Genossenschaften

  • Flyer Q4 2018 Hausbesetzer

    „Meine Erinnerungen an Kreuzberg im Jahr 1981 sind schwarzweiß. Die Beleuchtung der Gaslaternen war dürftig. Die Hochbahn verlief düster und mächtig vom Gleisdreieck zum Schlesischen Tor.

    Kaum Autos und kaum Menschen auf den Straßen. Ganze Straßenzüge standen leer, Ruinen, nirgends Licht, zugemauerte Haustüren. Die schmierig verdreckten Schaufenster enthielten Gerümpel von Wohnungsauflösungen.

    Wohnungen waren entmietet und die Leute ins Neue Kreuzberger Zentrum am Kotti umgesetzt. Der Plan: Abriss des gesamten Viertels und Neubebauung.“

    Käthe Kruse erzählt vom Alltag in einem der insgesamt 164 besetzten Häuser in Berlin, vom Prozess der Legalisierung über Gründung eines Hausvereins und der späteren Hausgenossenschaft, um langfristig bezahlbares Wohnen zu garantieren. Sie lebte 33 Jahre im sog. Bauhof in der Manteuffelstraße 40/41 und ist Gründungsmitglied der Genossenschaft Luisenstadt e.G..

    Fotos: Ein Dach über dem Kopf - Hausbesetzer bei der Arbeit. Der Werkhof in der Manteuffelstr. 40/41 (1980er Jahre und heute)

  • Flyer Q1 2018 aussen

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich hier auf unserer Homepage...

    Wir beginnen das Veranstaltungsprogramm des Bürgervereins im neuen Jahr 2018 mit einem Vortrag über die Geschichte der Genossenschaften und ihre Spuren in der Luisenstadt, lassen uns versetzen in die früheren Amüsierbetriebe am Oranienplatz und erfahren in einem weiteren Vortrag, was es mit den noch verbliebenen Militärbauten in der Luisenstadt auf sich hat.