Verkehrskonzept Flyer

Am 28. Mai 2018 fand das 2. öffentliche Treffen zum Verkehrskonzept in der südlichen Luisenstadt statt.

Vielschichtige verkehrliche Probleme diskutierte Bezirksstadtrat Florian Schmidt im Rahmen eines Workshops mit interessierten Bürgern:

Wie kann der Fuß- und Radverkehr fur Alle sicherer und komfortabler gestaltet werden?
Wie konnen der Pkw-Verkehr, das Parken und das Liefern vertraglich organisiert werden?

Für den Bürgerverein Luisenstadt war Volker Hobrack dabei.

Seine Einlassung und sein - hier verkürzter - Kommentar dazu:

In unserem Nachbarbezirk Kreuzberg tut sich etwas in Sachen Verkehr. Die ersten Vorschläge für ein Verkehrskonzept für die südliche Luisenstadt wurden in einer öffentlichen Beteiligungsveranstaltung vorgelegt.

Knapp 100 Anwohner und Interessiert kamen und haben mit den Fachleuten des Planungsbüros konkret besprochen, wo Gehwegvorstreckungen nötig sind, wo die Fahrradstreifen fehlen und wie man die chaotisch Verkehrssituation in der Oranienstraße angehen sollte.

Die Zurückdrängung des individuellen Autoverkehrs ist bei allen Beteiligten Konsens gewesen.

Ob eine Verengung der Autospuren in der Oranienstraße unumstritten hingenommen wird, ist sehr zweifelhaft.

Als nur indirekt Beteiligter aus der nördlichen Luisenstadt habe ich in der Arbeitsgruppe Fußverkehr/Aufenthalt auf die positive Wirkung des Verkehrskonzeptes Nördliche Luisenstadt hingewiesen, dass schon seit 4 Jahren in Kraft ist.

Außerdem habe ich mich dafür eingesetzt, dass der Grünzug Luisenstädtischer Kanal als unser gemeinsamer Erholungsort besonders betrachtet werden muss an den Straßenquerungen Oranienplatz und Wassertorplatz.

Die Aufenthaltsqualität im südlichen Abschnitt des denkmalgeschützten Gartendenkmals lässt sehr zu wünschen übrig.

Volker Hobrack

 

Update
Anfang Juni 2018 wurde das Protokoll der Workshops veröffentlicht. Sie können es hier downloaden/lesen.


Verkehrskonzept Flyer Seite 2 Untersuchungsgebiet

Collage: Das Untersuchungsgebiet für das neue Verkehrskonzept in Kreuzberg (Flyer Seite 2)

Abbildung in großer Ansicht hier im Original-Flyer der Einladung


Die südliche Luisenstadt ist ein lebendiges, quirliges Quartier mit attraktiven Wohnlagen, zahlreichen Restaurants, Kneipen und Geschäften sowie schönen Plätzen und grünen Oasen.
In der nördlichen Luisenstadt wird in dieser Woche der Verkehr mittels Parkraumbewirtschaftung beruhigt.

Mehr: Aktueller Newsletter der STATTBAU zum Thema Verkehr vom April 2018 (mit vielen weiteren Themen)

Diskussion läuft bei Twitter.
Erste Adresse dazu - der Twitter Account von Florian Schmidt:
www.Twitter.com/f_schmidt_BB

 

 

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Kurz gefasst - Alle Meldungen - 2019

Alle bisherigen Kurzmeldungen für 2019 hier auf dieser Seite ... - Sowie für 2018 und 2017 hier. - Mehr "Luisenstadt" googeln - bitte hier


    JANUAR 2019

  1. Freitag 11. Januar, Diskussion "Die Pressefreiheit in der Gegenwart" im FHXB Museum, Dachetage
  2. Freitag 11. Januar, Gespräch + Neujahrsempfang "Die IBA 1987 (i. d. Luisenstadt) - und Stadterneuerung heute". CLB, Aufbauhaus

  3. Bild oben Großansicht
    · Mehr über die Lichtgrenze am 9. November 2014 in der Luisenstadt

 

Die Wahrheit über die Nutzungskonflikte auf der Partymeile Köpenicker Straße und warum

In der ecke No. 8 Dez 2018/ Jan 2019 finden Sie diesen Leserbrief von Volker Hobrack, Vorstand unseres Bürgervereins Luisenstadt, zur Studie zu den Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt:

Liebe Redaktion,
in diesem Artikel der FAZ (m.FAZ.net/aktuell/reise/tourismus-berlin-deutsch-land - "Den Berlinern reicht's") steckt sehr viel mehr Wahrheit als in Euren Beiträgen über die Studie zu den Nutzungskonflikten (hier lesen) in der ecke von Nov/Dez 2018. Mit den Zitaten aus dieser Studie wird der Eindruck erweckt, als wären die Lärmbelastungen durch Tourismus nicht sonderlich groß.

Besonders grotesk ist das Zitat, "dass Gäste des A&O Hostels… keine wesentliche Quelle nächtlicher Ruhestörungen" seien.

Auch in dieser Studie steckt ein Haufen falscher und beschwichtigender Aussagen. Dieses Hostel ist Hauptverursacher von Lärm und von Verkehrsproblemen in der Köpenicker Straße, weil es überdimensioniert ist.

Das Bezirksamt hat in seiner Ignoranz mit einer Betriebsgenehmigung für 1.600 Betten ein Dauerproblem für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer geschaffen, mit dem es jetzt nicht mehr umgehen kann. Es ist darüber hinaus noch peinlicher für die Verwaltung, wenn nebenan und gegenüber Spätis entstehen, teils ungenehmigt, die den überbordenden Tourismus zu einer Gefahr für die Stadtverträglichkeit werden lässt.

Zur Studie ist allerdings auch anzumerken, dass mit dieser sozialwissenschaftlichen Arbeit überhaupt mal ein anderer Weg der Problembetrachtungen gegangen worden ist. Doch ob das mit dieser ersten Untersuchung schon ausreicht, ist sehr zweifelhaft. Richtig ist die Feststellung der Studenten, dass eine deutliche Diskrepanz in der Wahrnehmung des Gebietes zwischen der Verwaltung und den Anwohnern besteht.

Doch was folgt daraus für den Arbeitsstil der Verwaltung?

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NEU: Dezember 2018/Januar 2019: ecke köpenicker No. 8/2018 erschienen


Die ecke No. 8 für die Monate Dezember 2018 und Januar 2019 informiert aktuell und mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

  • Vorläufiger Abschied der ecke und der ecke-Macher *)
  • Leserbrief von Volker Hobrack, Vorstand Bürgerverein Luisenstadt, zur Interpretation der Studie zu den Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt **)
  • Ein Haus im Haus. Der Sieger des Architekturwettbewerbs für das Marinehaus am Köllnischen Park steht nun fest
  • Plädoyer. Marktplätze der neuen Art!
  • Wenn unser Haus verkauft wird. Das Netzwerk "Häuser bewegen" leistet emotionale Hilfe für betroffene Mieter
  • Bezirk baut Milieuschutz aus. Auch die Nördliche Luisenstadt soll untersucht werden
  • Auf Hilfsbedürftige achten! Auch 2018 ist die Berliner Kältehilfe aktiv
  • Neue Perspektiven für das Postfuhramt in der Nördlichen Luisenstadt. Irischer Investor plant Wohnen und Gewerbe
  • Die alte Eisfabrik an der Spree.
    · Investor Trockland. Erste Arbeiten am "Eiswerk"-Vorhaben haben bereits begonnen: Brand im Dachstuhl
    · Rundgang mit Falko Hennig. Eis und Feuer am Wasser
  • Nachrichten aus dem Bezirk
  • Adressen

______________________
(Original-Überschriften wurden ergänzt)

Lesen/Downloaden Sie die neue "ecke köpenicker" hier auf dieser Seite...

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Di 15·Jan 2018: Vortrag - Der Beginenhof in Kreuzberg: ein Haus für viele Frauen

Sozialwissenschaftlerin und Historikerin Dr. Gisela Notz erzählt uns anhand des Beispiels Beginenhof von der Idee des selbstbestimmten Wohnens in der Stadt. Der Beginenhof in Kreuzberg - ist ein Haus für viele Frauen.

Die Idee entstand in Berlin vor vielen Jahren. Damals lebten schon ca. 600.000 alleinwohnende Frauen in der Stadt. Viele konnten sich vorstellen, gemeinsam mit anderen Frauen ein Haus zu beziehen. Nach langjähriger Vorarbeit konnte dann ab Oktober 2007 der Beginenhof am Erkelenzdamm bezogen werden.

In dem ansprechend geschwungenen und lichtdurchfluteten Gebäude wohnen 53 Frauen (und vier angehörige Männer) zwischen Ende 20 und über 80 Jahren in einer Wohneigentümergemeinschaft (WEG).

Das tägliche Leben organisieren sie selbstverwaltet. Der ursprünglichen Idee entsprechend sollen Wohnungen ausschließlich an Frauen verkauft/vermietet werden.

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NEU: Unser Veranstaltungsprogramm Januar bis März 2019

Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch hier auf unserer Homepage ...

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Abschlussbericht erschienen: Das sind die "Nutzungskonflikte in der Nördlichen Luisenstadt"

Dass wir auf diesen Abschlussbericht der Untersuchung zu Nutzungskonflikten in der Nördlichen Luisenstadt "sehnsüchtig" gewartet haben, das wäre sicher übertrieben.

Nun ist der wissenschaftliche, dennoch auch lesbare Bericht fertiggestellt und veröffentlicht worden. Nutzer und Anwohner der Köpenicker Straße können nun genauer hinschauen, was und warum vor ihrer Tür passiert.

Konsequenzen aus den Ergebnissen zu ziehen, das obliegt nun dem Bezirksamt Mitte und seinem Präventionsrat *). Doch Bürgerbeteiligung ist auch hier weiterhin gefordert.


Update: Lesen Sie dazu auch aktuell die Ergänzungen der HUB-Forscher in der kürzlich erschienenen "ecke No. 7 Nov/Dez 2018" hier auf unserer Homepage

Und das Berliner Abendblatt berichtete inzwischen ebenfalls:
www.AbendblattBberlin.de/2018/11/17/probleme-in-der-luisenstadt


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