Kreuzberg

  • Guenter Koenig

    Mit tiefer Betroffenheit haben wir die traurige Nachricht vom Tod unseres verehrten Gründungsmitgliedes Günter König erhalten!

    Der Bürgerverein Luisenstadt e.V. verliert mit ihm eines seiner engagiertesten, ideenreichsten Mitglieder.

    Mit seinem Optimismus und seinem Elan hat er uns immer wieder mitgerissen und uns mit seiner Fröhlichkeit angesteckt.

    Günters reiche Lebenserfahrung und seine Jahre als Bürgermeister von Kreuzberg, sein Wissen darum, dass Kreuzberg und Mitte ursprünglich zusammengehörten, haben die Grundsätze und Ziele unseres Bürgervereins entscheidend geprägt, haben die Luisenstadt wieder ins Stadtbewusstsein gerückt als eine der ältesten Vorstädte des historischen Berlin und als lebendiges, modernes Stadtgebiet in unmittelbarer Zentrumsnähe.

    Kreuzberg war seine Heimat.

    Günter König starb am 6. September 2015 im Alter von 82 Jahren.

  • 1920, als Groß-Berlin entstand, verschwand ein Stadtteil, der 1802 gegründet worden war: die Luisenstadt. Die Ackerbürger des Köpenicker Feldes baten König Friedrich Wilhelm III., der Vorstadt das Stadtrecht und den Namen seiner Gemahlin, der Königin Luise, zu verleihen.

  • Flyer Q4 2018 Hausbesetzer

    „Meine Erinnerungen an Kreuzberg im Jahr 1981 sind schwarzweiß. Die Beleuchtung der Gaslaternen war dürftig. Die Hochbahn verlief düster und mächtig vom Gleisdreieck zum Schlesischen Tor. Kaum Autos und kaum Menschen auf den Straßen. Ganze Straßenzüge standen leer, Ruinen, nirgends Licht, zugemauerte Haustüren. Die schmierig verdreckten Schaufenster enthielten Gerümpel von Wohnungsauflösungen. Wohnungen waren entmietet und die Leute ins Neue Kreuzberger Zentrum am Kotti umgesetzt. Der Plan: Abriss des gesamten Viertels und Neubebauung.“

  • fraenkel flyer 1

    UPDATE nach der Wahl

    Der Bürgerentscheid gegen die Umbaupläne erhielt nicht die erforderlichen 20.000 Ja-Stimmen. Nur 12.833 Bürger votierten dagegen, 187.000 der Wahlbrechtigten taten es nicht. Klarer Sieg.

    Mitte 2017 sollen die Arbeiten beginnen: das Fraenkelufer am Landwehrkanal soll barrierefrei werden, mit breiteren Wegen, Sitzmöglichkeiten und Fahrradbügeln. Ein Traum wäre es, wenn an der ehemaligen Einmündung des Luisenstädtischen Kanals in den Landwehrkanal  eben genau dieses städtische Denkmal wieder deutlich sichbar gemacht wird. Mit einer durchgehenden Parkanlage und Wanderwege bis zur Spree...

  • Backstube Wassertorstrasze Fassade

    Altes Handwerk in der Luisenstadt

    Bereits seit 1981 Jahren werden am "Wassertor" nahe des Luisenstädtischen Kanals in handwerklicher Tradition und im Kollektiv Brötchen, Kuchen und jede Menge verschiedener Brotsorten gebacken.
    Fast ausschließlich mit frisch gemahlenem Vollkornmehl und mit anderen Zutaten aus ökologischem Anbau, die die Bäckerei direkt von Erzeugern aus dem Berliner Umland bezieht. So können die Preise für ihre erstklassigen Backwaren trotzdem erschwinglich bleiben, worauf das Kollektiv großen Wert legt. Der Verkauf findet direkt in der Backstube statt, es werden aber auch Kitas, Cafés und kleine Bioläden im Kiez beliefert.

    Wir besuchen mit Ihnen die schön warme, weihnachtliche Backstube, ein Gründungsmitglied des Kollektivs führt uns herum. Bitte melden Sie sich gleich an...

  • Blindenanstalt Collage

    Sie ist mittlerweile schon ein sehr beliebter, gut besuchter Klassiker: Unsere Führung durch die Blindenanstalt von Berlin in der Oranienstraße. Wir freuen uns über die nun im 3. Jahr in Folge stattfindende Führung!

    Die Blindenanstalt in der Oranienstraße 26 geht auf das Jahr 1902 zurück. Das Gebäude stammt aus den Jahren 1863/64 und diente vorher als Gemeindeschule. Im Haus der nun ehemaligen "Blindenanstalt" werden heute unterschiedlichste Nutzartikel wie Bürsten und Besen, Körbe und Flechtwaren in erstklassiger Handwerkstradition hergestellt.

    Seit 1998 sind die Werkstätten weltweit bekannt, denn seitdem werden hier unter dem Markennamen "DIM Die imaginäre Manufaktur" Designprodukte - wie Lampenschirme, Bilderrahmen oder Kartonkästchen - aus Natur- und Kunststoffmaterialien hergestellt, die sogar in Museumsshops in New York, London und Tokio zu finden sind und die im hauseigenen historischen Laden, aber auch direkt in den Werkstätten an Kunden oder Händler verkauft werden.

    Bei der Führung werden sowohl der Verkaufsladen als auch die Werkstätten besichtigt.

    Eine Veranstaltung des Bürgervereins Luisenstadt. Anmeldung nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

    Termindetails, Anfahrt... >>>

  • Markt der Akteure 2018 Einladung

    Besuchen Sie uns und unseren Info-Stand

    auf dem "Markt der Akteure 2018".

    Der Wassertorplatz befindet sich auf dem südlichen, ehemaligen Luisenstädtischen Kanal, heute Stadtpark. Daran schließt sich die Wassertorstraße an.

    Siehe -> Stadtplan.

    Mehr Info auf der Seite der Veranstalter

  • Flyer Q4 2017 aussen

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich hier auf unserer Homepage...

  • Verkehrskonzept Flyer S2

    Am 12. Oktober 2017 veranstaltete der Bezirk XHAIN eine Auftaktveranstaltung zu einem neuen "Verkehrskonzept Luisenstadt". Mehrere Mitglieder des Bürgervereins nahmen daran teil. Volker Hobrack berichtet, auch mit eigenen Einschätzungen.

    Sehr schön, dass die Luisenstadt auch in Kreuzberg ein Begriff ist. Nicht schön ist, dass die STATTBAU die "Luisenstadt" vordergründig nur für Kreuzberg okkupiert. Zumindest im Einladungsflyer zur genannten Veranstaltung. Erst aus dem Vorspanntext der Einladung ist zu entnehmen, dass ein Verkehrskonzept für das Untersuchungsgebiet Luisenstadt Kreuzberg gemeint ist.

    Denn für die nördliche Luisenstadt liegt eine Verkehrsstudie bereits seit 2011 vor, an die sich Kreuzberg hätte anschließen können. Noch dazu mit geringerem Aufwand, weil die Kordonmessungen an den Kontrollpunkten Köpenicker Straße, Adalbertstraße und Heinrich-Heine-Straße ja die Ansatzpunkte für den Durchgangsverkehr Mitte nach Kreuzberg und in umgekehrter Richtung geliefert hatten.