zweite Veranstaltung zur Aktivierung von Arbeitsgremien für das Sanierungsgebiet

Auf der zweiten Veranstaltung zur Aktivierung von Arbeitsgremien für das Sanierungsgebiet "Nördliche Luisenstadt" wurde die Betroffenenvertretung gebildet. Die 68 Gäste des Abends wählten aus ihren Reihen insgesamt 14 Frauen und Männer. Der Bürgerverein Luisenstadt ist durch seinen Vorsitzenden Volker Hobrack vertreten.

Rosengarten zwischen Waldemarbrücke und Engelbecken

Im historischen Rosengarten zwischen Waldemarbrücke und Engelbecken fehlen derzeit im Vergleich zur Planung und dem ursprünglichen Zustand nach der Neuanlage etwa 30 alte englische Duftrosen.
Diese können nicht nachgepflanzt werden, weil dem bezirklichen Grünflächenamt für Nachpflanzungen kein Geld zur Verfügung steht.

Sanierungsgebiet Nördliche Luisenstadt

Das 26 ha große Gebiet mit 119 Grundstücken umfasst den sogenannten Holzuferblock (zwischen Spree, Köpenicker Straße, Bona-Peiser-Weg, und Michaelkirchstraße), den südlich angrenzenden östlichen Melchiorblock (zwischen Köpenicker Straße, Melchiorstraße, Engeldamm und Adalbertstraße), den westlichen Melchiorblock (zwischen Köpenicker Straße, Melchiorstaße, Adalbertstraße und Michaelkirchstraße), sowie den Uferbereich der Spree zwischen Schillingbrücke und den Wegeanschluss am Märkischen Ufer inklusive der zur Wiedererrichtung vorgeschlagenen Waisenbrücke und der Verbindung zwischen Rungestraße und Spreeufer. Es grenzt westlich an den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit seiner Spreeuferzone an.

Mehr Informationen über das Sanierungsgebiet auf stadtentwicklung.berlin.de

"ecke köpenicker - September 2013" - Sonderpublikation des Bezirksamts Mitte für die Nördliche Luisenstadt und das Sanierungsgebiet anlässlich des Tages des Offenen Denkmals 2013

ecke koepenicker Sept 2013 150

Gartenanlage Michaelkirchplatz
Einweihung des wiederhergestellten Platzes am 29.6.2012 um 13 Uhr

Vortrag von Dr. Klaus Duntze:

Michaelkirchplatz – der Name sagt es schon: Platz und Kirche gehören untrennbar zusammen. Schon in Lennés Bebauungsplan 1841

Die Luisenstadt hat viele Kleinode.

Eines davon liegt noch im Dornröschenschlaf in der Köpenicker Straße 40/41:
Es ist die denkmalgeschützte Eisfabrik.

Die Eisfabrik ist stark vom Verfall bedroht, doch die Bewohner des Vorderhauses und der Bürgerverein Luisenstadt setzen sich für ihren Erhalt ein. Gemeinsam sind wir bereits beim ehemaligen Stadtrat Epraim Gothe vorstellig geworden um die Substanz zu sichern und eine geeignete neue Nutzung anzuregen.

Widerstand gibt es allerdings vom derzeiten Eigentümer TLG, denn der favorisiert den Abriss und eine lukrative Neuverwertung. Wir hoffen, es gelingt diese schlafende Schönheit wachzuküssen.

Siehe auch: www.Berlin-Eisfabrik.de


Eine Ausstellung zur Eisfabrik ist (voraussichtlich) jeweils am Tag des Offenen Denkmals zu sehen:


Carl Bolles Norddeutsche Eiswerke

Zur Ausstellung: An Carl Bolles Norddeutschen Eiswerken lässt sich die Entwicklung der Kühlung von Lebensmitteln von der Eisgewinnung auf den Berliner Seen über die Einführung der Kältemaschinen bis zum Ende der Großkälteanlagen gut nachvollziehen. Das Ensemble, dessen erste Anlagen im ausgehenden 19. Jahrhundert errichtet wurden, hat einen wichtigen Teil durch Abriss verloren, doch auch die restlichen Gebäude sind gefährdet. Das Denkmal ist leider immer noch nicht zugänglich. Die Initiative informiert über die Geschichte der Fabrik und ihre Bemühungen zum Erhalt des Denkmals.

Köpenicker Str. 40-41
U-Bhf. Heinrich-Heine-Straße
Veranstalter: Initiative zum Erhalt der Eisfabrik
Mailt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Peter Schwoch)