Stadtteilzeitung Ecke Koepenicker 3 Mai 2016 Fuehrung

Und so war die Jubiläumsfeier des Bürgervereins Luisenstadt, die am 15. April im Café am Engelbecken begangen wurde, auch überaus gut besucht.

Nicht nur Vereinsmitglieder und Freunde waren gekommen, auch die lokale Politprominenz gratulierte.

Die Bezirksbürgermeister von Kreuzberg und Mitte, Monika Herrmann und Christian Hanke, würdigten die Arbeit des Vereins, ebenso die Stadtentwicklungsstadträte beider Bezirke, Hans Panhoff  und Carsten Spallek.

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Rückblick auf 25 Jahre Vereinsarbeit - Ein Vortrag von Volker Hobrack anlässlich unseres Geburtstagsempfangs am 15. April 2016.

Alle interessierten Bewohner der Luisenstadt, Freunde und Mitglieder können mit dem folgenden Text und den illustrierende Bildern die jüngste Geschichte der Luisenstadt nachvollziehen.

Am Ende dieses Artikels finden Sie einen Link zu einer kleinen Fotogalerie mit Schnappschüssen unserer 25-Jahr-Feier.

> Vortrag mit Bildern: Die Wiederbelebung eines vergessenen Stadtteils >>>

Herrmann Twitter 25 Jahre BVL

Vielen Dank für den Besuch und die freundlichen Grußworte anlässlich unserer 25. Geburtstagsfeier, Frau Herrmann. Unser Dank gilt aber auch allen anderen aus der örtlichen Politikprominenz, unseren Mitgliedern, Freunden und Gönnern des Bürgervereins.

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Abbbildung: Klaus Duntze, Frauke Mahrt-Thomsen, Frank Eberhardt (Foto: Mike Hughes).

Folgender Interview-Text aus DRUCKSACHE - dem Magazin der Erneuerungskommission KottbusserTor - Ausgabe Nr. 3 vom  22.03.1991:

"Bei der Gründungsversammlung des „Bürgerverein Luisenstadt" wurden Frauke Mahrt-Thomsen, Frank Eberhardt und Klaus Duntze in den Vorstand gewählt. Keine leichte Aufgabe, denn die Aufgaben, die sich der Verein gestellt hat sind mindestens ebenso zahlreich und vielfältig wie die dabei zu bewältigenden Probleme.

Über beides sprachen die DRUCKSACHE mit den frischgebackenen Vorsitzenden:


Frauke Mahrt-Thomsen ist Leiterin der Bücherei Oranienstraße und DRUCKSACHE-Leserlnnen als Autorin zahlreicher „Buchtipps" bekannt. Frank Eberhardt ist Geologe, zur Zeit in der „Warteschleife" und wahrscheinlich demnächst im Vorruhestand. Er wohnt seit 23 Jahren in der Luisenstadt und ist ausgesprochener Kenner vor allem ihrer architektonischen Geschichte. Klaus Duntze ist Pfarrer der evangelischen St. Thomas-Gemeinde und arbeitet - mit Unterbrechungen - seit 1966 in Kreuzberg.

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Abbildung: Gründungsversammlung des Bürgervereins Luisenstadt in der Heinrich-Heine-Bibliothek (Foto: Mike Hughes).

Folgender Text aus DRUCKSACHE - dem Magazin der Erneuerungskommission KottbusserTor - Ausgabe Nr. 3 vom  22.03.1991:

"Für die Luisenstadt, bis 1920 ein eigener Stadtteil, hat der Fall der Mauer ganz besondere Folgen.

Denn trotz der Trennung durch die Bezirksgrenze von Mitte und Kreuzberg und später dann die Mauer existiert hier noch immer ein einheitlicher Stadtraum. Den will ein neugegründeter „Bürgerverein Luisenstadt" wiederentdecken.

Vierzehn Monate ist es nun her, dass sich an den Grenzübergängen die Menschen in die Arme fielen. Auch am Moritzplatz zwischen Kreuzberg und Mitte konnten Fotografen und Kamerateams massenhaft Bilder für Vereinigungs-Bildbände und Sondersendungen erbeuten.

Von der Party-Stimmung des 9. November ist mittlerweile nichts mehr übrig. Ossis und Wessis kümmern sich wieder um ihre alltäglichen Sorgen, die zumindest bei den einen ganz neue Qualität haben. In Berlin allerdings ist die Situation wie so oft etwas anders. Nirgendwo sonst vermischen sich Probleme/Ost und Probleme/West so stark wie hier, und kaum irgendwo in Berlin zeigt sich das so deutlich wie in der Luisenstadt.

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Ende September 2015 endete ein Architekten-Wettbewerb für den Neubau von Wohnhäusern an der Köpenicker Straße 104 bis 114 in der Luisenstadt-Nord. Das Ergebnis war ein unentschlossenes Unentschieden - die Jury vergab zwei erste Preise, die jeweils mit 39.750 Euro dotiert sind. Bereits im Juni 2015 schrieb die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gemeinsam mit der WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH diesen nichtoffenen Realisierungswettbewerb aus. Nun endlich werden die Pläne für die Luisenstädter veröffentlicht.