Die Luisenstadt in Mitte, die Luisenstadt in Kreuzberg

Abbildung oben: Die Luisenstadt in Mitte, die Luisenstadt in Kreuzberg - historische Grenze


Lage und Grenzen

Das Gebiet zwischen den ehemaligen Stadtwällen (Alte Jakobstraße), der letzten Stadtmauer (Skalitzer Straße/Hochbahn) und der Spree wurde 1802 unter dem Namen Luisenstadt zu einem selbständigen Stadtteil. Von der Gärtnervorstadt wurde sie zum dichtest besiedelten Wohn- und Gewerbestandort Berlins. Durch Sektorengrenze und Mauer 40 Jahre lang geteilt, wächst sie seit 1990 wieder zusammen.

 

Auf dem Berliner Stadtplan ist sie seit 1920 nicht mehr zu finden; aber in den Zeugnissen ihrer Geschichte und im Bewusstsein ihrer Bewohner ist sie weiterhin lebendig.

  1. Spree
  2. Ehemaliger Luisenstädtischer Kanal
  3. St. Michael-Kirche und Michaelkirchplatz am Engelbecken
  4. Ehemaliges Bethanien-Krankenhaus am Mariannenplatz
  5. Dresdener Straße
  6. Prinzenstraße / Heinrich Heine-Straße
  7. Oranienstraße
  8. Köpenicker Straße
  9. Skalitzer Straße

Die Geschichte der Luisenstadt ist eng mit der Geschichte der Köpenicker Straße verbunden. Letztere hat der Historiker Hoffmann-Axthelm in seinem umfassenden Geschichtsband aufgearbeitet.


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Grafik: Ralph Bauer

Kommentare   

0 #1 Bürgerverein 2015-11-28 19:05
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Sa 16·Juni 2018: Führung - Die "Berliner Mauer" im Verlauf des zukünftigen Spreeuferwegs

Sichern! Erhalten! Informieren!

Bei dem, was wir heute die „Berliner Mauer“ nennen, handelt es sich um ein tief gestaffeltes System von Grenzanlagen, die mit jedem geglückten Versuch, diese Anlagen zu überwinden, verschärft wurden.

Westlich der Schillingbrücke sind zahlreiche Elemente dieser Sperranlagen, bestehend u.a. aus Mauersegmenten, Hinterlandsicherungszaun, Bootsbunker und einem Postenweg, erhalten, die sich dem Betrachter zunächst einmal nicht als Teile der Berliner Mauer erschließen.

Über einen Zeitraum von über 10 Jahren konnten wesentliche Elemente dieser wasserseitigen DDR-Grenzanlagen gesichert und als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt werden.

Eine Führung vor Ort im Sanierungsgebiet "Nördliche Luisenstadt" klärt anschaulich den heutigen Stand, aber auch die Geschichte und die mögliche Zukunft.

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Mai Juni 2018: ecke köpenicker No. 3/2018 erschienen

Die ecke No. 3 2018 für die Monate Mai/Juni informiert aktuell und mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

  • Urbanes Gemeinschaftsgärtnern
    Die Gartensaison hat begonnen - In und um die Luisenstadt existieren zahlreiche Gemeinschaftsgärten
  • Tennisclub vor dem Ende?
    Nix da! Totgesagte leben bekanntlich länger!

Lesen/Downloaden Sie die neue "ecke köpenicker" hier auf unserer Homepage. - Weitere Themen dieser Ausgabe ...

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Rezension: Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten

Die folgende Rezension von Andreas Lohse fanden wir in der "Drucksache - Magazin der Erneuerungskommission Kottbusser Tor" Nr. 5/6 vom 2.6.1995. Viele Ausgaben der legendären "Drucksache" sind als PDF online zugänglich im Digitalen Archiv des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums.

Im Oktober 2017 hat der Bürgerverein Luisenstadt dieses lange vergriffene, beliebte Geschichtenbuch der Luisenstadt versehen mit einer neuen Umschlagbroschur wieder herausgegeben.


Ein neues Buch will "über die gemeinsame Geschichte eine Bindung zwischen den Bürgern dieses Stadtteils erreichen, das Heimatgefühl stärken und helfen, Widersprüche aufzuheben", wünscht sich der Redakteur Frank Eberhardt in seinem Vorwort - nichtssagende Schlagworte, derer es überhaupt nicht bedurft hätte.

Das Büchlein selbst nämlich spricht Bände und ist spannend und amüsant für diejenigen, die sich mit eben jenen Orten und Plätzen beschäftigen mögen, die sie täglich beschreiten, mit den Gegenden, von denen auch das Tagesgeschäft geprägt wird.
Die Beiträge sind oft bildreich geschrieben, bieten historische Daten und Fakten und entbehren zumeist jeglichen Schnaufens langatmiger, historischer Beschreibungen:

Die Menschen werden nicht als datensichere Fakten behandelt, denen eine geschichtliche Aktion zu geordnet wird, sondern sie sind Teil eines historischen Prozesses, dessen Ende schließlich einen Eintrag ins Geschichtsbuch erfordert.

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Unser Veranstaltungsprogramm April bis Juni 2018

Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch auf unserer Homepage ...

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Ab sofort: Jeden Montag kostenlose Mieterberatung in der Luisenstadt Nord

Für die Bewohner des Sanierungsgebietes "Nördliche Luisenstadt" sowie der Erhaltungsgebiete "Luisenstädtischer Kanal mit Umgebung" und "Köllnischer Park und Umgebung" hat das Bezirksamt Mitte eine kostenlose Mieterberatung eingerichtet. Die Beratung steht auch für Mieter der mit öffentlicher Förderung sanierten Altbauten im Bezirk Mitte zur Verfügung.
Beauftragt ist die im Bereich der Mieterberatung und Sozialplanung erfahrene "Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH".

Die Beratung findet einmal wöchentlich im Pfarrsaal der St. Michael-Kirche am Michaelkirchplatz 15, Eingang auf der Ostseite der Kirche, 10179 Berlin, montags von 15 bis 18 Uhr statt.

An jeden 1. und 3. Montag im Monat ist eine Rechtsanwältin vertreten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Ort der Beratung ist also sehr gut gewählt, weil allgemein bekannt und leicht erreichbar.

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Nutzungsgebühr für öffentliche Räume - FHXB Stadträtin folgt Landeshaushaltsordnung mit harter Linie

Und ein Rückblick in die Luisenstadt -
als sie noch durch die Mauer getrennt war.

Frauke Mahrt-Thomsen, Gründungsmitglied und nach 27 Jahren immer noch aktiv im Bürgerverein Luisenstadt und der Bürgerinitiative Berliner Stadtbibliotheken, hat sich neulich im digitalen Archiv des FHXB Museums umgeschaut.

Frauke stieß auf den Jahrgang 1/1985 der Stadtteilzeitung DRUCKSACHE, an der sie in den 80er jahrelang mitgearbeitet hatte. Zu ihrer Überraschung - "die detaillierten Erinnerungen schwinden" - entdeckte Frauke gleich in ersten Heft auf Seite drei einen Artikel über die Stadtbücherei Oranienstraße mit einem Bericht darüber, dass unter dem damaligen Stadtrat Schulz (später Bürgermeister) der Bibliothek untersagt wurde, ihre Räume der damaligen Bürgergruppe Moritzplatz für deren Treffen zur Verfügung zu stellen.

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