Immergrüner Garten

Wir geben hier eine aktuelle Botschaft der Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt und des Straßen- und Grünflächenamtes weiter.

Und heute ein UPDATE:

Am Dienstag, den 7. März 2017, werden die Sperrungen des Gartenabschnittes fristgemäß entfernt.

Die Nachhaltigkeit der Rattenbekämpfung muss sich noch herausstellen. Ein radikaler Rückschnitt der Botanik soll ebenfalls helfen. Auch gegen die unangebrachte Nutzung als Übernachtungsversteck durch Menschen, die hier wiederum mit ihrem Abfall die Ratten anlocken. Tun Sie das bitte nicht - Bürger, schont Eure Grünanlagen!

Ein Abschnitt der denkmalgeschützten Grünanlage, der sog. Immergrüne Garten, östlich des Engelbecken gelegen zwischen Leuschnerdamm, Engeldamm, Bethaniendamm und Adalbertstraße, musste für ca. 4 Wochen aufgrund einer Schädlingsbekämpfungsmaßnahme gesperrt werden. Im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen wurde Rattenbefall festgestellt.
Hierfür wurde eine Fachfirma mit der Bekämpfung beauftragt, die in den nächsten Tagen (2. Hälfte Februar 2017)  mit der Absperrung und wohl anschließend dort auch mit dem Auslegen von Ködern beginnt.
Bitte haben Sie Verständnis für die Maßnahme und behindern Sie nicht die Arbeit dort. Das hoffentlich erfolgreiche Ergebnis soll uns allen ja im Frühling einen Ratten-freien Garten zurückgeben. Mehr ...Spaziergänger werden gebeten, der Umleitung zu folgen. Dass Hunde nicht frei laufen, sollte selbstversändlich sein.

Den genauen Beginn und das Ende der Maßnahme geben wir an dieser Stelle später bekannt.

Der Park im ehemaligen Kanal zwischen Engelbecken und Oranienplatz ist nicht betroffen.

Direkter Ansprechpartner für die Maßnahme ist das
Straßen-und Grünflächenamt
Fachbereich Grün
Herr Götte, Frau Tielscher
Kontakt über
www.Berlin.de/../strassen-und-gruenflaechenamt/gruenflaechen

Bild oben: Blick in den Immergrünen Garten im Spätsommer

Ort der Sperrung - Der ehemalige Kanal zwischen Leuschnerdamm, Engeldamm, Bethaniendamm und Adalbertstraße: 

 

 

Kommentare  

+1 #1 Caro S 2017-03-05 21:45
Ratten können ihre Baue sehr wohl auch ohne Gehölze anlegen. An sehr vielen Orten in Berlin finden sich kahle Stellen mit Rattenlöchern. Beispiel, der Brunnen am Alexanderplatz, der frei von jeglichem Grün ist, ist voller Ratten, oder Bahnhöfe. Ratten haben in dem porösen Untergrund von Berlin (z.B. Erde über Luftschutzbunkern) beste Möglichkeiten für Gänge und Lebensräume. Nahrung bekommen sie über Abwasser aber auch Müll, der sich durch zunehmende Gastronomie und Tourismus reichlich und flächendeckend verteilt. Sicher suchen die Ratten auch Deckung, aber sie brauchen die Hecken im Gegensatz zu den Vögeln und Insekten, die sie dringend brauchen, überhaupt nicht. Die Biodiversität nimmt erheblich Schaden und damit auch die Möglichkeit für Inseln urbaner, naturnaher Erholung. Daher wünsche ich mir, dass die Massnahmen zur Rattenbekämpfung ernsthaft auf Kosten, Nutzen und Schaden hin evaluiert werden. Oder sollen zukünftig alle Parks und Plätze kahl geschlagen werden?

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