
Dienstag, 3. Februar 2026 11:00 Uhr
Einlass: 10:27 Uhr (Auslösen des Voralarms am 3. Februar 1945)
Beginn: 11:00 Uhr
Ende: gegen 12:30 Uhr
Ort: Zugang zur Bunkeranlage gegenüber der Dresdener Straße 44 in 10179 Berlin,
Im Rahmen des Gedenkens an die fast vollständige Zerstörung der inneren Luisenstadt laden wir Sie gemeinsam mit dem Verein Berliner Unterwelten e.V. zu einer besonderen Gedenkveranstaltung ein: Der Fokus liegt auf der gemeinsamen Erinnerung sowohl an die Opfer der letzten Kriegsmonate in Berlin als auch an die alliierten Befreier, die ihr Leben einsetzten, um Europa und die Welt von der nationalsozialistischen Diktatur zu befreien.
Die Matinee findet in der Bunker- und Tunnelanlage Dresdener Straße in Berlin-Mitte / Kreuzberg statt. Der Anlass für diese Veranstaltung ist der verheerende Bombenangriff vom 3. Februar 1945. Dieser löste einen Feuersturm aus, bei dem die historische Luisenstadt (nördliches Kreuzberg / südliche Bereiche von Mitte) fast völlig zerstört wurde. Es starben über 5.000 Menschen. Die genaue Zahl der Toten ist nicht bekannt. Etwa 4.000 Menschen überlebten im Bunker und im Tunnel.Im Zentrum des Gedenkens steht die Präsentation eines bereits 1997 entdeckten und anonym geschriebenen erschütternden Zeitzeugenberichts einer Berlinerin über den 3. Februar 1945, die dabei ihre vier Kinder verloren hat. Inzwischen konnte das Geheimnis gelüftet werden. Es handelte sich um die Familie Langer aus der Oranienstraße 113/114. Auch die Aufzeichnungen des Vaters wurden zwischenzeitlich in einem Archiv wiederentdeckt und werden nun zum ersten Mal vorgestellt. Auszüge aus den Dokumenten werden gelesen von den Schauspielern Katharina Groth und Wolfgang Wagner.
Bitte Anmeldung über
