ist.

Es bleibt die Hoffnung, dass das Bemühen den Verfall aufhalten kann und eine Lösung gefunden, wird um den Stern der Luisenstadt wieder erstrahlen zu lassen.

Einige Schnappschüsse vom Tag des Offenen Denkmals 2013 im ehemaligen Postfuhramt:

Denkmal Tag 2013 Postfuhramt Collage

 

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Sebastianstraße, 1976 / 2018

Großansicht hier

Das historische Foto oben zeigt den Bauzustand der Mauer an der Sebastianstraße in der Luisenstadt im Jahr 1976. Die Mauer wurde mehrfach verändert, verstärkt, erhöht.

Fotos gefunden bei Facebook in der Gruppe "West-Berlin".


Quellen
© FHXB-MUSEUM / Jürgen Henschel (https://fhxb-museum.de/fhxb_lp/objekt.php?o=17247&m=15208)
© refilm.io (http://refilm.io/36)

Sonntag 18·August 2019: Museumsfest im Märkischen Museum - Exkursionen in die Nachbarschaft

Im Rahmen des Museumsfestes im Märkischen Museum bietet unser Bürgerverein Luisenstadt folgende Führung durch die Luisenstadt in Mitte und Kreuzberg an.

Orte und Themen der Führung mit unserem Vereinsmitglied Ulli Fluss:

  • Am Köllnischen Park: ehemalige Zentralverwaltung der AOK, nun Metropol Park und Neubauprojekt Embassy. Ehemaliger Bärenzwinger. Beispiele für neue, hochpreisige Eigentumswohnungen im Kiez

  • Brückenstraße: Problematik der Spätis, Clubkultur

  • Heinrich-Heine-Straße: Clubkultur, ehemalige Maschinen- und Dampfkesselfabrik der Gebrüder Lilienthal

  • Michaelkirchstraße bis Michaelkirchplatz (eines der ersten Plattenbauviertel Ostberlins) und Michaelkirche

  • Engelbecken und Luisenstädtischer Kanal von Peter Joseph Lenné


Termin:
Sonntag 18. August 2019, 18 Uhr

Treffpunkt an der Virchow-Pforte des Märkischen Museums

Die Führung endet voraussichtlich am Engelbecken bzw. am Oranienplatz. Die Teilnehmer erhalten Gelegenheit, zum Märkischen Museum zurückgeleitet zu werden.


Weitere Infos zum Museumsfest des Märkischen Museums hier ...

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Grün für Luise: Die Gießaktion hat den Praxistest bestanden

Das Grünflächenamt Mitte hatte es im Juni und im Juli 2019 nicht geschafft, die Straßenbäume und Grünanlagen zu wässern und so folgten an einem Freitagnachmittag im August ca. 30 Leute - Frauen, Männer, Kleinkinder mit ihren Eltern und Senioren - einem Aufruf von "Grün für Luise" und wässerten auf dem Heinrich-Heine-Platz die Bäume.

Mit großer Begeisterung folgten die Kleinkinder dem Beispiel der Erwachsenen und sogar Schwerbeschädigte mit Gehhilfen und Rollator halfen mit.

Das Wasser sprudelte aus einem an zwei Stellen nacheinander angedockten Standrohr für Hydranten, welches sich die Projektgruppe des Bürgervereins Luisenstadt e.V. von den Wasserbetrieben besorgt hatte. Klaus Faehnrich und Frank Thärigen, die es bedienten, konnten die ihnen hingestreckten Eimer und Kannen gar nicht schnell genug wieder füllen.

(mehr und Fotos auf der nächsten Seite....)

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Samstag 14·Sept 2019: Aktion Gemeinsame Sache - Das Engelbecken retten

 

Wir machen im und rund um das Engelbecken sauber. Mit Ihnen.

Schon viele haben sich dafür eingesetzt, dass die Lebensqualität in der Luisenstadt am Übergang von Mitte und Kreuzberg für alle immer besser wird.

Es war so schön - aber durch einen Teil der zahlreichen Besucher verdreckt es. Müll landet im wunderbaren See - wir holen ihn raus.

Schnapsflaschen und Pizzakartons verstecken sich im Gebüsch - wir entsorgen.

Schwäne, Enten und wir wollen rund ums Café am Engelbecken diese Idylle genießen.

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Vorschau: Unser neues Veranstaltungsprogramm bis Oktober 2019

Unser neues Veranstaltungsprogramm für die Monate August bis Oktober 2019, organisiert von der AG Geschichte, ist bereits im Druck. Hier können Sie vorab hineinschauen. Die Verteilung des Flyers beginnt Anfang August.

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Freitag 16·August 2019: Projekt Luisenstädtische Kirche - Nun endlich Denkmal-Einweihung


UPDATE:
Auch Wieland Giebel war gestern bei unserer wunderbaren Denkmaleinweihung dabei. Hier ist sein Bericht im Foto-Blog


EINLADUNG zur Einweihung
des Bodendenkmals Luisenstädtische Kirche und der erneuerten Informationstafel

 

am Freitag, 16. August 2019 um 15 Uhr

im Luisenstädtischen Kirchpark zwischen Sebastianstraße und Alte Jakobstraße.


Mehr über das Projekt, das unser Bürgerverein bereits seit mehr als 10 Jahren verfolgt

Der Bürgerverein Luisenstadt und der Investor Instone Real Estate GmbH des benachbarten Wohnquartiers Luisenpark an der Stallschreiberstraße laden gemeinsam ein zur Vorführung von Erinnerungszeichen zur Geschichte des historischen Ortes.

1753 wurde hier auf dem Friedhof der Cöllnischen Vorstadt die erste steinerne Kirche gebaut. Sie war der Mittelpunkt der 1802 benannten Luisenstadt. Ihre Bürger spielten im 19. Jahrhundert eine wichtige Rolle in der sozialen und politischen Selbstverwaltung Berlins. Die Kirche bestand fast 200 Jahre bis zur Zerstörung im Februar 1945 im Bombenkrieg.

Nach der Teilung der Stadt stand sie als Ruine im Grenzgebiet und wurde 1964 gesprengt und abgetragen. Seit 2002 erinnert eine Stele am Eingang des Parks an die Luisenstadtkirche und die berühmten Toten Friedemann Bach, Gottlieb Svarez und Friedrich Nicolai, die auf dem Kirchhof bestattet waren.

Bei der Veranstaltung können alle Besucher den Plattenweg abgehen, der die Umrisse des früheren Kirchgebäudes markiert und sich auf einer neuen Informationstafel  genauer mit der Historie des Ortes vertraut machen.

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