141028 LuisenstadtSpreewegFuehrung 006

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Bei dem, was wir heute die „Berliner Mauer“ nennen, handelt es sich um ein tief gestaffeltes System von Grenzanlagen, die mit jedem geglückten Versuch, diese Anlagen zu überwinden, verschärft wurden.

Westlich der Schillingbrücke sind zahlreiche Elemente dieser Sperranlagen, bestehend u.a. aus Mauersegmenten, Hinterlandsicherungszaun, Bootsbunker und einem Postenweg, erhalten, die sich dem Betrachter zunächst einmal nicht als Teile der Berliner Mauer erschließen.

Über einen Zeitraum von über 10 Jahren konnten wesentliche Elemente dieser wasserseitigen DDR-Grenzanlagen gesichert und als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt werden.

Eine Führung vor Ort im Sanierungsgebiet "Nördliche Luisenstadt" klärt anschaulich den heutigen Stand, aber auch die Geschichte und die mögliche Zukunft.

Stadtteilzeitung ecke koepenicker Nr 3 Mai Juni 2018 600

Die ecke No. 3 2018 für die Monate Mai/Juni informiert aktuell und mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

  • Urbanes Gemeinschaftsgärtnern
    Die Gartensaison hat begonnen - In und um die Luisenstadt existieren zahlreiche Gemeinschaftsgärten
  • Tennisclub vor dem Ende?
    Nix da! Totgesagte leben bekanntlich länger!

Lesen/Downloaden Sie die neue "ecke köpenicker" hier auf unserer Homepage. - Weitere Themen dieser Ausgabe ...

Cover Luisenstadt Buch 2017

Die folgende Rezension von Andreas Lohse fanden wir in der "Drucksache - Magazin der Erneuerungskommission Kottbusser Tor" Nr. 5/6 vom 2.6.1995. Viele Ausgaben der legendären "Drucksache" sind als PDF online zugänglich im Digitalen Archiv des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums.

Im Oktober 2017 hat der Bürgerverein Luisenstadt dieses lange vergriffene, beliebte Geschichtenbuch der Luisenstadt versehen mit einer neuen Umschlagbroschur wieder herausgegeben.


Ein neues Buch will "über die gemeinsame Geschichte eine Bindung zwischen den Bürgern dieses Stadtteils erreichen, das Heimatgefühl stärken und helfen, Widersprüche aufzuheben", wünscht sich der Redakteur Frank Eberhardt in seinem Vorwort - nichtssagende Schlagworte, derer es überhaupt nicht bedurft hätte.

Das Büchlein selbst nämlich spricht Bände und ist spannend und amüsant für diejenigen, die sich mit eben jenen Orten und Plätzen beschäftigen mögen, die sie täglich beschreiten, mit den Gegenden, von denen auch das Tagesgeschäft geprägt wird.
Die Beiträge sind oft bildreich geschrieben, bieten historische Daten und Fakten und entbehren zumeist jeglichen Schnaufens langatmiger, historischer Beschreibungen:

Die Menschen werden nicht als datensichere Fakten behandelt, denen eine geschichtliche Aktion zu geordnet wird, sondern sie sind Teil eines historischen Prozesses, dessen Ende schließlich einen Eintrag ins Geschichtsbuch erfordert.

Flyer Q2 2018 Cover

Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch auf unserer Homepage ...

Sanierungsgebiet Karte 2018

Für die Bewohner des Sanierungsgebietes "Nördliche Luisenstadt" sowie der Erhaltungsgebiete "Luisenstädtischer Kanal mit Umgebung" und "Köllnischer Park und Umgebung" hat das Bezirksamt Mitte eine kostenlose Mieterberatung eingerichtet. Die Beratung steht auch für Mieter der mit öffentlicher Förderung sanierten Altbauten im Bezirk Mitte zur Verfügung.
Beauftragt ist die im Bereich der Mieterberatung und Sozialplanung erfahrene "Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH".

Die Beratung findet einmal wöchentlich im Pfarrsaal der St. Michael-Kirche am Michaelkirchplatz 15, Eingang auf der Ostseite der Kirche, 10179 Berlin, montags von 15 bis 18 Uhr statt.

An jeden 1. und 3. Montag im Monat ist eine Rechtsanwältin vertreten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Ort der Beratung ist also sehr gut gewählt, weil allgemein bekannt und leicht erreichbar.

Drucksache 1 1985

Und ein Rückblick in die Luisenstadt -
als sie noch durch die Mauer getrennt war.

Frauke Mahrt-Thomsen, Gründungsmitglied und nach 27 Jahren immer noch aktiv im Bürgerverein Luisenstadt und der Bürgerinitiative Berliner Stadtbibliotheken, hat sich neulich im digitalen Archiv des FHXB Museums umgeschaut.

Frauke stieß auf den Jahrgang 1/1985 der Stadtteilzeitung DRUCKSACHE, an der sie in den 80er jahrelang mitgearbeitet hatte. Zu ihrer Überraschung - "die detaillierten Erinnerungen schwinden" - entdeckte Frauke gleich in ersten Heft auf Seite drei einen Artikel über die Stadtbücherei Oranienstraße mit einem Bericht darüber, dass unter dem damaligen Stadtrat Schulz (später Bürgermeister) der Bibliothek untersagt wurde, ihre Räume der damaligen Bürgergruppe Moritzplatz für deren Treffen zur Verfügung zu stellen.

WBM Koepenicker Straße

Die L.I.S.T. ("Lösungen im Stadtteil") Stadtentwicklungsgesellschaft mbH teilt im Auftrag der WBM den Bewohnern der Luisenstadt Nord Ende Januar 2018 folgendes mit:

"Wie in der Informationsveranstaltung zum WBM Neubauvorhaben im November 2017 und im Rahmen der Nachbarschafts- und Quartiersgespräche vom Januar 2018 bereits angekündigt, möchten wir Sie hiermit auf den Beginn der Baumschnitt- und Fällarbeiten entlang der Köpenicker Straße 104-114 aufmerksam machen. Dadurch kann ein Provisorium für die Verlegung der Fernwärmeleitung errichtet werden.
Die Genehmigung wurde durch das Bezirksamt Mitte von Berlin, Abt. Umwelt- und Naturschutzamt erteilt.

HH Historischer Pfad

Am kommenden Montag, den 5. Februar 2018, begehen wir den "Zirkeltag".

Aber was denn nun ist der "Zirkeltag"???

Der rbb weiß es, die Radio- und TV-Macher haben den Tag selbst so benannt ("Die Wortschöpfung soll auf den Thementag im rbb aufmerksam machen, nicht mehr und nicht weniger."): Am Zirkeltag ist die Berliner Mauer genauso lange weg, wie sie da gewesen ist - nämlich exakt 28 Jahre, 2 Monate und 26 Tage.

Marie Asmussen vom Inforadio möchte an diesem Tag noch einmal darauf eingehen, wie sich Orte in Berlin verändert haben - erst durch die Teilung, dann durch die Wiedervereinigung. Dazu wird ein Übertragungswagen morgens zum ehemaligen Übergang Heinrich-Heine-Straße fahren und später zur Sonnenallee.

Am Standort Heinrich-Heine-Straße werden Mitglieder vom Bürgerverein Luisenstadt im Rahmen einer Reportage etwas darüber erzählen, was sich geändert hat, nachdem Mauer und Grenzübergang aus der Heinrich-Heine-Straße verschwunden sind.

Im Programm des rbb finden sich in diesen Tagen zahlreiche Beiträge der Erinnerung zu dieser deutschen Geschichte - hier der Überblick.

berlinbesetzt screenshot 600

Eine interaktive Häuserkarte zeigt: von 1970 bis heute sind auf dieser Karte die besetzten Häuser Berlins aufgezeichnet.

Ein Fundus der jüngsten Geschichte besonders für die südliche Luisenstadt (Kreuzberg), aber auch für den nördlichen Teil in Mitte. Dort kam es nach der Wende zu mehreren Besetzungen bzw. Besetzungsversuchen.

Ein Klick auf die Häuser-Symbole der interaktiven Karte bringt interessante Original-Flugblätter jener Zeit in den Vordergrund, die Details zu den jeweiligen Objekte enthalten.

Obiger Screenshot in hoher Auflösung.

www.Berlin-besetzt.de


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"Ein historischer Pfad im Heinrich-Heine-Viertel"

Viele Abbildungen mit erläuternden Texten

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Sa 16·Juni 2018: Führung - Die "Berliner Mauer" im Verlauf des zukünftigen Spreeuferwegs

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Bei dem, was wir heute die „Berliner Mauer“ nennen, handelt es sich um ein tief gestaffeltes System von Grenzanlagen, die mit jedem geglückten Versuch, diese Anlagen zu überwinden, verschärft wurden.

Westlich der Schillingbrücke sind zahlreiche Elemente dieser Sperranlagen, bestehend u.a. aus Mauersegmenten, Hinterlandsicherungszaun, Bootsbunker und einem Postenweg, erhalten, die sich dem Betrachter zunächst einmal nicht als Teile der Berliner Mauer erschließen.

Über einen Zeitraum von über 10 Jahren konnten wesentliche Elemente dieser wasserseitigen DDR-Grenzanlagen gesichert und als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt werden.

Eine Führung vor Ort im Sanierungsgebiet "Nördliche Luisenstadt" klärt anschaulich den heutigen Stand, aber auch die Geschichte und die mögliche Zukunft.

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Mai Juni 2018: ecke köpenicker No. 3/2018 erschienen

Die ecke No. 3 2018 für die Monate Mai/Juni informiert aktuell und mit Hintergrund-Infos über diese Themen:

  • Urbanes Gemeinschaftsgärtnern
    Die Gartensaison hat begonnen - In und um die Luisenstadt existieren zahlreiche Gemeinschaftsgärten
  • Tennisclub vor dem Ende?
    Nix da! Totgesagte leben bekanntlich länger!

Lesen/Downloaden Sie die neue "ecke köpenicker" hier auf unserer Homepage. - Weitere Themen dieser Ausgabe ...

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Rezension: Die Luisenstadt - Geschichte und Geschichten

Die folgende Rezension von Andreas Lohse fanden wir in der "Drucksache - Magazin der Erneuerungskommission Kottbusser Tor" Nr. 5/6 vom 2.6.1995. Viele Ausgaben der legendären "Drucksache" sind als PDF online zugänglich im Digitalen Archiv des FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museums.

Im Oktober 2017 hat der Bürgerverein Luisenstadt dieses lange vergriffene, beliebte Geschichtenbuch der Luisenstadt versehen mit einer neuen Umschlagbroschur wieder herausgegeben.


Ein neues Buch will "über die gemeinsame Geschichte eine Bindung zwischen den Bürgern dieses Stadtteils erreichen, das Heimatgefühl stärken und helfen, Widersprüche aufzuheben", wünscht sich der Redakteur Frank Eberhardt in seinem Vorwort - nichtssagende Schlagworte, derer es überhaupt nicht bedurft hätte.

Das Büchlein selbst nämlich spricht Bände und ist spannend und amüsant für diejenigen, die sich mit eben jenen Orten und Plätzen beschäftigen mögen, die sie täglich beschreiten, mit den Gegenden, von denen auch das Tagesgeschäft geprägt wird.
Die Beiträge sind oft bildreich geschrieben, bieten historische Daten und Fakten und entbehren zumeist jeglichen Schnaufens langatmiger, historischer Beschreibungen:

Die Menschen werden nicht als datensichere Fakten behandelt, denen eine geschichtliche Aktion zu geordnet wird, sondern sie sind Teil eines historischen Prozesses, dessen Ende schließlich einen Eintrag ins Geschichtsbuch erfordert.

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Unser Veranstaltungsprogramm April bis Juni 2018

Informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannte - alle Veranstaltungen des Bürgervereins Luisenstadt sind kostenfrei.

Alle Veranstaltungen, Orte und Termine finden Sie hier im Print-Flyer sowie auch aktuell und ausführlich auch auf unserer Homepage ...

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Ab sofort: Jeden Montag kostenlose Mieterberatung in der Luisenstadt Nord

Für die Bewohner des Sanierungsgebietes "Nördliche Luisenstadt" sowie der Erhaltungsgebiete "Luisenstädtischer Kanal mit Umgebung" und "Köllnischer Park und Umgebung" hat das Bezirksamt Mitte eine kostenlose Mieterberatung eingerichtet. Die Beratung steht auch für Mieter der mit öffentlicher Förderung sanierten Altbauten im Bezirk Mitte zur Verfügung.
Beauftragt ist die im Bereich der Mieterberatung und Sozialplanung erfahrene "Mieterberatung Prenzlauer Berg GmbH".

Die Beratung findet einmal wöchentlich im Pfarrsaal der St. Michael-Kirche am Michaelkirchplatz 15, Eingang auf der Ostseite der Kirche, 10179 Berlin, montags von 15 bis 18 Uhr statt.

An jeden 1. und 3. Montag im Monat ist eine Rechtsanwältin vertreten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Ort der Beratung ist also sehr gut gewählt, weil allgemein bekannt und leicht erreichbar.

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Nutzungsgebühr für öffentliche Räume - FHXB Stadträtin folgt Landeshaushaltsordnung mit harter Linie

Und ein Rückblick in die Luisenstadt -
als sie noch durch die Mauer getrennt war.

Frauke Mahrt-Thomsen, Gründungsmitglied und nach 27 Jahren immer noch aktiv im Bürgerverein Luisenstadt und der Bürgerinitiative Berliner Stadtbibliotheken, hat sich neulich im digitalen Archiv des FHXB Museums umgeschaut.

Frauke stieß auf den Jahrgang 1/1985 der Stadtteilzeitung DRUCKSACHE, an der sie in den 80er jahrelang mitgearbeitet hatte. Zu ihrer Überraschung - "die detaillierten Erinnerungen schwinden" - entdeckte Frauke gleich in ersten Heft auf Seite drei einen Artikel über die Stadtbücherei Oranienstraße mit einem Bericht darüber, dass unter dem damaligen Stadtrat Schulz (später Bürgermeister) der Bibliothek untersagt wurde, ihre Räume der damaligen Bürgergruppe Moritzplatz für deren Treffen zur Verfügung zu stellen.

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