Vorträge

  • Luisenstadtbank 600

    Die Erfolgsgeschichte der deutschen Genossenschaften ist untrennbar verbunden mit zwei Namen: Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818–1888) und Hermann Schulze-Delitzsch (1808–1883).

    Die Idee zur Gründung erster genossenschaftlicher Organisationen wurde aus der Not heraus geboren: Um die Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte in Deutschland mit Beginn der Industrialisierung besonders auf dem Land und unter der arbeitenden Bevölkerung in den Ballungsgebieten große Armut.

  • Die Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke - heute ein Denkmalensemble - zeigte einst in einmaliger Komplexität die Geschichte der Kälteindustrie. Von der Eisgewinnung am Rummelsburger See bis zu den ersten Großkühlhäusern Deutschlands konnte hier die Entwicklung nachverfolgt werden. Der heutige Eigentümer, die Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG), ließ bereits im Jahr 2010 die Kühlhäuser, den größten Gebäudeteil, abreißen. Darauf folgten Bürgerproteste und seitens der TLG anscheinender Verhandlungswille

    Das Denkmal ist auf Grund von Spekulation und schlangestehenden Investoren aktuell akut gefährdet, eine positive Entwicklung nicht absehbar. Für eine denkmalgerechte Entwicklung ist ö entlicher Druck notwendig.

  • Moritzplatz AK Collage

    Collage in Großansicht anschauen

    Mit dem wunderbaren Wirtshaus Max und Moritz in der Oranienstraße haben wir dieses Mal einen ganz besonderen Veranstaltungsort gefunden. Ein Ort mit alter Originalatmosphäre sozusagen. Das M&M ist einer der wenigen erhaltenen Leuchttürme der alten Kreuzberger Szene.

    Im Anschluss an die im letzten Jahr im Salon am Moritzplatz gezeigte Ausstellung zum Thema "Jüdische Amüsierbetriebe rund um den Moritzplatz" stellen deren Macher noch einmal die Ergebnisse vor.

    Namen tauchen auf wie das inzwischen bekannte Café Nagler, das vollständig vergessene Café am Moritzplatz, der Tanzpalast Sevilla, das Theater der Gebrüder Herrnfeld, das Theater am Moritzplatz und schließlich eben das Wirtshaus Max und Moritz.

  • Militaerbauten Collage

    Im Jahr 2018 gedenken wir der „Revolution“ von 1848, in der erstmals die Einigung Deutschlands gefordert wurde, und dem Ende des 1.Weltkrieges, als Deutschland im Vertrauen auf die „14“ Punkte des amerikanischen Präsidenten Wilson einem Waffenstillstandsvertrag zustimmte.

    Bis dahin gab es in der Luisenstadt zahlreiche Militärbauten, die noch teilweise vorhanden sind, wie z.B. die Exerzierhalle des Kaiser-Franz-Garderegimentes in der Annenstraße, die Kaserne des 3. Garderegimentes zu Fuß in der Wrangelstraße oder auch die Heeresbäckerei in der Köpenicker Straße.

  • IG Metallhaus Berlin

    Die politischen Verhältnisse im reaktionären Preußen vor 125 Jahren boten keinen Platz für die Vertretungen der Arbeiterverbände in Berlin. Erst als 1908 das Vereinsgesetz in Kraft trat, verlegten diese ihren Sitz in die Reichshauptstadt, so auch der Deutsche Metallarbeiter-Verband DMV.

    Joachim Leidig von der IG-Metall erzählt uns vor Ort die ganze Geschichte.

  • März 18 Volker Schröder width=

    Für demokratische Tradition und revolutionären Geist

    Einladung unserer AG Geschichte zu einem Vortrag von Volker Schröder - Zeitzeuge und Chronist der Bemühungen um die Erinnerung an den Bürgeraufstand im Jahr 1848.

    Seit Herbst 1978 setzt sich die "Aktion 18. März" für die Würdigung der Märzrevolution im Allgemeinen und des 18. März im Besonderen ein. Von einer eher belächelten Truppe hat sich die Bürgerinitiative zu einer Gruppe mit überparteilich prominenter Unterstützung entwickelt.

    Der "Platz des 18. März" vor dem Brandenburger Tor und die Aufnahme des 18. März in den Berliner Flaggenkalender sind Erfolge des zähen Kampfes.

    Volker Schröder stammt aus einer Kreuzberger Bürstenmacherfamilie und kämpft mit Leidenschaft für den „Tag der Märzrevolution“.

    März 18 Platz

    Fotos: Volker Schröder begrüßt die Teilnehmer der Erinnerungsveranstaltung am Platz des 18. März westlich des Brandenburger Tores

  • Collage Anarchie Vortrag

    Auf den Spuren einer vergessenen politischen Strömung

    Die Geschichte der Luisenstadt ist untrennbar mit der Entwicklung der Arbeiterbewegung verbunden. Kaum bekannt ist aber, dass sich hier neben Sozialdemokraten und Gewerkschaftern kontinuierlich auch anarchistische Gruppen trafen.

  • Lilienthal Doppeldecker 600

    Es kamen tatsächlich einige Meilensteine der Technik aus der Luisenstadt.

    Sogar die Anfänge der Luftfahrtindustrie sind eng mit der Luisenstadt verbunden:

    In der Köpenicker Str. 113 befand sich die Kessel- und Dampfmaschinenfabrik der Gebrüder Lilienthal. Hier wurde der erste Fluggleiter weltweit in Serie hergestellt. In der Gitschiner Str. 5 saß die Abteilung für Luftfahrzeugbau der Rumpler-Werke.

    Zu Beginn des 20. Jhs widmeten sich zahlreiche kleinere Konstrukteure der Entwicklung und Herstellung einzelner Flugzeugteile, größere Firmen wie Focker oder Harlan bauten auf Lizenzbasis ganze Flugzeuge nach.

    Hans-Ulrich Fluß, langjähriges Mitglied sowohl im Technikmuseum als auch im Bürgerverein Luisenstadt, erzählt uns in einem spannenden "Lichtbildvortrag" die ganze Geschichte.

  • Blankenstein Collage
    Vom Werk des zwischen 1872 und 1896 amtierenden Stadtbaurates Hermann Blankenstein finden sich auch in der Luisenstadt heute noch einige Bauten: Die Annenkirche, eine komplett und eine teilweise erhaltene Markthalle sowie einige Schulen.

  • Flyer Q1 2017 Vorderseite

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie demnächst auch aktuelle auf der Website...

  • Programm Q4 2016

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine hier...

  • Eisfabrik 001 530
    Die Eisfabrik der Norddeutschen Eiswerke - heute ein Denkmalensemble - zeigte einst in einmaliger Komplexität die Geschichte der Kälteindustrie. Von der Eisgewinnung am Rummelsburger See bis zu den ersten Großkühlhäusern Deutschlands konnte hier die Entwicklung nachverfolgt werden. Der heutige Eigentümer, die Treuhandliegenschaftsgesellschaft (TLG), ließ bereits im Jahr 2010 die Kühlhäuser, den größten Gebäudeteil, abreißen. Darauf folgten Bürgerproteste und seitens der TLG anscheinender Verhandlungswille

    Das Denkmal ist auf Grund von Spekulation und schlangestehenden Investoren aktuell akut gefährdet, eine positive Entwicklung nicht absehbar. Für eine denkmalgerechte Entwicklung ist ö entlicher Druck notwendig.

    Über die Geschichte der Norddeutschen Eiswerke und die Forderungen von Initiativen berichtet der Vortrag. Im Anschluss wird eine Fußtour in die Nähe der Eisfabrik angeboten.

    Der Vortrag reiht sich ein in eine Kampagne zum Erhalt der Eisfabrik zum Tag des o enen Denkmals 2016 unter dem Motto „Gemeinsam Denkmäler erhalten“.

  • Flyer Q2 2018 Cover

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch auf unserer Homepage...

  • Flyer Q1 2018 aussen

    Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

    Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich hier auf unserer Homepage...

    Wir beginnen das Veranstaltungsprogramm des Bürgervereins im neuen Jahr 2018 mit einem Vortrag über die Geschichte der Genossenschaften und ihre Spuren in der Luisenstadt, lassen uns versetzen in die früheren Amüsierbetriebe am Oranienplatz und erfahren in einem weiteren Vortrag, was es mit den noch verbliebenen Militärbauten in der Luisenstadt auf sich hat.

  • Aktivitaeten Vortrag 2016

    In Mitte gibt es zahlreiche Bürgerinitiativen, Kiezgruppen, Vereine und andere Interessengruppen, die sich aktiv für das Gemeinwesen einsetzen und das Miteinander im Stadtteil stärken. Bei der Gestaltung ihres Stadtteils spielen sie eine zentrale Rolle, da sie es sind, die ihre Kieze mit den jeweiligen Gegebenheiten, Bedarfen und Potenzialen aus gelebter täglicher Erfahrung kennen.